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	<title>NEWSolutions &#187; ERP</title>
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		<title>Der Europamarkt für Manufacturing-Execution-Systems (MES)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Artikel für Abonennten der NEWSolutions:  Der Rationalisierungsdruck wird zur Anschaffung von PC-basierten Software- und Hardware-Produkten führen, die den Einstieg in kostengünstige, flexibel und benutzerfreundlich konfigurierbare MES Standardlösungen ermöglichen. (ERP)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="#ffc600" size="+1"><b>Rationalisierungspotenzial sorgt f&uuml;r Nachfrage nach Manufactoring-Execution-Systemen (MES)</b></font> </p>
<p>	<font size="+1"><b>Analyse von Frost &amp; Sullivan</b></font> </p>
<p>
	Investitionen in MES Systeme verzeichnen einen deutlichen Aufw&auml;rtstrend. Nachdem zuletzt die Automobilindustrie f&uuml;r Wachstum sorgte, ist nun in der Lebensmittel- und Getr&auml;nkeindustrie sowie in verschiedenen anderen Anwendersektoren ein kr&auml;ftig steigender Absatz zu erwarten. Zus&auml;tzlich unterst&uuml;tzt durch technologische Fortschritte in allen Bereichen des Collaborative Manufacturing, soll der Absatz im Europamarkt nach einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost &amp; Sullivan (www.eBusiness.frost.com) von 976,6 Millionen US-Dollar (2001) auf 2,12 Milliarden US-Dollar (2008) ansteigen. </p>
<p>
	In den letzten Jahren haben Unternehmen mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und SCADA-Systemen (Supervisory Control and Data Acquisition Systems) in die Steuerung ihrer Produktion und mit Enterprise Resource Planning (ERP) in die Automatisierung der Gesch&auml;ftsvorg&auml;nge investiert. Um die Effizienz des gesamten betrieblichen Prozesses weiter zu steigern, m&uuml;ssen nun Produktion und Gesch&auml;ft st&auml;rker verzahnt und die jeweiligen Systeme mittels Manufacturing-Execution-Systemen (MES) integriert werden. MES-L&ouml;sungen erm&ouml;glichen dabei eine Echtzeit-Kommunikation und schaffen Transparenz von der Fertigung bis zur Chefetage. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Standardisierung st&auml;rkt Nachfrage</font> <br />
	Der Rationalisierungsdruck wird zur Anschaffung von PC-basierten Software- und Hardware-Produkten f&uuml;hren, die den Einstieg in kosteng&uuml;nstige, flexibel und benutzerfreundlich konfigurierbare Standardl&ouml;sungen erm&ouml;glichen. Die Tendenz zu standardisierten MES-Produkten wird sich dabei gegen Ende des Prognosezeitraums verst&auml;rken und zus&auml;tzliche Nachfrage schaffen. Insbesondere gro&szlig;e Anbieter d&uuml;rften nach Brian Flannery, Research Analyst bei Frost &amp; Sullivan, an st&auml;rkerer Standardisierung interessiert sein, um durch Kompatibilit&auml;t mit vorgefertigten L&ouml;sungen die Systempreise niedrig zu halten. Mit einer besseren Vergleichbarkeit der Systeme w&uuml;rde dann auch der Wettbewerbsdruck auf die Preise zunehmen. Von kleineren Unternehmen wird erwartet, dass sie sich auf ihre Kernkompetenzen Know-how und Service f&uuml;r Spezial- oder Nischenm&auml;rkte konzentrieren. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Service bringt den h&ouml;chsten Umsatz</font> <br />
	Mit 65,3 Prozent des Gesamtumsatzes im Jahr 2001 stellen die Dienstleistungen das gr&ouml;&szlig;te Marktsegment dar. Verantwortlich daf&uuml;r sind die Komplexit&auml;t der Installation und die Vielschichtigkeit der betrieblichen Prozesse und Funktionen, deren Abwicklung die MES-L&ouml;sungen &uuml;bernehmen sollen. Das Software-Segment erwirtschaftet 23,2 Prozent der Ums&auml;tze, Hardware die verbleibenden 11,5 Prozent. An dieser Verteilung soll sich auch in den n&auml;chsten Jahren kaum etwas ver&auml;ndern. </p>
<p>
	Ein Problem f&uuml;r den Markt k&ouml;nnte darin bestehen, dass die ERP-Anbieter mit ihren eigenen L&ouml;sungen Druck auf den MES-Markt aus&uuml;ben. Das k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass der MES-Sektor zu einem Anh&auml;ngsel des ERP-Marktes wird. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Siemens ist Nummer eins</font> <br />
	Unbestrittener Marktf&uuml;hrer in Europa ist Siemens. Das Unternehmen profitiert von seiner umfangreichen Produktpalette und seiner Dominanz in fast allen Regionen und Anwendungsbereichen. Gr&ouml;&szlig;ere Marktanteile halten auch GE Fanuc, Honeywell-POMS, Rockwell Automation, Propack-Data, Werum, Teradyne und die Software-H&auml;user von Wonderware und Intellution. </p>
<p>
	Potenzielle Kunden nennen Leistungsf&auml;higkeit, Qualit&auml;t und Zuverl&auml;ssigkeit der Systeme sowie Service als kaufentscheidende Faktoren. Wichtig f&uuml;r die Zukunft sind gr&ouml;&szlig;ere Benutzerfreundlichkeit, intensive Kundenbetreuung und &uuml;berzeugender Kundendienst sowie bei den Unternehmen eine Konzentration auf die Kernkompetenzen. Hierbei spielen Fusionen und &Uuml;bernahmen eine nicht unerhebliche Rolle.</p>
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		<item>
		<title>Security-Ansprüche der Anwender in den letzten zwei Jahren gestiegen</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/security-anspruch-steigt/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 00:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Internet-Artikel aus der NEWSolutions: Die Unternehmen haben heute beim Hosting von ERP-Anwendungen umfassendere Security-Anforderungen an den Dienstleister als noch vor zwei Jahren. Allerdings soll der Zuwachs bei den Sicherheitsleistungen nach Meinung der Anwender möglichst keine nennenswert höheren Kosten erzeugen, hat die Karlsruher ORGA GmbH in einer Erhebung unter 341 Mittelstands- und Großunternehmen ermittelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1">Security-Anspr&uuml;che der Anwender in den letzten zwei Jahren gestiegen</font></p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="90%" />
<p><b>Studie von ORGA</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center></p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>&Uuml;ber den Autor</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><font size="-1">ORGA GmbH<br />
				Fiduciastra&szlig;e 20<br />
				76227 Karlsruhe Ein Unternehmen der FIDUCIA Gruppe<br />
				Tel. (07 21) 40 04 &#8211; 20 00<br />
				Fax. (07 21) 40 04 &#8211; 15 32<br />
				info (at) orga.de<br />
				<a href="http://www.orga.de">www.orga.de</a></font></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Unternehmen haben heute beim Hosting von ERP-Anwendungen umfassendere Security-Anforderungen an den Dienstleister als noch vor zwei Jahren. Allerdings soll der Zuwachs bei den Sicherheitsleistungen nach Meinung der Anwender m&ouml;glichst keine nennenswert h&ouml;heren Kosten erzeugen, hat die Karlsruher ORGA GmbH in einer Erhebung unter 341 Mittelstands- und Gro&szlig;unternehmen ermittelt. </p>
<p>	Der Befragung zufolge w&uuml;rden bei einer Hosting-Entscheidung heute 31 Prozent der Firmen den IT-Dienstleister mit deutlich h&ouml;heren Sicherheitsbed&uuml;rfnissen konfrontieren als noch vor einiger Zeit. Weitere 43 Prozent haben etwas gestiegene Anspr&uuml;che, w&auml;hrend sich bei einem Drittel der Unternehmen in den letzten zwei Jahren keine Ver&auml;nderung ergeben hat. Mehrheitlich wollen die Anwender daf&uuml;r allerdings nicht mehr Geld bezahlen, weil sie der Auffassung sind, dass ein weiter entwickeltes Sicherheitsniveau zu den selbstverst&auml;ndlichen Leistungspflichten der Hosting-Dienstleister geh&ouml;rt. Diese Position vertritt die H&auml;lfte der befragten IT-Verantwortlichen. Jeder Vierte w&auml;re jedoch bereit, f&uuml;r einen Mehrwert bei der Sicherheit h&ouml;here Kosten in angemessener Gr&ouml;&szlig;enordnung zu akzeptieren. Ein Drittel m&ouml;chte daf&uuml;r nur geringf&uuml;gig tiefer in die Tasche greifen. </p>
<p>	&bdquo;Die steigenden Sicherheitsanspr&uuml;che der Unternehmen sind mehr als gerechtfertigt, weil technische St&ouml;rungen bekanntlich erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen k&ouml;nnen&ldquo;, urteilt Hermann Tschierschke, Vertriebsleiter der ORGA. Er leitet aus der Position der Firmen, dass sie daf&uuml;r nicht unbedingt mehr Geld ausgeben m&ouml;chten, vor allem eine Herausforderung an das Selbstverst&auml;ndnis der Dienstleister ab. &bdquo;Hohe IT-Sicherheit ist kein Luxus, sondern muss grunds&auml;tzlich ein elementarer Bestandteil des Hosting sein.&ldquo; </p>
<p>	Allerdings wei&szlig; er aus der Praxis, dass Sicherheit ein sehr dehnbarer Begriff ist. &bdquo;H&auml;ufig finden sich die Unterschiede von Security-Leistungen auf einem technisch maximal hohen Niveau und nebul&ouml;sen Sicherheitsversprechungen erst bei einem fachlich sehr differenzierten Vergleich oder gar erst im Kleingedruckten der Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen&ldquo;, kritisiert Tschierschke. Dabei habe der Kunde einen Anspruch darauf, dass er das &bdquo;unkaputtbare&ldquo; Rechenzentrum ganz selbstverst&auml;ndlich inklusive bekomme. </p>
<p>	Der ORGA-Manager moniert in diesem Zusammenhang, dass es angesichts der unver&auml;ndert sehr dynamischen Outsourcing-Entwicklung an einer Diskussion zur angemessenen Sensibilisierung f&uuml;r die Sicherheitsproblematik fehle. &bdquo;Das Ziel einer maximalen Kostenreduzierung durch Auslagerung kann sich als Bumerang erweisen, wenn nicht gleichzeitig eine ausreichende Vorsorge f&uuml;r technische Problemf&auml;lle gew&auml;hrleistet wird.&ldquo; </p>
<p>	<font color="#6478c1" size="+2">Ergebnisse:</font><br />
	W&uuml;rden Sie bei einem Hosting von ERP-Anwendungen heute h&ouml;here Sicherheitsanforderungen an den Dienstleister stellen als vor zwei Jahren?</p>
<ul>
<li>deutlich h&ouml;her 31%</li>
<li>etwas h&ouml;her 43%</li>
<li>keine Ver&auml;nderung 26%</li>
</ul>
<p>Sofern Sie h&ouml;here Sicherheitsanforderungen stellen: W&auml;ren Sie bereit, daf&uuml;r auch h&ouml;here Kosten zu akzeptieren oder erachten Sie dies als Leistungspflicht des Providers?</p>
<ul>
<li>in angemessener Gr&ouml;&szlig;enordnung 25%</li>
<li>in geringem Umfang 32%</li>
<li>muss kostenneutral sein 43%</li>
</ul>
<p>K&ouml;nnten Sicherheitsaspekte f&uuml;r Sie das ausschlaggebende Motiv f&uuml;r ein Hosting sein?</p>
<ul>
<li>auf jeden Fall 7%</li>
<li>m&ouml;glicherweise 12%</li>
<li>eher nein 81%</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>ERP &#8211; Totgesagte leben länger</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/erp-totgesagte-leben-langer/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 00:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel von SOU beschreibt den strategischen Wandel dem ERP unterworfen ist und welche Neuerungen in der ERP-Entwicklung umgesetzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1">ERP &#8211; Totgesagte leben l&auml;nger</font></p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="550" />
<p><b>von Marco Mancuso</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center></p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>&Uuml;ber den Autor</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Marco Mancuso ist Leiter Marketing &amp; Vertrieb bei SOU Systemhaus GmbH &amp; Co. KG.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Angesicht der dramatischen Umsatzeinbr&uuml;che der vergangenen Jahre im ERP-Markt dr&auml;ngt sich die Frage nach der Zukunft des Enterprise Resource Plannings auf. Nigel Rayner von der amerikanischen Gartner Group deklamierte bereits im Jahr 2000: &bdquo;Das traditionelle Modell des Enterprise Resource Plannings ist tot!&quot; Die Marktforschunsgesellschaft AMR prognostiziert zwar einen R&uuml;ckgang des ERP-Anteils im Markt, rechnet aber im Bereich &bdquo;Enterprise Applications&quot; mit einem durchschnittlichen j&auml;hrlichen Marktwachstum von 24 Prozent, was einer Verdreifachung des Marktvolumens bis 2004 gleichkommt. Hei&szlig;t die Formel nun, ERP ist tot, es leben Enterprise Applications?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Artikel &#8211; ERP im Mittelstand: oft nicht vorhanden</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/artikel-erp-im-mittelstand-oft-nicht-vorhanden/</link>
		<comments>http://newsolutions.de/it/artikel-erp-im-mittelstand-oft-nicht-vorhanden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 21:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NEWSolutions Online Artikel: Sage Software und icon brand navigation untersuchen Einsatz von Business Software in kleinen und mittelständischen Unternehmen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1"><b>ERP im Mittelstand: oft nicht vorhanden</b></font></p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="550" />
<p><span style="font-size: 12px;"><b>Sage Software und icon brand navigation untersuchen Einsatz von Business Software in kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen </b><br />
		</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center></p>
<p>Sage Software (www.sage.de), der Frankfurter Spezialist f&uuml;r Business Software f&uuml;r kleine und mittelst&auml;ndische Unternehmen, ist den Bed&uuml;rfnissen seiner Zielgruppe in Sachen betriebswirtschaftlicher Software nachgegangen. Dazu befragte das N&uuml;rnberger Marktforschungsunternehmen icon brand navigation group im Auftrag von Sage Software insgesamt 1.500 Freiberufler, Selbstst&auml;ndige und Entscheidungstr&auml;ger in mittelst&auml;ndischen Unternehmen aus den Branchen Dienstleistung, Handel, Vertrieb, Ex- und Import, Handwerk, Landwirtschaft, Institutionen und &ouml;ffentlicher Dienst, Forst und Fischerei. Mit der Umfrage m&ouml;chte sich Sage Software einen &Uuml;berblick &uuml;ber Faktoren wie technischer Stand, Verbreitung und Nutzungsdauer, Markenbekanntheit und Entscheidungsfindung bei betriebswirtschaftlicher Software im Mittelstand verschaffen. </p>
<p>	<font color="#0080c0" size="+1">Zu selten IT-gest&uuml;tzte Betriebsf&uuml;hrung</font><br />
	Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass gerade bei kleineren Unternehmen der Einsatz von betriebswirtschaftlicher Software noch wenig verbreitet ist und dass zum Teil nicht einmal ein Computer zur Betriebsf&uuml;hrung eingesetzt wird. Zwar wird mit steigender Mitarbeiterzahl auch der Einsatz von Software f&uuml;r betriebswirtschaftliche Prozesse und der technische Stand des Unternehmens f&uuml;r wichtig bis sehr wichtig erachtet, allerdings wollen gerade kleinere Unternehmen, die bislang ohne EDV ausgekommen sind, dies auch in naher Zukunft nicht &auml;ndern. So glauben immerhin drei Viertel von den 12% der Betriebe, die gar keinen Computer einsetzen, auch in den n&auml;chsten zw&ouml;lf Monaten darauf verzichten zu k&ouml;nnen. Von den Betrieben, die mit einem PC arbeiten, setzen nur 43% eine kaufm&auml;nnische Software ein. </p>
<p>
	Am h&auml;ufigsten werden Computer in Institutionen und im &ouml;ffentlichen Dienst genutzt, wo nur 3% der Befragten g&auml;nzlich ohne PCs auskommen. Ein interessantes Ergebnis der Sage-Umfrage ist, dass die Branchen Handwerk und Landwirtschaft zwar mit 16% bzw. 21% am h&auml;ufigsten auf den PC verzichten, wenn sie aber Computer einsetzen, liegen sie bei der Nutzung von betriebswirtschaftlicher Software mit 50% bzw. 45% vor den Branchen Dienstleistung, Einzelhandel, Institutionen und &ouml;ffentlicher Dienst sowie Selbstst&auml;ndige. </p>
<p>	Untersucht man den Einsatz von betriebswirtschaftlicher Software in den verschiedenen Unternehmensbereichen, so nutzt das Finanz- und Rechnungswesen mit 82% gefolgt von der Auftragsbearbeitung mit 65% weitaus am h&auml;ufigsten betriebswirtschaftliche Softwaremodule. Gerade in diesen beiden Bereichen ist es den Betrieben besonders wichtig, eine Software zu haben, die auf die branchenspezifischen Gesch&auml;ftsprozesse des jeweiligen Unternehmens genau abgestimmt ist: Gut die H&auml;lfte der Befragten, darunter vor allem Institutionen und Einrichtungen der &ouml;ffentlichen Hand, Handwerker, Selbstst&auml;ndige sowie Unternehmen mit &uuml;ber 100 Mitarbeitern, setzt Branchensoftware ein, wogegen herstellende Unternehmen zu nahezu zwei Dritteln auf Standard-Software zur&uuml;ckgreifen. </p>
<p>	&quot;14 Prozent der Unternehmen setzen ihre eigene Software f&uuml;r betriebswirtschaftliche Prozesse ein&quot;, erkl&auml;rt Peter Dewald, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Sage Software. &quot;Bei der Befragung hat sich aber gezeigt, dass bei einem Wechsel durchschnittlich zw&ouml;lf Prozent die eigene kaufm&auml;nnische L&ouml;sung durch eine Standard-Software ersetzen.&quot; Ein Potenzial zu neuen Implementierungen sehen die Software-Anbieter daher vor allem bei der Abl&ouml;sung kleinerer, vom Markt verschwindender Marken sowie von Eigenentwicklungen. </p>
<p>	<font color="#0080c0" size="+1">Handlungsbedarf wird untersch&auml;tzt</font><br />
	Der Untersuchung zu Folge glaubt der Gro&szlig;teil der Unternehmen, die bislang auch ohne betriebswirtschaftliche Software auskamen, auch k&uuml;nftig darauf verzichten zu k&ouml;nnen. Generell besteht unter den kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen wenig Bereitschaft, f&uuml;r noch nicht abgedeckte Funktionsbereiche &#8211; wie beispielsweise Lagerstand, Liquidit&auml;tsberechnung oder Forderungsmanagement &#8211; kaufm&auml;nnische Software anzuschaffen. </p>
<p>	Martin Wambach, gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Partner der Beratungs- und Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft R&ouml;dl &amp; Partner, best&auml;tigt diese Erkenntnis: &quot;Viele Unternehmer verwenden zu wenig Zeit auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte ihrer Firma.&quot; Seiner Ansicht nach sollten sie h&auml;ufiger versuchen, sich von der Tagesarbeit zu l&ouml;sen, um sich der Erfolgskontrolle und der strategischen Weiterentwicklung widmen zu k&ouml;nnen. </p>
<p>	Dies sei mit einer geeigneten Software und IT-gest&uuml;tzter Betriebsf&uuml;hrung auch bei kleineren Unternehmen umsetzbar, betont Peter Dewald, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Sage Software: &quot;Gute betriebswirtschaftliche Software verf&uuml;gt heute &uuml;ber eine F&uuml;lle von Standardfunktionen, die der Unternehmensf&uuml;hrung helfen, viel Zeit und Geld zu sparen, und auf Wunsch lassen sich auch branchenspezifische Adaptionen vornehmen. Die Implementierung einer solchen L&ouml;sung gerade bei kleinen Unternehmen ist entgegengesetzt der landl&auml;ufigen Meinung ohne gro&szlig;en Aufwand m&ouml;glich.&quot; </p>
<p>	<font color="#0080c0" size="+1">Welche Firmen sind bekannt?</font><br />
	Auf die Frage nach Herstellern von betriebswirtschaftlichen Software-L&ouml;sungen nennen die meisten spontan SAP, Datev, Sage bzw. KHK, Lexware und Microsoft. Auffallend an diesem Ergebnis ist, dass Hersteller wie SAP, Microsoft und Navision, die seit geraumer Zeit auch im unteren Mittelstand Fu&szlig; zu fassen versuchen, in dieser Zielgruppe zwar einen hohen Markenbekanntheitsgrad genie&szlig;en, sich im tats&auml;chlichen Einsatz aber noch nicht haben behaupten k&ouml;nnen. So liegen sie mit Nennungen zwischen 1% und 3% erst auf den Pl&auml;tzen f&uuml;nf bis sieben hinter Anbietern wie Sage Software, Datev und Lexware. </p>
<p>
	<font color="#0080c0" size="+1">Entscheidung f&auml;llt auf Messen</font><br />
	Bei der Entscheidung f&uuml;r eine Software-L&ouml;sung haben Computerzeitschriften einen gro&szlig;en Einfluss und rangieren auf dem vierten Platz in der Liste der &quot;Influencer&quot; hinter Ausstellungen und Messen, dem Fachhandel und privaten Empfehlungen. Je gr&ouml;&szlig;er ein Unternehmen ist, desto mehr spielen auch externe EDV-Berater eine Rolle in der Entscheidungsfindung. Als wichtige Entscheidungskriterien benannten die Befragten in erster Linie ein gutes Preis-/Leistungs-Verh&auml;ltnis, dicht gefolgt von leichter Installation, schneller Systemeinf&uuml;hrung, der M&ouml;glichkeit, die L&ouml;sung individuellen Bed&uuml;rfnissen anzupassen und einfacher Datenmigration vom bisherigen System. </p>
<p>	<b>Res&uuml;mee:</b><br />
	Die icon brand navigation-Studie best&auml;tigt Branchentrends, die Sage Software schon seit l&auml;ngerem in der Praxis beobachtet: Der Markt der kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen ist zu einem nicht zu vernachl&auml;ssigenden Teil immer noch nicht mit kaufm&auml;nnischen Software-L&ouml;sungen best&uuml;ckt. Raum f&uuml;r neue Installationen ist zwar vorhanden, wird aber kaum marktwirksam, weil diejenigen Betriebe, die bislang ohne EDV gearbeitet haben, vielfach der Meinung sind, auch in Zukunft auf den Einsatz IT-gest&uuml;tzter Betriebsf&uuml;hrung verzichten zu k&ouml;nnen. Zudem planen nur wenige Unternehmen, ihre Installation in n&auml;chster Zeit zu ersetzen. Drei Viertel der Befragten setzt die betriebswirtschaftliche L&ouml;sung bereits seit bis zu zehn Jahren ein. Lediglich 6% planen, die Software f&uuml;r das Finanz- und Rechnungswesen demn&auml;chst auszutauschen. Der zweifellos bestehende Bedarf an neuen, moderneren IT-L&ouml;sungen wird im Mittelstand demnach zu selten erkannt. Vielmehr besteht eine Nachfrage nach Erg&auml;nzungs- und Integrations-L&ouml;sungen wie eCommerce-, CRM- oder Controllingtools sowie an Produkt-Updates, um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben. F&uuml;r die Hersteller und Fachh&auml;ndler ergibt sich daraus in erster Linie ein Gesch&auml;ft durch Wartungsvertr&auml;ge und erg&auml;nzende Module. </p>
<p>	Peter Dewald, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Sage Software, zu der Studie: &quot;Die Studie best&auml;tigt unsere Erfahrungen, dass viele kleine Unternehmen ihre Chance verkennen, durch den Einsatz einer ERP-Software zu einer professionelleren Betriebsf&uuml;hrung zu kommen. Da herrscht noch immer das Prinzip &sbquo;das haben wir schon immer so gemacht&#39;. Ein bisschen spielt sicher auch die Angst mit, dass Implementierungen einer solchen Software lange dauern und nachher nicht das halten, was sie versprechen. Hier haben wir als Anbieter von ERP-Software f&uuml;r kleine Unternehmen die Aufgabe, unseren Job besser zu machen als die ERP-Anbieter f&uuml;r Gro&szlig;konzerne.&quot; </p>
<p>	<b>Weitere Informationen erhalten Sie bei:</b><br />
	Sage KHK Software GmbH &amp; Co. KG<br />
	Harald Engelhardt, PR-Manager<br />
	Berner Stra&szlig;e 23<br />
	60437 Frankfurt am Main<br />
	Tel.: 069 / 50 007-1130<br />
	Fax: 069 / 50 007-1548<br />
	E-Mail: <a href="mailto:harald.engelhardt@sage.de">harald.engelhardt@sage.de</a> <br />
	Web: <a href="http://www.sage.de">www.sage.de</a> <br />
	&nbsp;</p>
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		<title>ERP &#8211; gewusst wie!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 20:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Agresso hat vier Tipps für Unternehmen und Behörden zusammengestellt, die sie bei der Entscheidung für ein ERP-System berücksichtigen sollten. Viele Unternehmen tappen bei der Wahl ihres ERP-Systems in eine Kostenfalle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><br />
	<font color="#ffc600" size="+1"><b>ERP &#8211; gewusst wie!<br />
	</b></font></center></p>
<p>
	<em>Agresso hat einen Leitfaden zur Auswahl einer Enterprise Ressource Planning-L&ouml;sung zusammengestellt </em> </p>
<p>
	Agresso hat vier Tipps f&uuml;r Unternehmen und Beh&ouml;rden zusammengestellt, die sie bei der Entscheidung f&uuml;r ein ERP-System ber&uuml;cksichtigen sollten. Viele Unternehmen tappen bei der Wahl ihres ERP-Systems in eine Kostenfalle. Sie w&auml;hlen eine L&ouml;sung aus, die ihren aktuellen Bed&uuml;rfnissen entspricht, aber k&uuml;nftigen Entwicklungen nicht standhalten kann. Die Folge: Die Unzufriedenheit &uuml;ber das ERP-System w&auml;chst solange, bis ein paar Jahre sp&auml;ter eine neue L&ouml;sung implementiert wird. Dies verursacht erneut Aufwand und hohe Kosten &ndash; der Kreis schlie&szlig;t sich. Dabei ist die Situation alles andere als ausweglos, wenn vorab folgende Aspekte durchdacht werden: </p>
<p>
	<font color="#89b5ff" size="+2">Den Markt identifizieren </font><br />
	Viele Unternehmen arbeiten in einem dynamischen Markt, wo Wirtschaftzyklen oft nur einige Monate dauern. Daher m&uuml;ssen sich Unternehmen fr&uuml;hzeitig fragen: Welche Entwicklungstendenzen gibt es? Wie wahrscheinlich sind Reorganisation, Fusionen und Akquisitionen? Stehen hier oft &Auml;nderungen an, muss auf eine flexible IT-Infrastruktur gesetzt werden, die auf Ver&auml;nderungen auch nach der Implementierung reagieren kann. </p>
<p>
	<font color="#89b5ff" size="+2">Bed&uuml;rfnisse kennen</font><br />
	Enterprise Ressource Planning betrifft das Unternehmen in seiner Gesamtheit: F&uuml;r die erfolgreiche Entscheidung f&uuml;r ein System m&uuml;ssen deshalb die wesentlichen Prozesse der Organisation bekannt sein. Hierbei helfen detaillierte Szenarios, die bislang unbekannte Anforderungen aufdecken. Auf diesem Weg l&auml;sst sich die ERP-L&ouml;sung dauerhaft erfolgreich in das Unternehmen integrieren. </p>
<p>	<font color="#89b5ff" size="+2">Zusammenh&auml;nge wahrnehmen</font><br />
	In einem dynamischen Markt existieren vor allem drei Faktoren, die aufgrund ihrer schnellen Ver&auml;nderungen f&uuml;r das ERP-System kritisch sind: Die Informationsanforderungen, die Prozesse und die Struktur der Organisation. Diese h&auml;ngen unmittelbar zusammen und Ver&auml;nderungen passieren mitunter auf t&auml;glicher Basis. Hierauf muss das ausgew&auml;hlte ERP-System flexibel reagieren k&ouml;nnen. </p>
<p>	<font color="#89b5ff" size="+2">Externe Beratung</font><br />
	W&auml;hrend des Auswahlprozesses haben viele Unternehmen externe Berater mit im Boot, denn die mit hohen Kosten verbundene Entscheidung f&uuml;r ein ERP-System will gut &uuml;berlegt sein. Oftmals gehen aber die Unternehmens- und Beraterinteressen auseinander, weil die Beratungsfirma an dem Folgegesch&auml;ft nach der Implementierung interessiert ist. Um Beratungskosten zu minimieren, sollte sich das ERP-System nach der Implementierung eigenst&auml;ndig vom Unternehmen warten und modifizieren lassen. </p>
<p>	&bdquo;Unternehmen stehen heute vor vielen erfolgskritischen Entscheidungen&ldquo;, sagt Dieter Gro&szlig;e-Kreul, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Agresso Deutschland. &bdquo;Oftmals sind diese bedingt durch Zielsetzungen, die miteinander in Konflikt stehen. Die Ausgaben reduzieren und gleichzeitig die Leistungen erh&ouml;hen &ndash; wie l&auml;sst sich das in einem moderne Unternehmen realisieren? Die Antwort kann nur eine ERP-L&ouml;sung bieten, die Transparenz in Implementierung und Anwendung gew&auml;hrleistet und gleichzeitig Flexibilit&auml;t sowie Integration in bestehende Prozesse erm&ouml;glicht.&ldquo; </p>
<p>	Agresso Business World ist eine leistungsf&auml;hige L&ouml;sung, um das operationale und strategische Management von multinationalen Unternehmen effektiv zu unterst&uuml;tzen. Kein anderes ERP-System verf&uuml;gt &uuml;ber eine derart hohe Anpassungsf&auml;higkeit nach der Implementierung &#8211; ohne zus&auml;tzliche Kosten f&uuml;r das Re-Engineering zu verursachen. Dadurch haben Agresso-Kunden einen nachweisbar besseren Nutzen ihrer get&auml;tigten Investitionen als bei anderen ERP-L&ouml;sungen. <br />
	Mehr Informationen &uuml;ber Agresso unter: <a href="www.agresso.de">www.agresso.de</a> </p>
<p>	<strong>Kontakt:</strong><br />
	Agresso GmbH<br />
	Dieter Gro&szlig;e-Kreul<br />
	Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer<br />
	Feringastra&szlig;e 4<br />
	85774 Unterf&ouml;hring<br />
	Telefon: (089) 323 630-0<br />
	<a href="mailto:dieter.grosse-kreul@agresso.de">dieter.grosse-kreul@agresso.de</a></p>
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		<title>Benchpark Geschehen der Branche</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 20:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Internet-Artikel aus der NEWSolutions: Das Portal Benchpark.com hat zum dritten Mal in 2007 aus den Bewertungen und Berichten 12160 akkreditierter Teilnehmer seinen Marktmonitor ERP-Softwareanbieter verfasst. Er dokumentiert u. a., welche Themen, Konditionen, Fristigkeiten und Zufriedenheiten die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Anbietern während den letzten drei Monaten bestimmten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1">Benchpark.com ver&ouml;ffentlicht 3. Quartalsreport zum Geschehen der Branche</font></p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="90%" /><font size="+1"><b>Benchpark.com</b></font></center></p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Ihre Redaktionskontakte</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><font size="-1">INFOSOFT Herstellerneutrale Softwareberatung AG<br />
				Bettina Voigt<br />
				Elbchaussee 499a<br />
				22587 Hamburg<br />
				Deutschland<br />
				Tel. +49 (0)40 866260-0<br />
				Fax +49 (0)40 866260-0<br />
				voigt (at) infosoft.de<br />
				<a href="http://www.infosoft.de">www.infosoft.de</a></p>
<p>				Nicole K&ouml;rber<br />
				good news!<br />
				Kolberger Str. 36<br />
				23617 Stockelsdorf<br />
				Deutschland<br />
				Tel. +49 (0)451 88199-0<br />
				Fax +49 (0)451 88199-29<br />
				nicole (at) goodnews.de<br />
				<a href="http://www.goodnews.de">www.goodnews.de</a> </font></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><font size="+1">Das Portal Benchpark.com hat zum dritten Mal in 2007 aus den Bewertungen und Berichten 12160 akkreditierter Teilnehmer seinen Marktmonitor ERP-Softwareanbieter verfasst. Er dokumentiert u. a., welche Themen, Konditionen, Fristigkeiten und Zufriedenheiten die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Anbietern w&auml;hrend den letzten drei Monaten bestimmten. Die Teilnehmer kommen aus Mittelstand und Gro&szlig;unternehmen und berichten auf freiwilliger Basis. Die dem Report zugrunde liegende Datenbasis steht akkreditierten Teilnehmern kostenfrei zur Verf&uuml;gung, alle anderen Interessenten k&ouml;nnen die Ergebnisse und Rankings ab 60,00 Euro einsehen und zur Orientierung und Entscheidungsfindung verwenden.</font> </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+3"><strong>1. Erhebungsbasis</strong></font><br />
	Den nachfolgenden Ergebnissen liegen 858 Kundenaussagen zugrunde. Die Auswertungsperiode ist das 3. Quartal 2007 vom 01.06.2007 bis 31.09.2007. </p>
<p><font color="#6478c1" size="+3"><strong>2. Ergebnisse in der Zusammenfassung</strong></font><br />
	<font color="#6478c1" size="+2">2.2 Thematische Schwerpunkte in der Zusammenarbeit </font></p>
<p>	ERP-Softwareanbieter wurden &uuml;berwiegend von IT / Organisation (58 %) und Gesch&auml;ftsleitung (21 %) ausgew&auml;hlt. Auch die weitere Zusammenarbeit wurde von diesen Verantwortungsbereichen koordiniert. </p>
<p>	Thematische Schwerpunkte waren mit 22,68 % Einzelfertigung, gefolgt von Serienfertigung mit 22,26 %, Gro&szlig;handel mit 18,56 % und Variantenfertigung mit 14,4 %. <br />
	<font color="#6478c1" size="+2">2.4 Typische Projektbudgets auf Kundenseite</font><br />
	39 % aller Projekte liefen in einer Bandbreite von 100.000 &#8211; 499.999 EUR, 19 % von 10.000 &#8211; 49.999 EUR. Das durchschnittliche Projektbudget betrug 570.100,00 EUR. </p>
<p>	Die typische Dauer der Gesch&auml;ftsbeziehung betrug in 28 % aller F&auml;lle 5 &#8211; 10 Jahre, bei 25 % der F&auml;lle 2 &#8211; 5 Jahre. Die durchschnittliche Beziehungsdauer erreichte 3,6 Jahre. </p>
<p>	<font color="#6478c1" size="+2">2.5 Entwicklung der Kundenzufriedenheit</font><br />
	Gruppe A enth&auml;lt international vertretene ERP-Anbieter, deren ERP-L&ouml;sungen nach unserer Einsch&auml;tzung vorwiegend f&uuml;r Konzernunternehmen oder gr&ouml;&szlig;ere Mittelst&auml;ndler geeignet sind und dabei neben vielf&auml;ltigen Sprachversionen auch &uuml;ber entsprechend lokalisierte Funktionen verf&uuml;gen. Typisch f&uuml;r Anbieter dieser Branche sind Funktionen f&uuml;r die Konsolidierung und die Ber&uuml;cksichtigung internationaler Rechnungslegungsstandards (IAS/US-GAAP). Gruppe B enth&auml;lt ERP-L&ouml;sungsanbieter f&uuml;r nach unserer Sch&auml;tzung kleinere und mittelst&auml;ndische Unternehmen, die ihren Anwendungsschwerpunkt in Deutschland/im deutschsprachigen Raum haben. </p>
<p>	<font color="#6478c1" size="+3"><strong>3. Rankings in der Zusammenfassung</strong></font></p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">3.1 Ranking der ERP-Softwareanbieter (Stand: 31.09.2007) Gruppe A nach Kundenzufriedenheit (Auszug)</font></p>
<ul>1. Microsoft (Dynamics AX ehem. Axapta): 5,78 = &quot;gut&quot; 2. SAP AG (mySAP ERP): 5,5 = &quot;gut&quot; 3. Microsoft (Dynamics NAV ehem. Navision): 5,44 = &quot;gut&quot; 4. SSA Global (ERP LN ehem. Baan ERP): 5,41 = &quot;gut&quot; 5. Infor Global Solutions GmbH (Infor AS ehem. Brain Industry): 5,26 = &quot;gut&quot;</ul>
<p><font color="#6478c1" size="+2">3.2 Ranking der ERP-Softwareanbieter (Stand: 31.09.2007) Gruppe B nach Kundenzufriedenheit (Auszug)</font></p>
<ul>1. Data Systems Austria AG &amp; Co KG: 7,59 = &quot;sehr gut&quot; 2. SoftM Semiramis GmbH &amp; Co. KG (Semiramis): 7,29 = &quot;sehr gut&quot; 3. boreas gmbh (aplix): 7,15 = &quot;sehr gut&quot; 4. ABAS Software AG (abas-Business-Software): 6,92 = &quot;gut&quot; 5. ORDAT GmbH &amp; Co. KG (FOSS): 6,73 = &quot;gut&quot;</ul>
<p><font color="#6478c1" size="+2">3.3 Bestplatzierte ERP-Softwareanbieter (Stand: 31.09.2007) Gruppe A des 3. Quartals nach Kriterien</font></p>
<ul>Funktionalit&auml;t: Infor Global Solutions GmbH (Infor AS ehem. Brain Industry): 7,58 = &quot;sehr gut&quot; Flexibilit&auml;t: Microsoft (Dynamics AX ehem. Axapta): 7,87 = &quot;sehr gut&quot; Technologie: Microsoft (Dynamics AX ehem. Axapta): 7,78 = &quot;sehr gut&quot; Dokumentation: SAP AG (mySAP ERP): 5,2 = &quot;gut&quot; Produktsupport: SAP AG (mySAP ERP): 5,42 = &quot;gut&quot;</ul>
<p><font color="#6478c1" size="+2">3.4 Bestplatzierte ERP-Softwareanbieter (Stand: 31.09.2007) Gruppe B des 3. Quartals nach Kriterien</font></p>
<ul>Funktionalit&auml;t: SHComputersysteme GmbH (SHCware): 8,32 = &quot;sehr gut&quot; Flexibilit&auml;t: SoftM Semiramis GmbH &amp; Co. KG (Semiramis): 8,14 = &quot;sehr gut&quot; Technologie: SoftM Semiramis GmbH &amp; Co. KG (Semiramis): 8,36 = &quot;sehr gut&quot; Dokumentation: boreas gmbh (aplix): 6,52 = &quot;gut&quot; Produktsupport: boreas gmbh (aplix): 8,47 = &quot;sehr gut&quot;</ul>
<p><font color="#6478c1" size="+2">4. Ergebnisse und Rankings im Detail</font><br />
	Die vorgestellten Ergebnisse und Rankings resultieren aus einem umfangreichen Datenfundus, zu dem wir akkreditierten Journalisten kostenfrei befristeten Zugang gew&auml;hren k&ouml;nnen. Bitte richten Sie Ihre Anfrage an den Redaktionskontakt (s. u.). Dort erhalten Sie auf Wunsch auch gerne weitergehende Materialien, Berichte und Analysen &#8211; ma&szlig;geschneidert nach Ihren W&uuml;nschen bzw. Ihrem redaktionellen/inhaltlichen Anforderungen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zugangs- und Autorisierungslösungen als Basis für sicheren eCommerce</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/zugang-autorisierung-sicherer-ecommerce/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 18:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Artikel aus der NEWSolutions über über neue Sicherheitsstandards im eCommerce die durch moderne Zugangs- und Autorisierungsmechanismen entstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="+2"><b>von Frank Brandenburg</b></font> </p>
<p>	Kunden, die &uuml;ber die Website eines Unternehmens H&auml;ndlerpreise einsehen k&ouml;nnen, Lieferanten, die Einblick in Gesch&auml;ftstermine haben &#8211; das Netzwerk und die Website einer Firma enthalten Bereiche, die nicht f&uuml;r alle zug&auml;nglich sein sollen. Aber wie kontrollieren und sicherstellen, dass Informationen nur von den richtigen Personen abgerufen werden k&ouml;nnen? Policy-basierte Zugangs- und Autorisierungsl&ouml;sungen sch&uuml;tzen davor, dass Unternehmensdaten in die &quot;falschen H&auml;nde&quot; geraten und erteilen gezielt Zugriffsrechte. </p>
<p>
	Der Sicherheitsstandard vieler Unternehmen geht &uuml;ber Antiviren-Tools, URL-Blocker oder Firewalls oftmals nicht hinaus. Wichtig ist allerdings ein Rundumschutz, der verschiedene Sicherheitsebenen abdeckt, n&auml;mlich: WER hat WO im webbasierten Netzwerk Zugriff auf WELCHE Inhalte? Vergleichbar mit einem Visum regeln Zugriffskontrollen, ob und in welchem Bereich ein Nutzer Zugriff auf Unternehmensinformationen im Internet erh&auml;lt. </p>
<p>
	Zugangs- und Autorisierungsl&ouml;sungen gew&auml;hrleisten, dass Online-Informationen ausschlie&szlig;lich von befugten Personen abgerufen werden. Die von Unternehmen individuell entwickelte Security Policy ist bei policy-basierten Produkten Basis f&uuml;r das Autorisierungs-Management. Sie legt fest, ob ein User berechtigt ist, auf eine bestimmte Netzwerkressource (z.B. eine URL auf einer Website) zuzugreifen bzw. unter welchen Bedingungen. Die Zugangs- und Autorisierungsl&ouml;sung setzt die Sicherheitsrichtlinien um und sichert deren Einhaltung. </p>
<p>
	<font color="#96aadc" size="+2">&quot;Offline&bdquo;-Gesch&auml;ftsbeziehungen werden &quot;online&quot; abgebildet</font><br />
	Entscheidungsgrundlage f&uuml;r die Zuordnung von Rechten sind die verschiedenen Gesch&auml;ftsbeziehungen, die ein Unternehmen bereits &quot;au&szlig;erhalb des Internets&quot; hat und die wiederum mit unterschiedlichen Privilegien f&uuml;r Gruppen und Personen verbunden sind. Aufgabe und Ziel ist es, die klassischen &quot;Offline&quot;-Gesch&auml;ftsbeziehungen auch &quot;online&quot; abzubilden. </p>
<p>	Dies verdeutlicht das praktische Beispiel eines gro&szlig;en Music-Stores, dessen Internet-Plattform sowohl von Gro&szlig;h&auml;ndlern wie auch von Endkunden genutzt wird. Wie im praktischen Gesch&auml;ftsalltag gilt es auch bei den Online-Gesch&auml;ftsbeziehungen, die verschiedenen Informationsfl&uuml;sse &#8211; zwischen Unternehmen und Partnern sowie zwischen Unternehmen und Endkunden &#8211; strikt von einander zu trennen: Welche Preisnachl&auml;sse das Unternehmen seinen Gro&szlig;handels-Partnern gew&auml;hrt und welche Projekte mit den Handelspartnern geplant sind, geht den Endkunden einfach nichts an &#8211; ganz zu schweigen von Wettbewerbern, die hiermit kritische Informationen in die Hand bek&auml;men. </p>
<p>
	Aber auch innerhalb der Kundengruppen gilt es zu differenzieren. Die spezifischen Rabattstaffelungen beispielsweise, die das Unternehmen auch in der klassischen Gesch&auml;ftswelt mit seinen H&auml;ndlern individuell aushandelt, sind vertrauliche Informationen, die durch entsprechende Zugangskontrollen vor dem unbefugten Zugriff anderer Handelspartner gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssen. </p>
<p>	Die verschiedenen Zugriffsrechte k&ouml;nnen bei Zugangsl&ouml;sungen &uuml;ber &bdquo;Rollen&bdquo; vergeben werden, die auf Gruppen von Usern zugeschnitten sind. M&ouml;glich sind z. B. die Rolle des unregistrierten Endkunden, des registrierten Endkunden, des Gro&szlig;h&auml;ndlers oder des Premium-Gro&szlig;h&auml;ndlers. Jeder dieser Rollen werden gezielt Informationen zur Verf&uuml;gung gestellt und Rechte erteilt. Bei policy-basierten Zugangsl&ouml;sungen werden die User-Rollen durch vordefinierte Attribute beschrieben und damit die entsprechenden Zugriffsrechte bestimmt. </p>
<p>
	Besonders einfach ist die laufende Aktualisierung der User-Rollen durch dynamische Rollenverwaltung bei SelectAccess von Baltimore Technologies: User-Gruppen werden in Echtzeit automatisch zusammengestellt und neu geordnet. Grundlage hierf&uuml;r sind bereits verf&uuml;gbare oder &uuml;ber Web-Formulare ermittelte Formulare. Hierdurch wird sichergestellt, dass User-Rechte immer mit den tats&auml;chlichen Befugnissen und den Sicherheitsregeln &uuml;bereinstimmen. </p>
<p>
	Dynamische Personalisierung, wie sie moderne Zugangsl&ouml;sungen au&szlig;erdem liefern, bildet gleichzeitig die ideale Grundlage f&uuml;r zielgruppenorientiertes Marketing. Anwender und Anwendergruppen erhalten individuell f&uuml;r sie zusammengestellte Inhalte und automatisch konfigurierte spezifische Umgebungen. Einem Kunden beispielsweise, der bei dem Online-Musikshop schon mehrmals klassische CDs bestellt hat, wird beim n&auml;chsten Kontakt das &quot;Premium-Klassik-Paket&quot; empfohlen. Der Robbie Williams-Fan wiederum erh&auml;lt eine F&uuml;lle von Zusatzinformationen zum Interpreten, wie beispielsweise die Information, dass die meisten Kunden, die sich Robbie-Williams-CDs kaufen, auch bei Mel C zuschlagen. </p>
<p>
	Bestandteil der Security Policy ist neben der Definition der User-Rollen die Aufteilung der Netzressourcen in verschiedene Sicherheitsebenen. Analysiert werden muss, inwieweit Zugriff auf den Inhalt gegeben werden kann. Welche Ressourcen sind &quot;harmlos&quot;, welche sind &bdquo;kritisch&quot;? Sind die Inhalte einmal klassifiziert, werden entsprechende Sub-Directories angelegt. Als Standard hat sich hierbei beispielsweise die Aufteilung in &quot;public&quot;, &quot;member&quot;, &quot;Internet&quot;, &quot;Extranet&quot; etabliert. </p>
<p>
	<font color="#96aadc" size="+2">Authentifizierung als Grundlage</font><br />
	Bevor einem User Zugriffsrechte zugewiesen werden und er f&uuml;r die Nutzung bestimmter Inhalte autorisiert wird, muss selbstverst&auml;ndlich eine eindeutige Authentifizierung stattfinden. Verschiedene Authentifizierungstechnologien werden aktuell bei Zugangsl&ouml;sungen eingesetzt. Dies umfasst das Abfragen von Passw&ouml;rtern, von User IDs oder die Identifizierung nach IP-Adresse. Leistungsf&auml;higere Produkte erm&ouml;glichen Authentifizierung &uuml;ber RSA SecurID, RADIUS oder digitale Zertifikate. Besonders benutzerfreundlich ist das Single-Sign-On-Prinzip: Der Nutzer authentifiziert sich nur ein einziges Mal und kann dann auf alle f&uuml;r ihn freigegebenen Ressourcen zugreifen. </p>
<p>
	Zugangs- und Autorisierungsl&ouml;sungen m&uuml;ssen alle Benutzer und Ressourcen kennen und erfassen, um Autorisierung definieren und anwenden zu k&ouml;nnen &#8211; eine zeitaufwendige Aufgabe, die jedoch mit entsprechenden Technologien bereits stark vereinfacht wurde: SelectAccess beispielsweise, die Zugangs- und Autorisierungsl&ouml;sung von Baltimore Technologies, verf&uuml;gt &uuml;ber eine &quot;crawler Funktion&quot;, die automatisch alle Netzwerkdienste und -ressourcen sucht und auflistet. So entf&auml;llt das zeitintensive Eingeben, was nicht nur Zeit spart, sondern gleichzeitig die Genauigkeit der Konfiguration erh&ouml;ht. Denn schon einfache Tippfehler k&ouml;nnten sonst zu gef&auml;hrlichen Sicherheitsl&ouml;chern f&uuml;hren. </p>
<p>	<font color="#96aadc" size="+2">Steigende Nachfrage nach Sicherheit</font><br />
	Zwar steht der Markt f&uuml;r Zugangs- und Autorisierungsl&ouml;sungen heute noch am Beginn seiner Entwicklung, doch f&uuml;hrende Marktforschungsunternehmen und Branchenkenner sind sich einig, dass im Zeitalter des eBusiness Unternehmen verst&auml;rkt in Sicherheitsma&szlig;nahmen investieren werden. Das Consulting-Unternehmen Frost&amp;Sullivan beispielsweise rechnet bis 2005 mit einer Umsatzsteigerung in diesem Bereich von 47,09 Mio. Dollar auf 1,09 Mrd. Dollar.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ERP für PharmaBranche weiter auf Platz eins der Prioritätenliste</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 17:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Artikel für Abonennten der NEWSolutions:  Die internationale Pharma-Branche plant auch für die nächsten drei Jahre Investitionen in Unternehmens-Software wie Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM) und Business Intelligence (BI).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><span style="font-size: 18px;"><font color="#ffc600" face="">ERP f&uuml;r PharmaBranche weiter auf Platz eins der Priorit&auml;tenliste</font></span> <br />
	<span style="font-size: 16px;"><font color="#ffc600"><b>Der Weltmarkt f&uuml;r Unternehmens-Software in der Pharma-Industrie</b></font></span></p>
<hr /><span style="font-size: 12px;"><b>Analyse von Frost &amp; Sullivan</b></span></center></p>
<p>Die internationale Pharma-Branche plant auch f&uuml;r die n&auml;chsten drei Jahre Investitionen in Unternehmens-Software wie Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM) und Business Intelligence (BI). Zu diesem Ergebnis kommt die Unternehmensberatung Frost &amp; Sullivan (http://www.frost.com) in einer neuen Studie. Grundlage sind Interviews mit Entscheidungstr&auml;gern im Bereich IT/Unternehmen-Aanwendungen von mittleren bis gro&szlig;en Pharma-Unternehmen in Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlanden, Gro&szlig;britannien, Australien, Kanada und den USA. </p>
<p>	Pharma-Unternehmen gehen davon aus, dass CRM-Anwendungen zur Verbesserung und Intensivierung ihrer Kundenbeziehungen beitragen. &Auml;hnlich stellt sich die Situation f&uuml;r BI-Anwendungen dar. Neue L&ouml;sungen lassen die Pharmafirmen auf eine Steigerung ihrer Unternehmensleistung hoffen, weshalb auch hier deutlich investiert werden soll &#8211; wie beim CRM entweder in neue Anwendungen oder in den Austausch &auml;lterer, bereits vorhandener Systeme. </p>
<p>	Die meisten befragten Firmen werden in den kommenden drei Jahren erstmals CRM-Paketanwendungen erwerben, entweder als Ersatz f&uuml;r veraltete In-house-CRM-Software oder f&uuml;r den Neueinstieg ins CRM. <br />
	&nbsp;</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Weitere Informationen:</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Die Unternehmensberatung Frost &amp; Sullivan beobachtet st&auml;ndig eine Reihe wichtiger High-Tech-Branchen und befragt diese auf neue Markttrends, Kennzahlen und Unternehmens-Strategien.</p>
<p>				Frost &amp; Sullivan wurde 1961 in New York gegr&uuml;ndet und ist heute als internationale Unternehmensberatung in den Gesch&auml;ftsbereichen Marktforschung und Marketingberatung aktiv. Mit rund 750 Mitarbeitern liefert Frost &amp; Sullivan seinen Kunden in allen Hochtechnologie-Branchen wichtige Daten f&uuml;r strategische Entscheidungen. Seminare, Konferenzen und Managementtrainings erg&auml;nzen das Angebot.</p>
<p>				Frost &amp; Sullivan verf&uuml;gt &uuml;ber B&uuml;ros in London, Paris und Frankfurt sowie &uuml;ber eigene Forschungszentren in Kalifornien, London und Singapur.</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Autor:</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Stefan Gerhardt<br />
				Public Relations Manager &#8211; Frost &amp; Sullivan &#8211; Clemensstrasse 9 &#8211; 60487 Frankfurt/Main &#8211; Tel.: 069-77033-11 &#8211; Fax: 069-234566 &#8211; <a href="mailto:stefan.gerhardt@frost.com">stefan.gerhardt@frost.com</a> &#8211; <a href="http://www.presse.frost.com">http://www.presse.frost.com</a> -</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><font color="#6478c1" size="+2">Enterprise Resource Planning hat h&ouml;chste Priorit&auml;t</font><br />
	An erster Stelle der Priorit&auml;tenliste steht bei den Pharma-Unternehmen jedoch das Enterprise Resource Planning. Allerdings werden die Gelder hier &uuml;berwiegend in Updates existierender ERP-Anwendungen flie&szlig;en. Weitere Wachstumsimpulse wird der ERP-Sektor laut Analyse durch Akquisitionen innerhalb der Pharma-Branche erhalten sowie aus Unternehmens-Entscheidungen, das ERP auf globaler Ebene zu zentralisieren, um auf diese Weise eine Harmonisierung zu erreichen. Anbietern von ERP-Software r&auml;t Frost &amp; Sullivan dazu, sich intensiv &uuml;ber die Auswirkungen rechtlicher Gegebenheiten auf die Pharma-Industrie zu informieren. Erf&uuml;llt eine Software nicht die gesetzlichen Kriterien, kommt sie f&uuml;r eine Pharma-Firma nicht in Frage. F&uuml;r die EU formuliert die zentrale Arzneimittelbeh&ouml;rde (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) die entsprechenden Vorschriften. Gleichzeitig er&ouml;ffnen sich Software-Anbietern durch solche Vorgaben jedoch auch neue Chancen. In manchen L&auml;ndern erfordern die Bestimmungen beispielsweise eine detaillierte Dokumentation von F&amp;E-Fortschritten und klinischen Studien. Dies zwingt die Pharma-Unternehmen dazu, jeden Schritt des Produktionsprozesses in Datenform festzuhalten. Au&szlig;erdem f&uuml;hren die gesetzlichen Vorschriften unweigerlich zu einer Steigerung der Produktionskosten, was viele Pharma-Unternehmen zur Rationalisierung der internen Prozesse veranlasst. Hier d&uuml;rfte eine unterst&uuml;tzende ERP-Software gro&szlig;en Anklang finden. </p>
<p>	<font color="#6478c1" size="+2">Qualit&auml;t entscheidet &uuml;ber Auftragsvergabe</font><br />
	Als wichtigstes Differenzierungskriterium zwischen den einzelnen Anbietern von Unternehmens-Software nennen die befragten Pharma-Firmen die Qualit&auml;t von Service und Support. An zweiter Stelle stehen laufende Kosten und der Verkaufspreis der Anwendungen. Um Kosten zu sparen, d&uuml;rften die Pharma-Unternehmen zuk&uuml;nftig versuchen, Druck auf den Verkaufspreis auszu&uuml;ben, so schlie&szlig;t die Analyse. <br />
	&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>eSecurity &#8211; vernachlässigen die Chefs die Sicherheit?</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/esecurity-chefs-sicherheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 16:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein NEWSolutions Artikel: Obgleich WM-Lösungen ihren Schwerpunkt auf Dokumenten-Management, Content-Management, Workflow oder Archivierung legen, müssen diese schnelle Prozesse realisieren, insbesondere für Suchvorgänge, Erstellung kompletter Prozessketten und für kurzfristige Analysen von Geschäftsabläufen. WM-Lösungen müssen in unterschiedliche IT-Umgebungen, ERP-Systeme oder hochspezialisierte Branchenlösungen integrierbar sein und sich individuellen Anforderungen anpassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>von Eldar Sultanow</b> </p>
<p>	&nbsp;</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>&Uuml;ber den Autor</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Den Autor Eldar Sultanow erreichen Sie unter eldar.sultanow &auml;t testberichte punkt de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><font color="#6478c1" size="+2">Einf&uuml;hrung:</font><br />
	Obgleich WM-L&ouml;sungen ihren Schwerpunkt auf Dokumenten-Management, Content-Management, Workflow oder Archivierung legen, m&uuml;ssen diese schnelle Prozesse realisieren, insbesondere f&uuml;r Suchvorg&auml;nge, Erstellung kompletter Prozessketten und f&uuml;r kurzfristige Analysen von Gesch&auml;ftsabl&auml;ufen. WM-L&ouml;sungen m&uuml;ssen in unterschiedliche IT-Umgebungen, ERP-Systeme oder hochspezialisierte Branchenl&ouml;sungen integrierbar sein und sich individuellen Anforderungen anpassen. Schl&uuml;sselanforderungen an deren Architektur sind Offenheit und Modularit&auml;t, damit sich individuelle Unternehmensbed&uuml;rfnisse ohne erheblichen Implementierungsaufwand erf&uuml;llen lassen. Die Einsetzbarkeit von WM-L&ouml;sungen ist f&uuml;r kleine Betriebe bis hin zu mittleren und gro&szlig;en Unternehmen mit komplexen Infrastrukturen durch entsprechende Skalierbarkeit zu gew&auml;hrleisten. Dieser Beitrag f&uuml;hrt Wissens-Management im Kontext von ERP auf Power Systems ein und erl&auml;utert Funktionen, die WM-L&ouml;sungen f&uuml;r den Unternehmenseinsatz konglomerieren. Unter diesen Funktionen z&auml;hlen vor allem die elektronische Dokumenten- und Archivierungsverwaltung wahlweise auf IBM Optical Libraries oder auf verteilten, Windows-angeschlossenen optischen Speichereinheiten unter Ber&uuml;cksichtigung der Aspekte Zuverl&auml;ssigkeit, Betriebssicherheit und Unterst&uuml;tzung von grafischem Computer Output in bspw. AFP/IPDS-, PCL- oder PDF. Teil 1 des Artikels ist in der Aprilausgabe 2008 von NEWSolutions erschienen und befasste sich mit den Themen Enterprise Document Management (EDM) und Repository &amp; Dokumentenarchivierung. <br />
	&nbsp;</p>
<hr size="1" width="60%" />
<p>
	Der folgende Abschnitt befasst sich mit dem OSM (Optical Store Management) &ndash; der Verwaltung optischer Speicher. Optische Speicher (auch optische Platten genannt) sind auswechselbare Massenspeicher, die durch optische Abtastung, meist mittels Laser, gelesen und/oder beschrieben werden k&ouml;nnen. Die Archivierung der Dokumente auf optischen Platten erfolgt periodisch und ist vollst&auml;ndig automatisiert. Dabei sind die optischen Datentr&auml;ger optimal auszunutzen (z.B. durch gemeinsames Speichern von kleinen Dokumenten). Optische Platten werden zu Sammlungen zusammengefasst und automatisch verwaltet. Im Falle der Bearbeitung von Massendaten (z.B. Druckausgaben mit mehreren zehntausend Seiten) erfolgt diese bei der Wiederabfrage in Fragmenten, um die Systembelastung zu minimieren. Eine f&uuml;r das Wissens-Management zweckdienliche Erweiterung stellt das sog. OSM f&uuml;r Medien dar. Es bietet im Wesentlichen die Erg&auml;nzung weiterer Speichersubsysteme wie:</p>
<ul>
<li>Disk Extender &#8211; Direct Attached 3995 an ferner IBM iSeries Maschine</li>
<li>Ascent Storage 5.x &#8211; AS/400 IFS-Verzeichnisse</li>
<li>Plasmon NT Manager &#8211; PC Festplatten</li>
<li>SAN/NAS Systeme &#8211; Unix Festplatten (erfordert Samba-Serversoftware)</li>
</ul>
<p>An dieser Stelle sei erw&auml;hnt, dass am 21. M&auml;rz diesen Jahres IBM das Betriebssystem i5/OS in der Version V6R1 auf den Markt brachte, das fundamentale Neuerungen mit sich bringt, welche auch die Virtualisierungstechniken im Speicherbereich betreffen. </p>
<p>	WM-L&ouml;sungen integrieren eine Reihe von Schnittstellen, um DMS-Funktionen in andere Applikationen zu integrieren. Damit k&ouml;nnen aus anderen Anwendungen heraus Dokumente im Archiv abgelegt, Indexfeldwerte ge&auml;ndert, der Datenschutz angepasst oder eine Dokumentsuche applikationsintern abgewickelt werden. Diese Schnittstellen erlauben den Aufbau system&uuml;bergreifender Dokumentenl&ouml;sungen. Die im Rahmen dieses Beitrages behandelte Wissens-Management-Architektur f&uuml;r das Betriebssystem i5/OS ist in der untenstehenden Abbildung dargestellt. </p>
<p>
	F&uuml;r jedes Archiv f&uuml;hren WM-L&ouml;sungen eine spezielle Suchindex-Datenbank, auf deren Basis eine sehr schnelle, universelle Dokumentensuche &uuml;ber alle Dokumente eines Archivs erfolgt, unabh&auml;ngig davon</p>
<ul>
<li>ob die Dokumente auf magnetischen oder optischen Datentr&auml;gern gespeichert sind</li>
<li>welche Einordnungen (Ablagen) bei der Archivierung verwendet wurden.</li>
</ul>
<p>Bei diesem Vorgang muss auch die Bew&auml;ltigung einer Datenmenge mit &uuml;ber zehn Millionen Dokumenten m&ouml;glich sein, um Anwendern in kurzer Zeit die gew&uuml;nschten Abfrageergebnisse liefern zu k&ouml;nnen. Die Dokumentenreproduktion im Wissens-Management ist am Terminal, Personalcomputer oder &uuml;ber einen Drucker m&ouml;glich. Je nach verf&uuml;gbarem Ger&auml;t k&ouml;nnen auch Formulare hinterlegt oder mit ausgedruckt werden, so dass sich die Archivkopie nicht vom Originalbeleg unterscheidet. </p>
<p>
	<img align="right" alt="" border="0" height="412" src="wiss/ecomer1.jpg" width="220" /> <font color="#6478c1" size="+2">Frontend f&uuml;r Wissens-Management</font><br />
	F&uuml;r die Bearbeitung und Verwaltung von elektronischen Dokumenten ben&ouml;tigen in einer ERP-Umgebung die entsprechenden Sachbearbeiter wichtige Schnittstellen zu Drittanwendungen. So gestatten bspw. Frontend-L&ouml;sungen das Arbeiten von verschiedenen Windows-Arbeitspl&auml;tzen aus. &Uuml;ber TIFF-Druckertreiber k&ouml;nnen PC-Dokumente unmittelbar aus einer Office-Anwendung (z.B. Microsoft Word oder IBM Lotus Word) in TIFF-Images konvertiert, indexiert und an Power Systems f&uuml;r die endg&uuml;ltige Speicherung &uuml;bergeben werden. Eine Alternative ist das Ablegen der PC-Dokumente auf Power Systems in ihrem Originalformat entweder direkt im Windows Explorer oder via OLE Drag &amp; Drop im DMS Client. Die Firmenmitarbeiter ben&ouml;tigen in der Regel einen universellen Windows Client, mit dem Dokumente (im nativen Format) an PC-Arbeitspl&auml;tzen beliebiger Wahl nach eigenen Kriterien zusammengestellt, angezeigt, ausgedruckt und als E-Mail versendet werden k&ouml;nnen. Ein solcher Client muss sich gem&auml;&szlig; heutigen Anforderungen im lokalen Netzwerk (LAN), aber auch in einem &ouml;ffentlichen TCP/IP-Netzwerk (WAN) einsetzen lassen. Die Verwendung sog. Verbunddokumente erm&ouml;glicht beim Erfassen eines neuen Dokuments dessen Verbund mit einem anderen &ndash; in der ERP-Umgebung bereits bestehenden Dokument. So werden beispielsweise Dokumente von der Offertenerstellung bis hin zum Vertragsabschluss als logischer Verbund aufgezeigt. Nach InfoStore z&auml;hlen folgende Formate zu jenen, die WM-L&ouml;sungen unterst&uuml;tzen:</p>
<ul>
<li>IBM AS/400 SCS- und IPDS-Druckdatenstr&ouml;me &#8211; Adobe PDF-Dokumente</li>
<li>IBM AFPDS-Druckdatenstr&ouml;me und MO:DCA-Dokumente &#8211; HP PCL-Druckdatenstr&ouml;me</li>
<li>diverse Image-Formate, wie etwa TIFF, JPEG, BMP, GIF usw. &#8211; ASCII-formatierte Dokumente</li>
</ul>
<p>Weitere Formate, etwa spezieller Hersteller sind &uuml;ber eine universelle Media-Schnittstelle einzubinden. In der Praxis k&ouml;nnen dies bis zu 200 verschiede Formate sein. Zudem besteht meist die Anforderung, visuelle Anmerkungen (Annotationen) und Notizen erfassen zu k&ouml;nnen, die im jeweiligen Archiv mit dem Dokument verkn&uuml;pft abgelegt werden. Anhand einer Office-Integration wird die direkte Archivierung von Dokumenten aus bspw. Microsoft Office oder IBM Lotus Office-Produkten im Originalformat oder im applikationsunabh&auml;ngigen TIFF-Format sichergestellt. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Arbeitsabl&auml;ufe und Dokumentenvermittlung</font><br />
	Wissens-Management-L&ouml;sungen, in denen Workflow- und Document Router-L&ouml;sungen integriert sind, setzen Gesch&auml;ftsprozesse, bei denen Dokumente im Mittelpunkt stehen, schnell und einfach um. Es handelt sich dabei um sog. Workflow-Management-Systeme (WfMS), die neben dem Dokumentenversand auch in der Lage sein m&uuml;ssen, Prozessobjekte wie Programme oder PC-Daten vollst&auml;ndig zu integrieren. </p>
<p>	Die Workflow-Engine l&auml;uft auf i5/OS, gew&auml;hrleistet eine Integration mit dort bestehenden Applikationen und erf&uuml;llt die unternehmensspezifischen Performance-Anforderungen. Zur Modellierung der kundenspezifischen Workflows dienen grafische Designwerkzeuge. Um die optimale und sichere Anwendung entsprechend den individuellen Anforderungen des Organisationsprozesses (z.B. Ablauf Eingangsrechnungspr&uuml;fung etc.) zu unterst&uuml;tzen, wird durch die L&ouml;sung z.B. eine frei editierbare To-Do-Liste bereitgestellt. Der automatischen Sammlung von Statistikdaten f&uuml;r die Prozessoptimierung und der automatischen Workflow-Kostenbewertung werden meist ein zentrales Auskunftstool zugrunde gelegt. </p>
<p>	Die Dokumentenvermittlung wird durch sog. Document Router realisiert. Diese verteilen elektronische Dokumente seriell und parallel an verschiedene Anwender. Die Verteilung erfolgt vorzugsweise &uuml;ber E-Mail und ist &uuml;berall dort anwendbar, wo einfache und modifizierbare Abl&auml;ufe mit geringem Aufwand eingef&uuml;hrt werden sollen. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">&Uuml;bersetzung und Integration von Content</font><br />
	WM-L&ouml;sungen konvertieren und bereiten beliebig (i5/OS spezifisch) formatierte Dokumente auf, verarbeiten und stellen diese mit Web- und Windows-Applikationen dar. Dokumente werden bei Bedarf in die jeweilig ben&ouml;tigten Anzeige- und Druckformate konvertiert, z.B.:</p>
<ul>
<li>On-the-fly-Konversion in PDF oder JPEG &#8211; Overlay-Unterst&uuml;tzung</li>
<li>TIFF-, JPEG- und PDF-Ausgabe von AFP- und anderen Spoolfiles &#8211; XML Transformationen</li>
</ul>
<p>Als &Uuml;bersetzungs-Engine eignet sich eine Java-Applikation, die in andere Java-, Web- und Notes-Anwendungen integriert werden kann. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Scannen und Erfassen nichtdigitaler Daten</font><br />
	Wissens-Management schlie&szlig;t auch die rationelle Digitalisierung und Archivierung von Papierdokumenten ein. Papierdokumente werden entweder direkt durch den Benutzer an seinem Arbeitsplatz oder an zentralen, stapelorientierten Scanning-Stationen erfasst. Ausschlaggebend f&uuml;r den Einsatz des jeweiligen Verfahrens sind die Effizienz sowie die angestrebte Automatisierungsstufe. Entsprechend heutigen Anforderungen m&uuml;ssen sich bis zu 10.000 Dokumente pro Tag verarbeiten lassen. Der Durchsatz kann zus&auml;tzlich durch den parallelen Betrieb mehrerer Scan-Arbeitspl&auml;tze gesteigert werden. </p>
<p>	F&uuml;r jeden Papierdokumenttyp wird einmalig ein Profil erstellt, in dem Angaben, wie Art und Anzahl der Indexfelder (Schl&uuml;sselworte) festgehalten werden. Diese dokumenten- und kundenspezifische Profilierung dient der Automatisierung des gesamten Erfassungsvorgangs. Verf&uuml;gt ein Dokument oder Formular &uuml;ber strukturierte Informationsfelder, wird der Aufwand der manuellen Eingabe mit Hilfe automatischer Erkennungstechniken wie z.B. OCR (Optical Character Recognition), ITR (Intelligent Text Recognition) oder Barcodes reduziert, indem die entsprechenden Bereiche des Dokuments gelesen und automatisch in Indexdaten konvertiert werden. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Dokumentenverf&uuml;gbarkeit &uuml;ber Web-L&ouml;sungen</font><br />
	Wissens-Management oder vielmehr das damit verbundene Dokumenten-Management bedeutet die weltweite und sichere Verf&uuml;gbarkeit von Unternehmensdaten &uuml;ber Standardbrowser. Web-Abfragel&ouml;sungen basieren meist auf der Sun Java/JSP- oder Microsoft Windows/ASP.NET-Technologie und bilden die Grundlage f&uuml;r die unkomplizierte und sichere Recherche, Anzeige und Archivierung elektronischer Dokumente in Internet-, Extranet- und Intranet-Umgebungen. Das gesamte Benutzer-Management und die Sicherheitsrichtliniendefinition finden auf i5/OS Ebene statt. &Uuml;ber HTML-Formulare k&ouml;nnen Dokumentklassensuchen und vordefinierte Abfragen ausgef&uuml;hrt und die Resultatsliste schlie&szlig;lich in tabellarischer Form angezeigt werden. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Schlussbemerkungen</font><br />
	Unter dem Druck der fortschreitenden Globalisierung haben Unternehmen wie etwa IBM bereits in den 90er Jahren aktiv begonnen, Wissens-Management zu unterst&uuml;tzen und zu betreiben. Neben einem Best Practices Prozess, mit dessen Hilfe neue, innovative Produkte entstehen, wird insbesondere die weltweite, virtuelle Zusammenarbeit gef&ouml;rdert. In sowohl kleineren als auch gr&ouml;&szlig;eren Organisationen ist ein systematisches Management des unternehmensweiten Wissens und der damit im Zusammenhang stehenden Dokumentmenge von essentieller Bedeutung. Zunehmend werden umfassendere Wissens-Management-L&ouml;sungen und Prozesse entwickelt, die sich als praxisgerecht erweisen und die sich einer hohen Akzeptanz unter der Mitarbeiterschaft erfreuen. Letztendlich haben sich inzwischen WM-bedingte Produktivit&auml;tsverbesserungen und Innovationen zu einem wesentlichen Garanten des Markterfolgs entwickelt.</p>
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		<title>ERP und MES</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 15:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die zunehmende Konkurrenz aus den Niedriglohnländern zwingt traditionelle Märkte zu mehr Flexibilität und effizientere Methoden in der Produktion, woraus der Anspruch an eine IT-Infrastruktur hervorgeht, die komplette Wertschöpfungskette in einem einzigen System abbilden zu können. Eine Schlüsselherausforderung dabei ist die Verbindung zwischen der MES- (Manufacturing Execution System) und ERP- (Enterprise Resource Planning) Ebene. Mit dem Ziel der Überbrückung von Geschäfts- und Produktions-Prozessen, hat die internationale Organisation ISA (Instrumentation, Systems, and Automation Society) eine Norm ISA-95 eingeführt, welche die Unternehmens- und Betriebsleitebene integriert. Dieser Beitrag führt in die Integration beider Ebenen sowie in Wirtschaftlichkeitsbewertung von MES ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>von Carsten Brockmann, Eldar Sultanow und Prof. Dr. Norbert Gronau</b> <br />
	&nbsp;</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Autoren:</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">von Carsten Brockmann (Carsten.Brockmann (&auml;t) wi.uni-potsdam.de), Eldar Sultanow (eldar.sultanow (&auml;t) testberichte.de) und Prof. Dr. Norbert Gronau (norbert.gronau (&auml;t) wi.uni-potsdam.de)</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Carsten Brockmann</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Eldar Sultanow</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Prof. Dr. Norbert Gronau</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Die zunehmende Konkurrenz aus den Niedriglohnl&auml;ndern zwingt traditionelle M&auml;rkte zu mehr Flexibilit&auml;t und effizientere Methoden in der Produktion, woraus der Anspruch an eine IT-Infrastruktur hervorgeht, die komplette Wertsch&ouml;pfungskette in einem einzigen System abbilden zu k&ouml;nnen. Eine Schl&uuml;sselherausforderung dabei ist die Verbindung zwischen der MES- (Manufacturing Execution System) und ERP- (Enterprise Resource Planning) Ebene. Mit dem Ziel der &Uuml;berbr&uuml;ckung von Gesch&auml;fts- und Produktions-Prozessen, hat die internationale Organisation ISA (Instrumentation, Systems, and Automation Society) eine Norm ISA-95 eingef&uuml;hrt, welche die Unternehmens- und Betriebsleitebene integriert. Dieser Beitrag f&uuml;hrt in die Integration beider Ebenen sowie in Wirtschaftlichkeitsbewertung von MES ein.</strong></p>
<p>
	<font color="#ff8000" size="+2"><strong>Einf&uuml;hrung</strong></font><br />
	W&auml;hrend der fr&uuml;hen 90er Jahre pries das Management MES als Allheilmittel gegen Probleme auf Produktionsebene hoch an und versprach sich eine Alternative zu Teilautomatisierungen und gleicherma&szlig;en eine nahtlose Verbindung der Produktion mit den Unternehmensanwendungen. Ungl&uuml;cklicherweise zeichneten sich die fr&uuml;hen MES durch eine viel zu vertikale Struktur ab: So existierte beispielsweise ein MES f&uuml;r die Produktion von Siliziumscheiben, jenes f&uuml;r Chemikalien, ein anderes f&uuml;r das Verpacken und viele weitere. Sie leisteten je nur einen geringen Beitrag zur Aufhebung der Teilautomatisierung. Die nahtlose Verbindung zu ERP- und Prozesskontrollsystemen konnte nur mit immensem Programmieraufwand durch hochqualifizierte Fachkr&auml;fte erfolgen.</p>
<p>
	In gewisser Hinsicht war das Konzept von MES seiner Zeit voraus und die Netzwerk- sowie Ausf&uuml;hrungssysteme noch nicht ausgereift genug, um den notwendigen Kommunikationsgrad zwischen Unternehmensanwendungen mit der operativen Ebene zu bewerkstelligen. Eine potenzielle L&ouml;sung der Kommunikationsprobleme &ndash; im Speziellen der objektorientierten Kommunikation &ndash; schien f&uuml;r beide Systeme gefunden zu sein: f&uuml;r Serverbetriebssysteme auf operativer Ebene und f&uuml;r PCs. Das Hauptproblem bestand jedoch darin, dass die L&ouml;sung im Betriebssystemrelease-Tempo neu definiert wurde und sowohl DCOM (Distributed Component Object Model) f&uuml;r Windows wie auch CORBA (Common Object Requester Broker Architecture) f&uuml;r UNIX, AS/400 beziehungsweise i5/OS nie tats&auml;chlich vollendet erschienen, sondern sich in einem steten Weiterentwicklungs- und Optimierungsprozess befanden. Damit einhergehend unterband die Unzul&auml;nglichkeit dieser Objektplattformen, miteinander kommunizieren zu k&ouml;nnen, die allgemeine Entwicklung.</p>
<p>
	Heute dagegen &uuml;berbr&uuml;ckt die Verf&uuml;gbarkeit von XML-basierenden Webl&ouml;sungen nachhaltig die Kluft zwischen Produktionssystemen und Unternehmensanwendung und erm&ouml;glicht eine ungehinderte objektbezogene Verst&auml;ndigung. Aufbauend auf XML, konkretisiert schlie&szlig;lich das B2MML (Business To Manufacturing Markup Language)-Format den Informationsaustausch.</p>
<p>	&nbsp;</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">
<div align="center">Ein MES vereinigt zahlreiche Funktionen, die nicht in den Kontext der Produktionskontrolle fallen. Zu diesen z&auml;hlen mitunter die Fabrikinstandhaltung, das Laborinformationsmanagement, standardisierte Produktionsprozeduren, Dokumentenkontrolle und Rohmaterialien-Management. Das MES bezieht Informationen &uuml;ber Bestellungen, Materialienrechnungen, Arbeitsanweisungen, Verm&ouml;gen und einzelne Produktionsschritte aus dem ERP-System und generiert einen Produktionsplan, der direkt auf die Fabrikgegebenheiten abgestimmt ist.</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><font color="#ff8000" size="+2"><strong>Neudefinition von MES</strong></font><br />
	W&auml;hrend MES vornehmlich die Steigerung der Produktionsagilit&auml;t, die Erleichterung der Produkteinf&uuml;hrung und iterative Fertigung sowie die Verk&uuml;rzung von Bearbeitungszeiten fokussierte, gelang auch das Erf&uuml;llen der Voraussetzungen f&uuml;r eine elektronische Bestandsf&uuml;hrung und R&uuml;ckverfolgung. Im gegenw&auml;rtigen Prozess der Globalisierung werden die Gr&uuml;nde zur Implementierung von MES anders gewichtet. Einige dieser Neuorientierungen sind globale M&auml;rkte und Produktionsst&auml;tten, Produktqualit&auml;t und Sicherheit sowie Produktionseffizienz. Heutige Fertigungssysteme m&uuml;ssen im Stande der Beantwortung untenstehender Fragestellungen aus Produzentensicht sein:</p>
<ul>
<li>Kann gepr&uuml;ft werden, dass versendete Produkte sicher sind?</li>
<li>Wie ist der aktuelle Soll-Ist-Vergleich?</li>
<li>Wie effektiv ist die Organisation bei der Verwendung von Betriebsverm&ouml;gen?</li>
<li>Welche HACCP-Warnungen sind w&auml;hrend des Produktionswechsels aufgetreten?</li>
<li>Warum sind Kapazit&auml;ten nicht ausgesch&ouml;pft?</li>
<li>Werden Ressourcen bei der aktuellen Produktion effizient verwendet?</li>
<li>Wie sind die &ouml;konomischen Auswirkungen bei operativer Ineffizienz?</li>
<li>Wie hoch waren die Verluste dieser Ineffizienz?</li>
<li>Warum produzieren zwei gleiche Teams Produkte mit solchen Unterschieden?</li>
</ul>
<p>Eine weitere Hilfe zur MES-Neudefinierung ist die ISA-95-Kontrollsystemintegration, die sich mit Modellen und Terminologien befasst, welche Standardbezeichnungen und einen einheitliches Rahmenkonzept zur Integration in eine bestehende Systemlandschaft konglomerieren. Mit den ERP-Systemen auf der Betriebsleitebene und den Kontrolleinrichtungen auf der Produktionsebene muss ein ISA-konformes MES in beide Richtungen kommunizieren k&ouml;nnen. Dies ist f&uuml;r das Management von essentieller Bedeutung, um Fragen zu dem Produktionsplan, dem Produktionssortiment und den Produktionshistorien beantworten zu k&ouml;nnen. Das ISA-Modell enth&auml;lt eine B2MML-Schicht von vorausgesetzten Schnittstellen zur erfolgreichen ERP-MES-Kopplung mit Protokollen zur Identifizierung der Produktinformationen, -kapazit&auml;ten, -pl&auml;ne und -leistungen.</p>
<p>	Die Tabelle 1 [1] liefert einen kurzen Markt&uuml;berblick zu MES und f&uuml;hrt auf, welche spezifischen Branchen/Wirtschaftszweige das jeweils genannte MES bedient. <br />
	&nbsp;</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="33%"><strong>Unternehmen</strong></td>
<td width="33%"><strong>System</strong></td>
<td width="33%"><strong>Branchenfokus</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">OR Soft J&auml;nicke GmbH</td>
<td width="33%">SCHEDULE++</td>
<td width="33%">Prozessindustrie (Chemie, Pharma), Nahrungsmittel, &Ouml;l und Gas, diskrete Fertigung, Automobilzulieferer</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">FAUSER AG</td>
<td width="33%">JobDISPO MES</td>
<td width="33%">Werkzeug-, Formen-, Maschinen-, Anlagen-, Apparate- und Sondermaschinenbau, Metall-, Kunststoffbe- und -verarbeitung, Lohnfertigung und Automobilzulieferindustrie</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Infor Global Solutions GmbH</td>
<td width="33%">Infor MES</td>
<td width="33%">Alle Branchen mit hohem Eigenfertigungsanteil, Schwerpunkt auf diskreter St&uuml;ckgutfertigung mit Einzel-, Varianten- und Serienfertigung</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Planat GmbH</td>
<td width="33%">FEPA</td>
<td width="33%">Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeugbau, Kunststoffverarbeitung, Elektronik/Elektrotechnik, Textil, Kabel, Metallbe- und -verarbeitung, Automotive/Zulieferer</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">GSI mbH</td>
<td width="33%">PSImes</td>
<td width="33%">Maschinen und Anlagenbau, Automotive, Schiffbau, Druckerei, Engineering, Chemie und Prozessindustrie</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">KRATZER AUTOMATION AG</td>
<td width="33%">intraFACTORY</td>
<td width="33%">Diskrete Fertigung: Elektronikindustrie (MES-Dienstleister), Automobilhersteller und -zulieferer</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">gbo datacomp GmbH</td>
<td width="33%">bisoft MES/BDE-100 win</td>
<td width="33%">Maschinen- und Anlagebau, Holzindustrie, Nahrungsmittelbranche, Bauindustrie, Automotive</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">SEKAS GmbH</td>
<td width="33%">PROQUIS</td>
<td width="33%">&Uuml;berwiegend diskrete Fertigung, Schwerpunkt Elektronikfertigung</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Partplan</td>
<td width="33%">ProStar</td>
<td width="33%">Das System ist allgemeing&uuml;ltig entwickelt und kann in jeder Branche mit einem Standardisierungsgrad von 90% eingesetzt werden.</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">IFS GmbH &amp; Co. KG</td>
<td width="33%">IFS Applications</td>
<td width="33%">Branchen&uuml;bergreifend einsetzbare L&ouml;sung. Spezielle L&ouml;sungen existieren z.B. f&uuml;r Automotive, industrielle Fertigung, High-Tech-Industrie, Medizintechnik etc.</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">MPDV Mikrolab GmbH</td>
<td width="33%">HYDRA</td>
<td width="33%">Kunststoff, Gummi, Metallverarbeitung, Automotive, Nahrungs-/Genussmittel, Anlagen-, Maschinenbau, M&ouml;bel und Holzverarbeitung, Druck und Verpackung, Feinmechanik, Optik, Elektrotechnik, Elektronik</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">MES-Gruppe</td>
<td width="33%">MES-Solutions</td>
<td width="33%">Serienproduktion insbesondere im Kunststoff- und Metallbereich</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">GFOS mbH</td>
<td width="33%">X/TIME-MES</td>
<td width="33%">Grunds&auml;tzlich branchenneutral. Schwerpunkt in den Bereichen: Nahrungsmittelindustrie, Handel, Prozessindustrie, Automobilzulieferer, Maschinenbau</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">sib GmbH</td>
<td width="33%">PLANOS</td>
<td width="33%">Weitestgehend branchenneutral f&uuml;r Produktionsbetriebe mit Einzel- und Serienfertigung</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">camLine GmbH</td>
<td width="33%">Modulare Produktfamilie LineWorks</td>
<td width="33%">Halbleiter, Elektronik, Solarenergie, Automotive, Medizintechnik, Lebensmittel</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">softconcept GmbH</td>
<td width="33%">DYNAPARK Produktionsmanagementsystem</td>
<td width="33%">Fertigungsindustrie</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">ADICOM Informatik GmbH</td>
<td width="33%">ADICOM Software-Suite</td>
<td width="33%">Industrie, Automobilzulieferer, Maschinenbau, Prozessindustrie, Pharma, Lebensmittelbranche, Kunststoffverarbeiter, Handel, Gesundheitswesen</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">CSG AUPOS GmbH</td>
<td width="33%">AUPOS ERP/PPS Branchensoftware</td>
<td width="33%">Metallbau, Maschinenbau, Glasbranche, Kunststoffverarbeitung, weitere Branchen auf Anfrage</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">GEFASOFT AG</td>
<td width="33%">Legato (online MES Software)</td>
<td width="33%">Industrie, Automobil, Zulieferer, produzierendes Gewerbe (St&uuml;ckgutfertigung), Geb&auml;udeleittechnik, Lager und Logistik</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Citect Software Vertriebsge. mbH</td>
<td width="33%">Citect IIM &ndash; Industrial Information Management</td>
<td width="33%">Grunds&auml;tzlich ist der Einsatz von Citect IIM in allen Produktionsbetrieben sinnvoll. Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Food &amp; Beverage (R&uuml;ckverfolgbarkeit), Industrielle Fertigung (Steigerung des OEE).</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Wassermann AG</td>
<td width="33%">wayMES (Enterprise Frontend)</td>
<td width="33%">Anlagenbau, Automobilzulieferer, Druckindustrie, Elektrotechnik, Maschinenbau, M&ouml;belindustrie, Werkzeugbau</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3" width="33%">
<div align="center">Tabelle 1: Beispielhafte Anbieter f&uuml;r MES</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>	<font color="#ff8000" size="+2"><strong>Gr&uuml;nde f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von heutigen MES</strong></font><br />
	Die Fertigung war bislang und ist immer noch in den meisten Industrieunternehmen der wichtigste Unternehmensbereich, welcher ma&szlig;geblich zur Verbesserung der Gesamt-organisationalen Wirtschaftlichkeit beitr&auml;gt. Diese Verbesserung durchzusetzen, erfordert die Applizierung neuer Strukturen und Organisationsformen, wie beispielsweise eine interdisziplin&auml;re Kollaboration, flexible Arbeitszeiten, neue Entlohnungssysteme, das Verlagern von Produktionsst&auml;tten und Reduzieren der eigenen Fertigungstiefe. Vor dem Hintergrund der Funktionsoptimierung und Effizienzsteigerung interner Produktionsprozesse wurden in den vergangenen Jahren auch f&uuml;r die Fertigungs- und Montagebereiche neue Strukturen appliziert. Der Gew&auml;hrleistung einer rapiden und kundenspezifischen Produktionsauftragsabwicklung dienen insbesondere Methoden wie:</p>
<ul>
<li>Learn Production: Vermeidung von Unm&auml;&szlig;igkeiten und Fokussierung aller Prozesse auf die Wertsch&ouml;pfung</li>
<li>Kaizen, KVP: inkrementelle Verbesserung, in die F&uuml;hrungskr&auml;fte wie Mitarbeiter einbezogen werden</li>
<li>Kanban: Produktionsablaufsteuerung nach dem Zurufprinzip mit ausschlie&szlig;licher Orientierung nach dem Bedarf einer verbrauchenden Stelle</li>
</ul>
<p>Diese Methoden sind jedoch der vorhandenen IT-Unterst&uuml;tzung weit voraus und komplexe ERP- beziehungsweise PPS-Systeme mit einer zentralen MRP-Planung beeintr&auml;chtigen die Produktionsflexibilit&auml;t in dezentralen Strukturen oft eher, als sie effektiv zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p>
	Den klassischen ERP-Systemen fehlt prinzipiell die Prozessn&auml;he, um eine rasche und flexible Prozessabwicklung im Fertigungsumfeld &uuml;berhaupt wirksam unterst&uuml;tzen zu k&ouml;nnen. MES kann hierf&uuml;r als ein vollumf&auml;nglicher Treiber f&uuml;r die Organisierung und Durchf&uuml;hrung des Produktionsprozesses angesehen werden und ist funktional das Bindeglied zwischen der unternehmerischen Planungsebene (ERP) und Fertigungsebene.</p>
<p>	Im Jahre 2004 gr&uuml;ndete der Verein deutscher Ingenieure (VDI) einen Arbeitskreis mit dem zentralen Ziel, den MES-Begriff n&auml;her zu definieren. Mit der Richtlinie VDI 5600 &bdquo;Manufacturing Execution Systems&ldquo; hat der VDI einen Aufgaben- und Nutzenorientierten MES-Leitfaden geschaffen, der die Vergleichbarkeit von MES-L&ouml;sungen erh&ouml;ht. Konkret definiert dieser acht Aufgaben, die ein MES bei der Unterst&uuml;tzung des Fertigungsmanagements zu bew&auml;ltigen hat:</p>
<ul>
<li>Feinplanung und -steuerung</li>
<li>Betriebsmittelmanagement</li>
<li>Materialmanagement</li>
<li>Personalmanagement</li>
<li>Datenerfassung</li>
<li>Leistungsanalyse</li>
<li>Qualit&auml;tsmanagement</li>
<li>Informationsmanagement</li>
</ul>
<p>Die Richtlinie beschreibt jede Aufgabe mit Hilfe eines Strukturdiagramms, den n&ouml;tigen Eingangsinformationen und Funktionen. Eine Matrix stellt dar, welche Unternehmensprozesse durch die jeweiligen Aufgaben unterst&uuml;tzt werden und welche Nutzenpotenziale zu erwarten sind.</p>
<p>	In kurzen Worten handelt es sich bei einem MES um ein modulares IT-System oder um eine komplette Systemlandschaft, wobei in jedem der zwei F&auml;lle sich die Module entweder wieder aus verschiedenen heterogen gewachsenen Systemen zusammensetzen oder Bestandteil eines integrierten Standard-MES sind. Abbildung 1 zeigt den MES-Funktionsumfang nach heutigem Stand und gibt einen Maxifall wieder, den zwar der aktuelle Markt insgesamt, aber kein einzelnes MES bietet. </p>
<p>	<font color="#ff8000" size="+2"><strong>Wirtschaftlichkeitsbewertung von MES</strong></font><br />
	Wirtschaftlichkeit beschreibt das Verh&auml;ltnis von monet&auml;r quantifizierbaren Kosten zur gemessenen Leistung. Die Wirtschaftlichkeit ist ein erfolgskritischer Faktor f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines MES sowie f&uuml;r das Gesamtunternehmen an sich. Zwar lassen sich die Kosten eines MES-Projekts verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig leicht messen, jedoch gestaltet sich die Absch&auml;tzung des realisierbaren Nutzens dagegen erheblich schwerer [3].</p>
<p>	Obgleich die Fertigung nur einen kleinen Ausschnitt der Supply Chain unter Wertsch&ouml;pfungsgesichtspunkten repr&auml;sentiert, stellt sie das Zentrum der unternehmerischen T&auml;tigkeit dar. Vor dem Hintergrund, dass eine Kette nur als so stark wie ihr schw&auml;chstes Glied angesehen werden kann, muss in der Fertigung den kundenseitigen Anforderungen durch spezifizierte und operationalisierte Zielsetzungen Rechnung getragen werden. Tabelle 2 nennt die Zielgr&ouml;&szlig;en der Fertigung bezogen auf Fertigungsauftrag, Ressourcen und Prozesse. Deren Hauptanteil l&auml;sst sich auf Zeiten und Kosten als Basisgr&ouml;&szlig;en zur&uuml;ckf&uuml;hren. <br />
	&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="33%"><strong>Auftr&auml;ge</strong></td>
<td width="33%"><strong>Ressourcen</strong></td>
<td width="33%"><strong>Prozesse</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Durchlaufzeit</td>
<td width="33%">Auslastung</td>
<td width="33%">Transparenz</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Termintreue</td>
<td width="33%">Produktivit&auml;t</td>
<td width="33%">Erf&uuml;llung externer Anforderungen</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Flexibilit&auml;t</td>
<td width="33%">Umlaufbestand</td>
<td width="33%">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Produktqualit&auml;t</td>
<td width="33%">Zeitunabh&auml;ngige Kosten</td>
<td width="33%">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3">
<div align="center">Tabelle 2: Zielgr&ouml;&szlig;en in der Fertigung</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>	Heutzutage erm&ouml;glicht MES die Steuerung des Produktionsgeschehens auf Basis von Echtzeitinformationen &uuml;ber Maschinen- und Anlagenzust&auml;nde. Neben der Fertigung bilden horizontal integrierte L&ouml;sungen auch die mit dem Fertigungsmanagement eng verbundenen Bereiche Personal- und Qualit&auml;tsmanagement ab.</p>
<p>	Zum einen sind Aussagen &uuml;ber die Ver&auml;nderung der direkten Kosten als Ansatz zur Quantifizierung von MES-Nutzenpotenzialen geeignet und zum anderen Zeiten aufgrund ihrer direkten Mess- und Zuordenbarkeit.</p>
<p>	Als Grundlage der Betrachtungen im weiteren Verlauf dient das RoI (Return on Investment)-Analyzer System f&uuml;r die Quantifizierung des Nutzens von MES und die Bewertung der Vorteilhaftigkeit einer MES-Investition, entwickelt am Center for Enterprise Research (CER) des Lehrstuhls f&uuml;r Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universit&auml;t Potsdam in Zusammenarbeit mit der MPDV Mikrolab GmbH.</p>
<p>	In der monet&auml;ren Bewertung liegt der Fokus klar auf den direkt messbaren Basisgr&ouml;&szlig;en Zeit und Kosten (Abbildung 2), w&auml;hrend nur unzureichend quantifizierbare Potenziale wie etwa die Erf&uuml;llung externer Anforderungen, das systematische Aufdecken von Fehlerquellen oder Verbesserungen in der Transparenz der Fertigungsprozesse in der Regel eine qualitative Bewertung erfahren.</p>
<p>	Eine RoI-Analyse beginnt mit der Spezifikation des Untersuchungsbereichs. Entsprechend den Erfahrungen aus der Beratungspraxis hat sich eine zielorientierte Vorgehensweise als zweckdienlich herausgestellt. Dem Endnutzer sind die in der VDI-Richtlinie 5600 definierten Aufgaben eines MES zur Auswahl gestellt, um</p>
<ul>
<li>diesem, der ggf. nicht vollends mit dem MES-Thema vertraut ist, die Orientierung zu erleichtern</li>
<li>seine Akzeptanz in der Anwendung zu f&ouml;rdern</li>
</ul>
<p>Die Abgrenzung des Untersuchungsbereichs erfolgt demnach &uuml;ber die Auswahl der zu betrachtenden Ziele, die Selektion spezifischer MES-Aufgaben oder als Kombination aus beidem. Entsprechend der hier getroffenen Auswahl wird f&uuml;r die anschlie&szlig;ende Analyse ein Fragebogen generiert, der die auf den Untersuchungsbereich abgestimmten und sehr spezifisch formulierten Indikatorfragen enth&auml;lt, die im Einzelnen auf m&ouml;glichst pr&auml;zise Aussagen zu den realisierbaren Potenzialen abzielen.</p>
<p>	Bezugsobjekt f&uuml;r die Ermittlung zeitinduzierter Potenziale sind Fertigungsauftr&auml;ge einerseits und die f&uuml;r die Bearbeitung der Auftr&auml;ge ben&ouml;tigten Ressourcen andererseits. F&uuml;r das Bezugsobjekt Fertigungsauftrag wird bei der Erfassung zwischen Bearbeitungszeit, Wartezeit und Liegezeit unterschieden. So ist im Rahmen der Potenzialanalyse beispielsweise die folgende Fragestellung zu beantworten:</p>
<ul>
<li>Wie viel Wartezeit im Auftragsdurchlauf l&auml;sst sich durch die M&ouml;glichkeit der Werkerselbstpr&uuml;fung an Pr&uuml;fstationen beziehungsweise den Maschinenterminals und die elektronische Bereitstellung der Pr&uuml;fdokumente vermeiden? Potenziale in der Nutzung oder vielmehr Nichtnutzung maschineller Ressourcen durch Bearbeitung, R&uuml;sten, Stillstand oder Ausfall sind ebenfalls durch detaillierte Erfassung der entsprechenden Zeitanteile zu erheben. Eine Frage aus diesem Bereich w&auml;re:</li>
<li>Wie viel Stillstandszeit bei Maschinen und Anlagen kann durch eine automatische Maschinenbelegung unter Anwendung definierbarer Planungsstrategien und Priorit&auml;tsregeln vermieden werden?</li>
</ul>
<p>In einer personalintensiven Fertigung wird die Effizienz der eingesetzten Mitarbeiter in erster Linie durch den Anteil der wertsch&ouml;pfenden Zeit (d.h. f&uuml;r Aktivit&auml;ten zur physischen Bearbeitung der Fertigungsauftr&auml;ge) an der insgesamt verf&uuml;gbaren Personalzeit bestimmt. Nicht wertsch&ouml;pfende Zeitanteile sind koordinierende und dispositive T&auml;tigkeiten, sowie alle Aktivit&auml;ten, die nicht der unmittelbaren Wertsch&ouml;pfung dienen, z.B. Such- und Rechercheaufwand oder Zeiten f&uuml;r das Zur&uuml;cklegen von Wegen. Neben diesen Zeitanteilen werden im Rahmen der Potenzialanalyse auch Zwangspausen, also Zeiten in denen der Werker auf den n&auml;chsten Auftrag oder die Verf&uuml;gbarkeit einer ben&ouml;tigten Ressource wartet, sowie Ausfallzeiten und &Uuml;berstunden erfasst. Eine typische Fragestellung zur Quantifizierung der Potenziale im Bereich der Personalzeitanteile ist beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Wie viel Zwangspausenzeit l&auml;sst sich durch die simulative Einplanung von Auftr&auml;gen vermeiden? (Durchf&uuml;hrung von What-if-Analysen) Neben den zeitinduzierten Potenzialen k&ouml;nnen sich durch den Einsatz eines MES auch Verbesserungen bei den nicht zeitabh&auml;ngigen Kosten beziehungsweise den kalkulatorischen Kosten realisiert werden. F&uuml;r die Ermittlung derartiger Potenziale kann z.B. folgende Fragestellung dienen:</li>
<li>Wie viel Kosten, z.B. f&uuml;r Vertragsstrafen, k&ouml;nnen durch die automatische &Uuml;berwachung der Termintreue vermieden werden? Zus&auml;tzlich zu den in operativen Fertigungsprozessen realisierbaren Verbesserungen m&uuml;ssen als weitere Nutzendimension gem&auml;&szlig; des Total Benefits of Ownership-Ansatzes auch die aus dem Betrieb einer integrierten Gesamtl&ouml;sung mit moderner Architektur im Vergleich zur Nutzung mehrerer herk&ouml;mmlicher Insell&ouml;sungen resultierenden Potenziale im IT-Bereich mit in die Bewertung der MES-Investition einflie&szlig;en. Eine entsprechende Frage w&auml;re:</li>
<li>Welche Kosten, z.B. f&uuml;r den Betrieb mehrerer Datenbanken, k&ouml;nnen durch die zentrale Datenhaltung innerhalb eines MES-Systems eingespart werden? Die innerhalb der Potenzialanalyse abgefragten Funktionen sollten bez&uuml;glich des spezifischen Anwendungsfalls auch einer qualitativen Bewertung unterzogen werden. Die Bewertung der Relevanz einer Funktion erm&ouml;glicht beispielsweise die folgende Fragestellung:</li>
<li>Wie wichtig ist eine automatische Ermittlung der IST-Leistungsgr&ouml;&szlig;en (Nutzgrad, Wirkungsgrad, OEE etc.)?</li>
</ul>
<p>Unternehmensspezifische Gegebenheiten sind in der Analyse durch eine entsprechende Parametrisierung des RoI-Analyzer Systems zu ber&uuml;cksichtigen, das im Bereich Stammdaten einige einfache Eingaben zu Auftr&auml;gen, Personal sowie Maschinen und Anlagen erfordert. Da nicht zwingend davon ausgegangen werden kann, dass etwa zeitliche Einsparungen f&uuml;r Planung und Koordination hundertprozentig in die unternehmerische Wertsch&ouml;pfung transformiert werden, kann eine Justierung und Gewichtung bei der monet&auml;ren Bewertung der Zeitanteile durch spezielle Korrekturfaktoren erfolgen.</p>
<p>	Aufbauend auf den mittels der zu beantwortenden Fragen erhobenen Einzelpotenzialen, den angegebenen Stammdaten und den individuell angepassten Korrekturfaktoren, berechnet und bewertet das System s&auml;mtliche durch die Einf&uuml;hrung eines MES erzielbaren positiven Nutzeneffekte. Aufgezeigt werden im Speziellen die</p>
<ul>
<li>nunmehr monet&auml;r in Euro und Cent ausweisbaren Potenziale</li>
<li>realisierbaren Verbesserungen bez&uuml;glich des Zielerreichungsgrades gew&auml;hlter Zielgr&ouml;&szlig;en wie Durchlaufzeit, Produktivit&auml;t und Auslastung der betrachteten Ressourcen</li>
</ul>
<p>Damit im Rahmen der MES-Einf&uuml;hrung denjenigen Module mit dem gr&ouml;&szlig;ten zu erwartenden Nutzen eine h&ouml;here Priorit&auml;t beigemessen werden kann, sind Analyseergebnisse sowohl auf der Ebene des Gesamtsystems als auch auf Modulebene ausgewiesen. Weiterf&uuml;hrend werden den Potenzialen neben den Investitionskosten im Sinne des TCO (Total Cost of Ownership)-Ansatzes auch die laufenden Kosten f&uuml;r den Betrieb eines MES f&uuml;r die geplante Nutzungsdauer des Systems gegen&uuml;bergestellt. Dies beinhaltet u.a. Kosten f&uuml;r Support, Qualifizierung und Wartung f&uuml;r Software und Hardware.</p>
<p>	Ein Analyseergebnis liegt in Form eines Investitionsreports vor, der neben den potenziellen Ersparnissen auch die klassischen Kennzahlen wie RoI, Kapitalwert, internen Zinsfuss und Amortisationsdauer f&uuml;r die Bewertung der Vorteilhaftigkeit der MES-Investition ausweist (Abbildung 3). Neben den im Rahmen der Potenzialanalyse identifizierten m&ouml;glichen Verbesserungen der operativen Abl&auml;ufe in Bezug auf die spezifischen Zielgr&ouml;&szlig;en der Fertigung, liefern die im Zuge der Wirtschaftlichkeitsbewertung generierten finanzwirtschaftlichen Kennzahlen eine fundierte Grundlage f&uuml;r die letztendlich zu treffende Entscheidung &uuml;ber die Einf&uuml;hrung eines MES.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fu&szlig;noten:</strong><br />
	[1] Lindemann, Marcus; Schmid, Simone: Markt&uuml;berblick &ndash; Manufacturing Execution Systems. PPS Management, Zeitschrift f&uuml;r Produktion und Logistik, Ausgabe 3/2005, GITO-Verlag. </p>
<p>	[2] Mussbach-Winter, Ute; Wiendahl, Hans-Hermann: Was leisten MES-L&ouml;sungen heute? &ndash; Merkmale ihrer Planungs- und Steuerungskonzepte. Industrie Management, Zeitschrift f&uuml;r industrielle Gesch&auml;ftsprozesse, Ausgabe 2/2003, GITO-Verlag. </p>
<p>	[3] Dibbern, P.; G&uuml;nther, O.; Teltzrow, M.: Produktivit&auml;tsmessung von ERP-L&ouml;sungen. ERP Management, Zeitschrift f&uuml;r unternehmensweite Anwendungssysteme, Ausgabe 1/2005, GITO-Verlag.</p>
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