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	<title>NEWSolutions &#187; IT</title>
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	<description>eServer, i5, it and new solutions</description>
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		<title>Steigende Mobilität erfordert sichere Lösungen für Mobile Endgeräte</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/steigende-mobilitat-erfordert-sichere-losungen-fur-mobile-endgerate/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 14:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NEWSolutions Online Artikel: Lesen Sie in dieser Studie, wie ganzheitliche Datensicherungslösungen für Unternehmen beschaffen sein sollten. Wer IT-Security im Allgemeinen und die Sicherheit mobiler Endgeräte im Besonderen gewährleisten will, muss die unterschiedlichen Bedrohungspotenziale kennen. Unternehmen benötigen heute ganzheitliche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="+2"><b>Lesen Sie in dieser Studie, wie ganzheitliche Datensicherungsl&ouml;sungen f&uuml;r Unternehmen beschaffen sein sollten</b></font> </p>
<p>	<strong>Wer IT-Security im Allgemeinen und die Sicherheit mobiler Endger&auml;te im Besonderen gew&auml;hrleisten will, muss die unterschiedlichen Bedrohungspotenziale kennen. Unternehmen ben&ouml;tigen heute ganzheitliche Datensicherheitsl&ouml;sungen, die das gesamte Spektrum der potenziellen Bedrohungen abdecken &ndash; innerhalb wie au&szlig;erhalb der Unternehmensgrenzen.</strong> </p>
<p>	&nbsp;</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="210">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Urheber</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Utimaco Safeware AG Monika Nordmann Marketing Manager CEE Tel. +49 (0) 6171 88 &#8211; 14 32 monika.nordmann@utimaco.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der oberste Grundsatz lautet: Mitarbeiter eines Unternehmens d&uuml;rfen nur solche Ger&auml;te und Datentr&auml;ger nutzen, die vollst&auml;ndig verschl&uuml;sselt sind. Zu den weiteren Security-Anforderungen eines Unternehmens geh&ouml;rt nat&uuml;rlich die Verwendung von sicheren Passw&ouml;rtern. Ein effektiver Schutz besteht aus Verschl&uuml;sselung, Endpoint- und Datenschutz, eingebettet in die Umsetzung einheitlicher unternehmensweiter Sicherheitsrichtlinien. Nur so k&ouml;nnen Unternehmen f&uuml;r Sicherheit ihrer sensiblen Daten zu jeder Zeit, in jeder Situation und an jedem Ort sorgen. </p>
<p>
	Dass das Thema Mobile Security immer wichtiger wird, zeigt die 43-seitige IDC Studie &quot;Mobile Security, Status Quo und Trends in Deutschland 2008/09&quot; auf. Diese Studie macht eine Bestandsaufnahme des Mobile Security Marktes in Deutschland. </p>
<p>
	Wer IT-Security im Allgemeinen und die Sicherheit mobiler Endger&auml;te im Besonderen gew&auml;hrleisten will, muss die unterschiedlichen Bedrohungspotenziale kennen. Immerhin haben bereits 44 % der von Marktforscher IDC in einer aktuellen Studie (1) befragten Unternehmen Erfahrungen mit Angriffen auf die Sicherheit mobiler Endger&auml;te gesammelt; 56 % der Mitarbeiter haben schon einmal ein Endger&auml;t verloren. Um die Daten auf den Devices und w&auml;hrend der Daten&uuml;bertragung zu sch&uuml;tzen, nutzen erst 59 % eine Verschl&uuml;sselung der Dateien, Festplatten und Speicherkarten; ihre E-Mails verschl&uuml;sseln gar nur 52 %. Hier erfolgt IT-Security oft noch nach dem Motto &quot;es ist immer gut gegangen&quot;. </p>
<p>
	&quot;Auch wenn &uuml;ber die H&auml;lfte der Befragten das individuelle Sicherheitsniveau ihres Unternehmens als gut (45 %) oder sehr gut (9 %) einstufen, gibt es bei der anderen H&auml;lfte einen Nachholbedarf&quot;, sagt Martin Haas, Director Research &amp; Consulting bei IDC in Frankfurt am Main. &quot;Aber auch die gut ger&uuml;steten Unternehmen sollten in Anbetracht sich st&auml;ndig &auml;ndernder Bedrohungen kontinuierlich Verbesserungen und Optimierungen vornehmen.&quot; Hinweise, wo anzusetzen ist, sind der Studie zu entnehmen: Lediglich jedes f&uuml;nfte Unternehmen hat Sicherheitsrichtlinien zur Nutzung aller mobiler Endger&auml;te definiert. Wer hier nachl&auml;ssig handelt, geht ein hohes Risiko ein. </p>
<p>
	Unternehmen ben&ouml;tigen ganzheitliche Datensicherheitsl&ouml;sungen, die das gesamte Spektrum der potenziellen Bedrohungen abdecken &#8211; innerhalb wie au&szlig;erhalb der Unternehmensgrenzen. &quot;Der oberste Grundsatz lautet: Mitarbeiter eines Unternehmens d&uuml;rfen nur solche Ger&auml;te und Datentr&auml;ger nutzen, die vollst&auml;ndig verschl&uuml;sselt sind. Zu den weiteren Security-Anforderungen eines Unternehmens geh&ouml;rt nat&uuml;rlich die Verwendung von sicheren Passw&ouml;rtern&quot;, kommentiert Markus Bernhammer, Executive Vice President Central and Eastern Europe der Utimaco Safeware AG in Oberursel. &quot;Ein effektiver Schutz besteht aus Verschl&uuml;sselung, Endpoint- und Datenschutz, eingebettet in die Umsetzung einheitlicher unternehmensweiter Sicherheitsrichtlinien. Nur so k&ouml;nnen Unternehmen f&uuml;r Sicherheit ihrer sensiblen Daten zu jeder Zeit, in jeder Situation und an jedem Ort sorgen.&quot; </p>
<p>
	<a href="http://www.utimaco.com/ads/dach/IDC-Mobile-Security-DE/Mobile-Security-Studie.html">Die Studie kann kostenlos angefordert werden</a>. </p>
<p>
	(1) IDC: IT-Sicherheit bei mobilen Endger&auml;ten und drahtloser Daten&uuml;bertragung. Status quo und Trends in Deutschland 2008/2009, Januar 2009.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Firmennetzwerke sind neuen Sicherheitsbedrohungen ausgesetzt</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 14:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Artikel aus der NEWSolutions - Mehr als 40 Prozent der IT-Direktoren und -Manager setzen möglicherweise nach der Implementierung von Server-Virtualisierung, ihr Netzwerk ungeschützt Angriffen aus dem Internet aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass IT-Verantwortliche fälschlicherweise davon ausgehen, Security-Funktionen seien bereits in diesen Systemen integriert. Auf diese Gefahr weist eine Studie des internationalen Forschungs- und Beratungsunternehmen YouGov* hin, die von Clavister, einem schwedischen Hersteller von Netzwerk-Sicherheitslösungen in Auftrag gegeben wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Weitere Informationen:</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Clavister Deutschland<br />
				Buelowstra&szlig;e 20<br />
				D-22763 Hamburg</p>
<p>				Ansprechpartner:<br />
				Marcus Henschel<br />
				Tel.: +49 (40) 41 12 59 &#8211; 0<br />
				Fax: +49 (40) 41 12 59 19</p>
<p>				eMail: marcus.henschel(&auml;t)clavister.de<br />
				<a href="http://www.clavister.de">www.clavister.de</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Mehr als 40 Prozent der IT-Direktoren und -Manager setzen m&ouml;glicherweise nach der Implementierung von Server-Virtualisierung, ihr Netzwerk ungesch&uuml;tzt Angriffen aus dem Internet aus. Dies ist darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass IT-Verantwortliche f&auml;lschlicherweise davon ausgehen, Security-Funktionen seien bereits in diesen Systemen integriert. Auf diese Gefahr weist eine Studie des internationalen Forschungs- und Beratungsunternehmen YouGov* hin, die von Clavister, einem schwedischen Hersteller von Netzwerk-Sicherheitsl&ouml;sungen in Auftrag gegeben wurde. </p>
<p>
	Virtualisierung ist heute eine der Trendtechnologien in der IT. Sie wirkt sich vorteilhaft auf die Umwelt aus, tr&auml;gt zu Kosteneinsparungen bei und erm&ouml;glicht ein effizientes Management. 38 Prozent der Befragten haben bereits solche Systeme installiert, dies deutet auf die potenziellen Ausma&szlig;e der aufgedeckten Sicherheitsproblematik hin. </p>
<p>
	&bdquo;Im Zuge der Implementierung von Virtualisierung ist es sehr gef&auml;hrlich anzunehmen, dass damit auch automatisch alles sicher ist. Tats&auml;chlich werden die Verantwortlichen mit neuen Sicherheitsbedrohungen konfrontiert&ldquo;, erkl&auml;rt Andreas Asander, Vice President Produkt Management bei Clavister. &bdquo;Mit der Einf&uuml;hrung von Virtualisierung entstehen neue Angriffsfl&auml;chen, da weit mehr Applikationen beeintr&auml;chtigt werden k&ouml;nnen als &uuml;ber traditionelle physische Server. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass IT-Verantwortliche die erforderlichen Ma&szlig;nahmen einleiten, um f&uuml;r die virtualisierten Umgebungen die gleiche Sicherheitsstufe wie f&uuml;r die traditionellen Umgebungen zu erreichen.&ldquo; </p>
<p>
	Clavister hat f&uuml;r IT-Manager und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, die die Einf&uuml;hrung von Virtualisierungsl&ouml;sungen planen, einen F&uuml;nf-Punkte-Plan entwickelt:</p>
<ul>
<li>Das Neudefinieren der Security Policy unter Einbezug des Virtualisierungsaspekts</li>
<li>Die Verwendung von Security Gateways, die innerhalb der virtuellen Infrastruktur zum Einsatz kommen</li>
<li>Der Schutz des virtuellen Administration Center mit einem Zugang, der nur &uuml;ber ein separates Netzwerk m&ouml;glich ist</li>
<li>Die Anzahl der Administratoren, die Zugriff zu den Administrations-Tools der Virtualisierungsl&ouml;sung haben, auf eine Minimum reduzieren</li>
<li>Den Security Level regelm&auml;&szlig;ig evaluieren und pr&uuml;fen. Das Replizieren der Produktionsumgebung in einer Testumgebung ist auf der Basis von Virtualisierung einfach umzusetzen und sollte auch genutzt werden.</li>
</ul>
<p>Mehr Informationen zum Thema Virtualisierungs-Security finden Sie unter: <a href="http://www.clavister.com">www.clavister.com</a>. </p>
<p>	* Alle Zahlen stammen &ndash; sofern sie nicht anders gekennzeichnet sind &ndash; von YouGov Plc. Die Studie wurde zwischen dem 22. und 29. September online durchgef&uuml;hrt. Die Anzahl der Teilnehmer betrug 212 private IT- oder Telekommunikationsdirektoren und Senior Manager.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch Platz für RPG?</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/noch-platz-fur-rpg/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 01:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Internetartikel der NEWSolutions: Die Notwendigkeit grafischer Oberflächen (GUI) und Plattform-übergreifender, offener und moderner Lösungen setzt die iSeries Gemeinde zunehmend unter Druck. Wie alle "Großen" will auch IBM offene Standards, eine große, vielfältige und aktive Entwickler-Communitiy und portable, skalierbare Lösungen bieten. Java wird oft als Perspektive genannt, um Tools, GUI und Geschäftsprozesse zu erneuern und die proprietäre iSeries Sprache RPG zu ersetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1"><b>Noch Platz f&uuml;r RPG?</b></font> </p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="550" />
<p><b>von Thomas Braun</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center></p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>&Uuml;ber den Autor</b></td>
</tr>
<tr>
<td align="center" bgcolor="#96aadc">Thomas Braun ist Director Business Development &amp; Marketing bei der Magic Software Enterprises (Deutschland) GmbH und zu erreichen unter <a href="mailto:thomas_braun@magicsoftware.com">thomas_braun@magicsoftware.com</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><b>Die Notwendigkeit grafischer Oberfl&auml;chen (GUI) und Plattform-&uuml;bergreifender, offener und moderner L&ouml;sungen setzt die iSeries Gemeinde zunehmend unter Druck. Wie alle &quot;Gro&szlig;en&quot; will auch IBM offene Standards, eine gro&szlig;e, vielf&auml;ltige und aktive Entwickler-Communitiy und portable, skalierbare L&ouml;sungen bieten. Java wird oft als Perspektive genannt, um Tools, GUI und Gesch&auml;ftsprozesse zu erneuern und die propriet&auml;re iSeries Sprache RPG zu ersetzen. Denn RPG wird als Sprache der &quot;alten&quot; Mainframes oft totgesagt. Lange Zeit wollte sich niemand mehr mit den &quot;Monstern&quot; besch&auml;ftigen, deren Software und Systeme oft mit Hilfe von Java auf eine neue, objektorientierte und plattformunabh&auml;ngige Basis gestellt wurden.</b> </p>
<p>	Bei allem Fortschritt wurden die Vorteile der Gro&szlig;rechner oft leichtfertig &uuml;ber Bord geworfen und im Zuge der Modernisierung Aspekte wie Skalierbarkeit und Datensicherheit, speziell im kritischen Banken- und Versicherungssektor, leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Nicht erst seit Gro&szlig;rechner um Internet-Bef&auml;higungen erweitert wurden, sind die Monster im Keller wieder aktuell &#8211; nur ist bald niemand mehr da, der sie b&auml;ndigen kann. Die RPG-Programmierer &quot;sterben aus&quot;, die Hochschulen vermitteln ihren Absolventen andere Programmiermethoden. <br />
	<b>Also:</b> alles neu &#8211; alles besser? Ist am Ende der Modernisierungsstra&szlig;e noch Platz f&uuml;r RPG? Wie ist der &Uuml;bergang zu schaffen von RPG zu Java? Ist es sinnvoll, die Middleware zu halten? Macht es Sinn, die postulierten Vorteile der neuen, objektorientierten Technologien, wie z.B. Java, mit der Performance und Stabilit&auml;t der iSeries Mainframes und &quot;ihrer&quot; Sprache RPG zu verbinden? </p>
<p>	<font color="#6478c1" size="+2">RPG und iSeries &#8211; f&uuml;r immer vereint?</font><br />
	RPG ist (und bleibt?) die prim&auml;re Sprache der Entwickler, die f&uuml;r die iSeries programmieren. Genau wie die iSeries &#8211; ehemals AS/400 -gilt RPG als grundsolide, zuverl&auml;ssig und besticht durch Skalierbarkeit und Investitionsschutz. Die Vielzahl der noch existierenden RPG-Anwendungen macht es unwahrscheinlich, dass diese in naher Zukunft alle von der Bildfl&auml;che verschwinden werden. Milliarden Codezeilen lassen sich nicht einfach ignorieren. RPG als &quot;Arbeitstier&quot; unter den Programmiersprachen unterst&uuml;tzt einige unternehmensskritische Anwendungen mit sehr geringem Aufwand. &quot;Wenn Sie es im Rennen von Le Mans einsetzen wollen, wird das nicht zum gew&uuml;nschten Erfolg f&uuml;hren. Wenn Sie aber Kohle &uuml;ber eine Entfernung von 8000 Kilometern zu transportieren haben, w&auml;re dieses Arbeitstier erste Wahl&quot;, beschreibt Jon Paris, Ko-Autor des Redbooks &quot;Who knew you could do that with RPG IV?&quot; anschaulich die Leistung von RPG. Und wenn es um die intensive Verarbeitung von Daten und/oder das Erstellen von Reports geht, ist RPG nach wie vor ungeschlagen. Aber: Offene Systeme, Portabilit&auml;t, Kommunikation, Grafik und Multimedia, das sind alles Dinge, mit denen RPG nichts anfangen kann, denn daf&uuml;r ist es &#8211; als ehemaliger Berichtsgenerator &#8211; nicht geschaffen. Auch im Hardware-Bereich wird RPG das Leben erschwert. Mit dem vermehrten Einsatz von Windows und Unix Systemen ver&auml;ndern sich die Parit&auml;ten f&uuml;r OS/400 als Betriebssystem zu dessen Ungunsten, was neben der mangelnden F&auml;higkeit, sich den ver&auml;nderten Software-Anforderungen anzupassen, den Lebensraum f&uuml;r das propriet&auml;re RPG noch zus&auml;tzlich einschr&auml;nkt. Dagegen tritt eine portable Sprache wie Java an, mit besten, da theoretisch durch die Objektorientierung fundierten Erbanlagen. </p>
<p>	<font color="#6478c1" size="+2">Java, ganz stark im Kommen</font><br />
	Java (http://java.sun.com) hat in den letzten Jahren rasante Verbreitung gefunden: Von einer Sprache f&uuml;r eingefleischte Freaks der Objektorientierung zu einer selbstverst&auml;ndlichen Technologie hin und zu einer der am meisten verbreiteten und leistungsf&auml;higsten Programmiersprachen und Technologien der Anwendungsentwicklung. F&uuml;r Java spricht seine umfassende Einsatzfreudigkeit und Portabilit&auml;t. F&uuml;r alle g&auml;ngigen Betriebssysteme gibt es ein Interface, die Java Virtual Machine, auf der die Java API und die mit Java selbst geschriebenen Anwendungen lauff&auml;hig sind. Insbesondere die iSeries, bei der die Implementierung der Java Virtual Machine unterhalb der Maschinenschnittstelle realisiert wurde, hatte von Release zu Release erhebliche Verbesserungen zu vermelden. Viele moderne Programmiersprachen und -technologien, insbesondere die Enterprise-Technologien, basieren auf Java und sind eng damit verbunden. Das betrifft u. a. serverseitige Anwendungskomponenten wie Servlets und EJB&#39;s, XML-Anwendungen, Application Server, Web Services und alle Internet-Anwendungen. Die iSeries bietet durch ihre Objekt-Basierung einen sehr guten Lebensraum, den IBM durch die intelligente Java-Implementierung noch weiter verbesserte. IBM unterst&uuml;tzt selbstverst&auml;ndlich beide Sprachen, stattet aber OS 400 zunehmend mit Java-Funktionalit&auml;ten aus. Diese Vorteile gleichen die der Objekt-Orientierung und Java anhaftenden Performance-Probleme aus. Und Application Server, auf iSeries vorzugsweise WebSphere, profitieren wiederum von der guten Java-Implementierung. Damit liegt der Schluss nahe, dass Java im Laufe der Zeit die Rolle von RPG in der iSeries Anwendungsentwicklung &uuml;bernehmen wird und dass Java die ideale Programmiersprache f&uuml;r die iSeries Anwendungsmodernisierung ist. Viele Zeichen sprechen aber auch daf&uuml;r, dass die Zukunft dieser beiden Programmiersprachen gerade in ihrer Koexistenz und damit Kooperation zu sehen ist. So k&ouml;nnen die Vorteile beider Technologien verbunden werden. Anders gesagt: RPG macht die Arbeit, Java sorgt f&uuml;r den Auftritt. Beide werden in denselben Anwendungen oder Systemen eingesetzt und k&ouml;nnen wechselseitig voneinander profitieren &#8211; w&auml;hrend RPG seine St&auml;rken im Back Office und in der Datenhaltung demonstrieren kann, werden Java-basierende Anwendungen &uuml;berall da zum Einsatz kommen, wo es um Darstellung, Pr&auml;sentation und Kommunikation geht. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Soviel &quot;Alt&quot; wie m&ouml;glich, soviel &quot;Neu&quot; wie n&ouml;tig</font><br />
	Dieser vielfach propagierte Tandemeffekt ist auch Grundlage und Philosophie vieler Modernisierungs- und/oder Integrationsprojekte von Magic Software Enterprises. &quot;Im Prinzip geht es darum, beide Sprachen genau da einzusetzen, wo sie stark sind&quot;, erkl&auml;rt Dirk Timmerman, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Magic Deutschland, seine Sicht zum parallelen Einsatz von RPG und Java. &quot;Moderne Technologien wie Java ben&ouml;tigen wir zur Darstellung im Web, aber RPG liefert seit jeher saubere Prozesse. Warum soll RPG gewaltsam durch Java ersetzt werden, nur um modern zu sein, wenn die Integration beider Technologien in einem System viel mehr Sinn macht?&quot; Bei der Modernisierung mit der Integrationsplattform iBOLT bleiben daher Legacy Business-Logik und -Prozesse unver&auml;ndert, neue moderne C/S- und Web-Funktionalit&auml;ten werden einfach &quot;vorgesetzt&quot; und k&ouml;nnen sofort mit existierenden Prozessen interagieren. Schnell, transparent und &quot;v&ouml;llig codefrei&quot; werden Webanwendungen &#8211; oder allgemein neue Technologien wie eben z.B. Java &#8211; an Legacy IT, die z.B. auf RPG basiert, angebunden. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Wie einfach lassen sich im Zuge dieser Teil-Migration RPG-Anwendungen modernisieren? </font><br />
	Leider ist der Traum vom RPG- Java-Konverter per Klick in Wahrheit wohl eher ein Albtraum. Ohne auf die technischen Probleme im Einzelnen eingehen zu wollen, ist es vor allem das eigentliche Prinzip hinter Anwendungsmodernisierung, das einen Wechsel &quot;eins zu eins&quot; unm&ouml;glich macht. Eine Webanwendung unterscheidet sich eben nicht nur durch ein Browser-Frontend von einer RPG-Anwendung mit 5250-Screen, sie spricht auch v&ouml;llig andere Nutzer in einem ganz anderen Rahmen an. Migration von RPG zu Java bedeutet daher f&uuml;r Magic immer, dass Anwendungen mit neuer Business-Logik ausgestattet werden m&uuml;ssen, um ihren Platz vollwertig ausf&uuml;llen zu k&ouml;nnen. Auch die Giga-Group nimmt sich in einer Studie der Problematik an und nennt in diesem Zusammenhang zwei Tools f&uuml;r die Migration hin zu Web-Technologien: Web-Emulation- / Interface-Reengeniering- und EAI-Tools. Erstere bringen schnelle Ergebnisse, allerdings auf Kosten der Funktionalit&auml;t, das stellt auch Giga fest. Viele EAI-Tools bieten die Funktionalit&auml;t, verlangen aber hohen Schulungs- und Implementierungsaufwand. Die Integrationsplattform iBOLT basiert auf der codefreien RAD-Technolgie des Magic-Entwicklungstools eDeveloper und ist daher schnell in der Implementierung und bietet die erforderliche Funktionalit&auml;t, um Web- oder GUI-Interfaces zu erstellen und diese in das Gesamtsystem einzubinden. Wobei dieses Gesamtsystem sich flexibel am Bedarf des Unternehmens ausrichtet. Hier sieht Magic die St&auml;rke der Anwendungsintegration und -modernisierung mit iBOLT. Anwendungen m&uuml;ssen nicht danach ausgew&auml;hlt oder dahingehend migriert werden, dass sie zusammen passen. Die Auswahl und der Einsatz erfolgt allein nach dem Prinzip der Funktionalit&auml;t. Wenn also eine RPG-basierte Legacy-Anwendung im Unternehmen gute Dienste leistet, dann wird man diese in jedem Fall beibehalten und nur die Teile des Systems zu Java migrieren oder neu implementieren, bei denen es sinnvoll erscheint. Unter Verwendung existierender Ressourcen wird durch die Integrationsf&auml;higkeit von iBOLT m&ouml;glich, absolut Anwender-orientierte und -optimierte Gesamtsysteme zu schaffen. </p>
<p>
	<font color="#6478c1" size="+2">Die Georg Kohl GmbH</font><br />
	1868 als Druckerei einer Regionalzeitung gegr&uuml;ndet, besch&auml;ftigt das Traditionsunternehmen heute ca. 450 Mitarbeiter und verf&uuml;gt nicht nur &uuml;ber die weltweit schnellste Endlos-Rotantionsdruckmaschine, sondern ist auch Vorreiter im &quot;Print on Demand&quot;-Gesch&auml;ft. Sowohl in den Bereichen Umweltschutz als auch Qualit&auml;tssicherung hat man fr&uuml;h begonnen, Ma&szlig;st&auml;be zu setzen und bereits 1996 ein mehrfach ausgezeichnetes Qualit&auml;ts- und Umweltmanagement eingef&uuml;hrt. Da keine Branchenl&ouml;sung den speziellen Bedarf des Unternehmens erf&uuml;llen konnte, setzt man seit 1998 auf ein Magic-basierendes ERP-System, das mittlerweile s&auml;mtliche ERP-Prozesse abdeckt. Die zu 100% im Haus entstandene L&ouml;sung, die bis 1998 eingesetzt und permanent weiter entwickelt wurde, schaffte eine v&ouml;llige Unabh&auml;ngigkeit von externen IT-Dienstleistern und Lieferanten. 1998 stellte die Software einen nicht zu untersch&auml;tzenden Wert dar und &quot;bediente&quot; mittlerweile &uuml;ber 100 Arbeitspl&auml;tze in den verschiedenen Fertigungs- (z.B. Endlosdruck, Bogendruck, Elektronischer Druck) und Gesch&auml;ftsbereichen (Doku, ELP, Mailing, etc.). Auch die Auftragsverwaltung, die Warenwirtschaft und die Buchhaltung deckte die Eigenentwicklung ab. Aber: Mit wachsender Gr&ouml;&szlig;e und Technisierung musste Kohl eine Entscheidung treffen, vor der viele mittelst&auml;ndische Unternehmen, die auf Eigenentwicklungen setzen, fr&uuml;her oder sp&auml;ter stehen. Die Vorteile der 90er-Jahre-L&ouml;sung wurden von den Nachteilen und vor allem von wachsenden Anspr&uuml;chen, die sich als nicht oder nur schwer realisierbar zeigten, langsam aber sicher &uuml;berwogen. Steigende Entwicklungskosten und ein unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger Aufwand f&uuml;r Wartung und Pflege waren die Folge. Funktionalit&auml;ten in der Bogenkalkulation und in der Abwicklung der Projektauftr&auml;ge lie&szlig;en sich nicht integrieren, ebenso wenig wie einfachste PC-Funktionalit&auml;ten (Excel- bzw. HP basierende Auftragsabwicklungen) sowie die Anpassung im Zuge der Euro-Umstellung. Zudem waren fast 50% der Software noch an der alten Hardware IBM/36 orientiert und damit nicht datenbankf&auml;hig. Es galt, eine Software zu finden, mit der sich die vorhandene L&ouml;sung schnell modernisieren und an die aktuellen Anforderungen anpassen l&auml;sst. Ausserdem musste sicher gestellt sein, dass in f&uuml;nf Jahren nicht wieder die Grenzen der Software erreicht w&uuml;rden. Zukunftssicherheit und die Unabh&auml;ngigkeit von Datenbanken und Plattformen waren daher wichtige Kriterien, die auch die Anbindung an die verschiedenen EDV-Systeme der Kohl Kunden (HP, Bosch, Deutsche Post AG &#8230;) erm&ouml;glichen sollten. Nach Pr&uuml;fung verschiedener Tools stand fest, dass der eDeveloper von Magic diese Anforderungen am besten erf&uuml;llte. Interoperabilit&auml;t und Offenheit des Tools sorgten daf&uuml;r, dass das Abteilungs- und Modul-&uuml;bergreifende Modernisierungsprojekt im laufenden Betrieb m&ouml;glich war. Die Funktionalit&auml;t der &quot;alten&quot; L&ouml;sung wurde dazu 1:1 in Magic umgesetzt und um die Anforderungen der jeweiligen Fachabteilung erweitert. W&auml;hrend der darauf folgendenTestphase liefen beide L&ouml;sungen zun&auml;chst parallel; lieferte die Magic-Anwendung im Test identische Ergebnisse wie die Legacy-L&ouml;sung, wurde letztere durch die neue, erweiterte Magic-L&ouml;sung ersetzt. Inzwischen basieren alle Dialogprogramme auf Magic, was 95% der Gesamtfunktionalit&auml;t entspricht. Lediglich einige Batch-Prozesse laufen im Altsystem. Diese schrittweise Migration im laufenden Betrieb mit Hilfe parallel laufender Anwendungen ist ein Vorteil, der speziell f&uuml;r mittelst&auml;ndische Unternehmen existenzsichernd sein kann, da sich IT-Projekte auf diese Weise nach Priorit&auml;ten und Kosten steuern lassen. Einkaufsabwicklung, Material- und Lagerwirtschaft, Verkaufsservice, Fertigungssteuerung, Versandkoordination und die Qualit&auml;tssicherungsma&szlig;nahmen sowie die betriebswirtschaftlichen Auswertungen sind heute komplett Datenbank-basierte Magic-Anwendungen. Auch die Module Kalkulation, Produktion, Leistungserfassung und Fakturierung sind mittlerweile auf Magic umgestellt und laufen auf OS/400 mit einer DB2/400 Datenbank. </p>
<p>	&nbsp;</p>
<div align="center">
<table border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="550">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Magic und RPG</b></td>
</tr>
<tr>
<td align="center" bgcolor="#96aadc">Die Programmierzyklen des Magic eDeveloper &auml;hneln denen von RPG. Das ist ein Vorteil f&uuml;r die Unternehmen &#8211; ihre RPG-Profis k&ouml;nnen relativ schnell und einfach den Einstieg in die Magic-Technologie finden. Durch die &Auml;hnlichkeit der Sprachen ist der Einsatz der Magic-entwicklungsmethodik auch eine der simpelsten Methoden, RPG-Legacy zu sichern und kosteng&uuml;nstig &quot;in Schwung zu bringen&quot;.</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Magic und Java</b></td>
</tr>
<tr>
<td align="center" bgcolor="#96aadc">Magic unterst&uuml;tzt J2EE und IBM WebSphere. Der Magic Application Server ist EJB Container und Client und stellt die direkte Verbindung mit EJBs in der WebSphere-Umgebung her. Durch die volle Unterst&uuml;tzung der J2EE-Architektur bietet der Magic-Server absolute Offenheit und robuste Interoperabilit&auml;t f&uuml;r alle J2EE- und .NET-Plattformen. Er stellt die Messaging-Funktionen f&uuml;r JMS bereit und schlie&szlig;t den Support f&uuml;r alle Messaging-Server, die diesen Standard unterst&uuml;tzen, automatisch ein.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Security-Ansprüche der Anwender in den letzten zwei Jahren gestiegen</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/security-anspruch-steigt/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 00:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Solutions & Provider]]></category>
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		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsaspekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Internet-Artikel aus der NEWSolutions: Die Unternehmen haben heute beim Hosting von ERP-Anwendungen umfassendere Security-Anforderungen an den Dienstleister als noch vor zwei Jahren. Allerdings soll der Zuwachs bei den Sicherheitsleistungen nach Meinung der Anwender möglichst keine nennenswert höheren Kosten erzeugen, hat die Karlsruher ORGA GmbH in einer Erhebung unter 341 Mittelstands- und Großunternehmen ermittelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1">Security-Anspr&uuml;che der Anwender in den letzten zwei Jahren gestiegen</font></p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="90%" />
<p><b>Studie von ORGA</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center></p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>&Uuml;ber den Autor</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><font size="-1">ORGA GmbH<br />
				Fiduciastra&szlig;e 20<br />
				76227 Karlsruhe Ein Unternehmen der FIDUCIA Gruppe<br />
				Tel. (07 21) 40 04 &#8211; 20 00<br />
				Fax. (07 21) 40 04 &#8211; 15 32<br />
				info (at) orga.de<br />
				<a href="http://www.orga.de">www.orga.de</a></font></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Unternehmen haben heute beim Hosting von ERP-Anwendungen umfassendere Security-Anforderungen an den Dienstleister als noch vor zwei Jahren. Allerdings soll der Zuwachs bei den Sicherheitsleistungen nach Meinung der Anwender m&ouml;glichst keine nennenswert h&ouml;heren Kosten erzeugen, hat die Karlsruher ORGA GmbH in einer Erhebung unter 341 Mittelstands- und Gro&szlig;unternehmen ermittelt. </p>
<p>	Der Befragung zufolge w&uuml;rden bei einer Hosting-Entscheidung heute 31 Prozent der Firmen den IT-Dienstleister mit deutlich h&ouml;heren Sicherheitsbed&uuml;rfnissen konfrontieren als noch vor einiger Zeit. Weitere 43 Prozent haben etwas gestiegene Anspr&uuml;che, w&auml;hrend sich bei einem Drittel der Unternehmen in den letzten zwei Jahren keine Ver&auml;nderung ergeben hat. Mehrheitlich wollen die Anwender daf&uuml;r allerdings nicht mehr Geld bezahlen, weil sie der Auffassung sind, dass ein weiter entwickeltes Sicherheitsniveau zu den selbstverst&auml;ndlichen Leistungspflichten der Hosting-Dienstleister geh&ouml;rt. Diese Position vertritt die H&auml;lfte der befragten IT-Verantwortlichen. Jeder Vierte w&auml;re jedoch bereit, f&uuml;r einen Mehrwert bei der Sicherheit h&ouml;here Kosten in angemessener Gr&ouml;&szlig;enordnung zu akzeptieren. Ein Drittel m&ouml;chte daf&uuml;r nur geringf&uuml;gig tiefer in die Tasche greifen. </p>
<p>	&bdquo;Die steigenden Sicherheitsanspr&uuml;che der Unternehmen sind mehr als gerechtfertigt, weil technische St&ouml;rungen bekanntlich erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen k&ouml;nnen&ldquo;, urteilt Hermann Tschierschke, Vertriebsleiter der ORGA. Er leitet aus der Position der Firmen, dass sie daf&uuml;r nicht unbedingt mehr Geld ausgeben m&ouml;chten, vor allem eine Herausforderung an das Selbstverst&auml;ndnis der Dienstleister ab. &bdquo;Hohe IT-Sicherheit ist kein Luxus, sondern muss grunds&auml;tzlich ein elementarer Bestandteil des Hosting sein.&ldquo; </p>
<p>	Allerdings wei&szlig; er aus der Praxis, dass Sicherheit ein sehr dehnbarer Begriff ist. &bdquo;H&auml;ufig finden sich die Unterschiede von Security-Leistungen auf einem technisch maximal hohen Niveau und nebul&ouml;sen Sicherheitsversprechungen erst bei einem fachlich sehr differenzierten Vergleich oder gar erst im Kleingedruckten der Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen&ldquo;, kritisiert Tschierschke. Dabei habe der Kunde einen Anspruch darauf, dass er das &bdquo;unkaputtbare&ldquo; Rechenzentrum ganz selbstverst&auml;ndlich inklusive bekomme. </p>
<p>	Der ORGA-Manager moniert in diesem Zusammenhang, dass es angesichts der unver&auml;ndert sehr dynamischen Outsourcing-Entwicklung an einer Diskussion zur angemessenen Sensibilisierung f&uuml;r die Sicherheitsproblematik fehle. &bdquo;Das Ziel einer maximalen Kostenreduzierung durch Auslagerung kann sich als Bumerang erweisen, wenn nicht gleichzeitig eine ausreichende Vorsorge f&uuml;r technische Problemf&auml;lle gew&auml;hrleistet wird.&ldquo; </p>
<p>	<font color="#6478c1" size="+2">Ergebnisse:</font><br />
	W&uuml;rden Sie bei einem Hosting von ERP-Anwendungen heute h&ouml;here Sicherheitsanforderungen an den Dienstleister stellen als vor zwei Jahren?</p>
<ul>
<li>deutlich h&ouml;her 31%</li>
<li>etwas h&ouml;her 43%</li>
<li>keine Ver&auml;nderung 26%</li>
</ul>
<p>Sofern Sie h&ouml;here Sicherheitsanforderungen stellen: W&auml;ren Sie bereit, daf&uuml;r auch h&ouml;here Kosten zu akzeptieren oder erachten Sie dies als Leistungspflicht des Providers?</p>
<ul>
<li>in angemessener Gr&ouml;&szlig;enordnung 25%</li>
<li>in geringem Umfang 32%</li>
<li>muss kostenneutral sein 43%</li>
</ul>
<p>K&ouml;nnten Sicherheitsaspekte f&uuml;r Sie das ausschlaggebende Motiv f&uuml;r ein Hosting sein?</p>
<ul>
<li>auf jeden Fall 7%</li>
<li>m&ouml;glicherweise 12%</li>
<li>eher nein 81%</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>IT floriert zwischen Alpen und Aberdeen</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/it-floriert-alpen-und-aberdeen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 21:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
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		<category><![CDATA[Westen]]></category>

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		<description><![CDATA[NEWSolutions Online Artikel: Studie des PR-Netzwerkes Eurocom Worldwide sieht Deutschland und Großbritannien als Europas Silicon Valley]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1"><b>IT floriert zwischen Alpen und Aberdeen<br />
	</b></font></p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="550" /><font size="+1"><b>Studie des PR-Netzwerkes Eurocom Worldwide sieht Deutschland und Gro&szlig;britannien als Europas Silicon Valley</b></font></center></p>
<p>	&nbsp;</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="210">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Der Autor</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Weitere Informationen erhalten Sie von Christoph Schwartz, <a href="mailto:info@schwartzpr.de">info@schwartzpr.de</a> oder <a href="http://www.schwartzpr.de">www.schwartzpr.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In den westlichen Industriel&auml;ndern sehen immer mehr Arbeitnehmer in der IT- und Elektronikfertigung ihren Arbeitsplatz durch die Konkurrenz aus Billigl&auml;ndern wie China, Indien und Zentral- und Osteuropa bedroht. Eine aktuelle Umfrage der M&uuml;nchner PR-Agentur SCHWARTZ Public Relations in Zusammenarbeit mit dem PR-Netzwerk Eurocom Worldwide best&auml;tigt diesen Trend. 200 Entscheider in 16 L&auml;ndern, darunter auch Deutschland, die Schweiz und &Ouml;sterreich, wurden von den Partneragenturen des weltweit agierenden PR-Netzwerkes zu den Erwartungen und Trends der High-Tech-Branche befragt. Dieser Studie zufolge zeichnet sich in der IT-Branche generell wieder mehr Optimismus ab. Nahezu 50% der Befragten erwarten eine Marktverbesserung im zweiten (27%) oder dritten (20%) Quartal 2004. Ein Drittel ist sogar der Meinung, der Aufschwung sei bereits sp&uuml;rbar. </p>
<p>
	In der IT-Fertigung allerdings scheint die Talsohle noch nicht durchschritten. Fast zwei Drittel (62%) der Befragten glauben, dass China in den kommenden drei Jahren die meisten Arbeitspl&auml;tze im Bereich Technologiefertigung hinzugewinnen wird. Das Reich der Mitte liegt damit in der Einsch&auml;tzung der Entscheider deutlich vor den USA und Europa, was den Einsatz von Arbeitskr&auml;ften betrifft. Weitere Regionen, die auf Kosten des Westens von neuen Arbeitspl&auml;tzen profitieren werden, sind Indien (von 17% der Befragten auf den ersten Platz gew&auml;hlt) sowie Zentral- und Osteuropa (erster Platz bei 15% der Befragten). </p>
<p>
	Innerhalb Europas werden die gr&ouml;&szlig;ten Chancen Deutschland zugetraut, das 17% der Befragten als das potenzielle Silicon Valley Europas sehen. Dicht dahinter folgen Gro&szlig;britannien mit 15% der Nennungen und Irland mit 14%. Dass Finnland mit 11% und Schweden mit 10% ebenfalls verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gut abschneiden, mag auf den starken Mobil- und Telekommunikationsmarkt in diesen L&auml;ndern zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein. </p>
<p>	&quot;Es scheint unausweichlich, dass wir viele Arbeitspl&auml;tze in der IT-Fertigung und -Dienstleistung an Billigl&auml;nder verlieren werden&quot;, kommentiert Christoph Schwartz, Gr&uuml;nder und Inhaber von SCHWARTZ Public Relations aus M&uuml;nchen, die das Eurocom Worldwide Netzwerk in DACH vertritt. &quot;Die Zukunft und Chance der westlichen L&auml;nder liegt daher in der Entwicklung und F&ouml;rderung hoch qualifizierter IT-Jobs sowie entsprechender Dienstleistungen.&quot; </p>
<p>	&nbsp;</p>
<table border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#000000"><font color="#aba20e"><b>iSeries Experten diskutieren zu &auml;hnlichen Themen:</b><br />
				Aktuelle Suchbegriffe: +Sicherheit</font></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffefb5"><a href="http://www.rlpforen.de/showthread.php?t=4961&amp;highlight=Sicherheit" target="_blank"> Desaster Recovery </a><br />
				<a href="http://www.rlpforen.de/showthread.php?t=4749&amp;highlight=Sicherheit" target="_blank"> Verbindung mit VB, aber ohne CA.</a><br />
				<a href="http://www.rlpforen.de/showthread.php?t=4731&amp;highlight=Sicherheit" target="_blank"> CL Programm Berechtigungsproblem</a><br />
				<a href="http://www.rlpforen.de/showthread.php?t=360&amp;highlight=Sicherheit" target="_blank"> USRPRF &#8211; SPLCTL &#8211; wann </a><br />
				<a href="http://www.rlpforen.de/showthread.php?t=749&amp;highlight=Sicherheit" target="_blank"> JDBC und Sicherheit </a><br />
				<a href="http://www.rlpforen.de/showthread.php?t=631&amp;highlight=Sicherheit" target="_blank"> Systembereinigung</a></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#000000"><font color="#aba20e"><b>jetzt in die Diskussion einsteigen!</b></font></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>	&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Artikel &#8211; ERP im Mittelstand: oft nicht vorhanden</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/artikel-erp-im-mittelstand-oft-nicht-vorhanden/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 21:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management & IT]]></category>
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		<category><![CDATA[betriebswirtschaftliche]]></category>
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		<category><![CDATA[Lösung]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://newsolutions.de/it/?p=1011</guid>
		<description><![CDATA[NEWSolutions Online Artikel: Sage Software und icon brand navigation untersuchen Einsatz von Business Software in kleinen und mittelständischen Unternehmen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1"><b>ERP im Mittelstand: oft nicht vorhanden</b></font></p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="550" />
<p><span style="font-size: 12px;"><b>Sage Software und icon brand navigation untersuchen Einsatz von Business Software in kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen </b><br />
		</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center></p>
<p>Sage Software (www.sage.de), der Frankfurter Spezialist f&uuml;r Business Software f&uuml;r kleine und mittelst&auml;ndische Unternehmen, ist den Bed&uuml;rfnissen seiner Zielgruppe in Sachen betriebswirtschaftlicher Software nachgegangen. Dazu befragte das N&uuml;rnberger Marktforschungsunternehmen icon brand navigation group im Auftrag von Sage Software insgesamt 1.500 Freiberufler, Selbstst&auml;ndige und Entscheidungstr&auml;ger in mittelst&auml;ndischen Unternehmen aus den Branchen Dienstleistung, Handel, Vertrieb, Ex- und Import, Handwerk, Landwirtschaft, Institutionen und &ouml;ffentlicher Dienst, Forst und Fischerei. Mit der Umfrage m&ouml;chte sich Sage Software einen &Uuml;berblick &uuml;ber Faktoren wie technischer Stand, Verbreitung und Nutzungsdauer, Markenbekanntheit und Entscheidungsfindung bei betriebswirtschaftlicher Software im Mittelstand verschaffen. </p>
<p>	<font color="#0080c0" size="+1">Zu selten IT-gest&uuml;tzte Betriebsf&uuml;hrung</font><br />
	Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass gerade bei kleineren Unternehmen der Einsatz von betriebswirtschaftlicher Software noch wenig verbreitet ist und dass zum Teil nicht einmal ein Computer zur Betriebsf&uuml;hrung eingesetzt wird. Zwar wird mit steigender Mitarbeiterzahl auch der Einsatz von Software f&uuml;r betriebswirtschaftliche Prozesse und der technische Stand des Unternehmens f&uuml;r wichtig bis sehr wichtig erachtet, allerdings wollen gerade kleinere Unternehmen, die bislang ohne EDV ausgekommen sind, dies auch in naher Zukunft nicht &auml;ndern. So glauben immerhin drei Viertel von den 12% der Betriebe, die gar keinen Computer einsetzen, auch in den n&auml;chsten zw&ouml;lf Monaten darauf verzichten zu k&ouml;nnen. Von den Betrieben, die mit einem PC arbeiten, setzen nur 43% eine kaufm&auml;nnische Software ein. </p>
<p>
	Am h&auml;ufigsten werden Computer in Institutionen und im &ouml;ffentlichen Dienst genutzt, wo nur 3% der Befragten g&auml;nzlich ohne PCs auskommen. Ein interessantes Ergebnis der Sage-Umfrage ist, dass die Branchen Handwerk und Landwirtschaft zwar mit 16% bzw. 21% am h&auml;ufigsten auf den PC verzichten, wenn sie aber Computer einsetzen, liegen sie bei der Nutzung von betriebswirtschaftlicher Software mit 50% bzw. 45% vor den Branchen Dienstleistung, Einzelhandel, Institutionen und &ouml;ffentlicher Dienst sowie Selbstst&auml;ndige. </p>
<p>	Untersucht man den Einsatz von betriebswirtschaftlicher Software in den verschiedenen Unternehmensbereichen, so nutzt das Finanz- und Rechnungswesen mit 82% gefolgt von der Auftragsbearbeitung mit 65% weitaus am h&auml;ufigsten betriebswirtschaftliche Softwaremodule. Gerade in diesen beiden Bereichen ist es den Betrieben besonders wichtig, eine Software zu haben, die auf die branchenspezifischen Gesch&auml;ftsprozesse des jeweiligen Unternehmens genau abgestimmt ist: Gut die H&auml;lfte der Befragten, darunter vor allem Institutionen und Einrichtungen der &ouml;ffentlichen Hand, Handwerker, Selbstst&auml;ndige sowie Unternehmen mit &uuml;ber 100 Mitarbeitern, setzt Branchensoftware ein, wogegen herstellende Unternehmen zu nahezu zwei Dritteln auf Standard-Software zur&uuml;ckgreifen. </p>
<p>	&quot;14 Prozent der Unternehmen setzen ihre eigene Software f&uuml;r betriebswirtschaftliche Prozesse ein&quot;, erkl&auml;rt Peter Dewald, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Sage Software. &quot;Bei der Befragung hat sich aber gezeigt, dass bei einem Wechsel durchschnittlich zw&ouml;lf Prozent die eigene kaufm&auml;nnische L&ouml;sung durch eine Standard-Software ersetzen.&quot; Ein Potenzial zu neuen Implementierungen sehen die Software-Anbieter daher vor allem bei der Abl&ouml;sung kleinerer, vom Markt verschwindender Marken sowie von Eigenentwicklungen. </p>
<p>	<font color="#0080c0" size="+1">Handlungsbedarf wird untersch&auml;tzt</font><br />
	Der Untersuchung zu Folge glaubt der Gro&szlig;teil der Unternehmen, die bislang auch ohne betriebswirtschaftliche Software auskamen, auch k&uuml;nftig darauf verzichten zu k&ouml;nnen. Generell besteht unter den kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen wenig Bereitschaft, f&uuml;r noch nicht abgedeckte Funktionsbereiche &#8211; wie beispielsweise Lagerstand, Liquidit&auml;tsberechnung oder Forderungsmanagement &#8211; kaufm&auml;nnische Software anzuschaffen. </p>
<p>	Martin Wambach, gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Partner der Beratungs- und Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft R&ouml;dl &amp; Partner, best&auml;tigt diese Erkenntnis: &quot;Viele Unternehmer verwenden zu wenig Zeit auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte ihrer Firma.&quot; Seiner Ansicht nach sollten sie h&auml;ufiger versuchen, sich von der Tagesarbeit zu l&ouml;sen, um sich der Erfolgskontrolle und der strategischen Weiterentwicklung widmen zu k&ouml;nnen. </p>
<p>	Dies sei mit einer geeigneten Software und IT-gest&uuml;tzter Betriebsf&uuml;hrung auch bei kleineren Unternehmen umsetzbar, betont Peter Dewald, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Sage Software: &quot;Gute betriebswirtschaftliche Software verf&uuml;gt heute &uuml;ber eine F&uuml;lle von Standardfunktionen, die der Unternehmensf&uuml;hrung helfen, viel Zeit und Geld zu sparen, und auf Wunsch lassen sich auch branchenspezifische Adaptionen vornehmen. Die Implementierung einer solchen L&ouml;sung gerade bei kleinen Unternehmen ist entgegengesetzt der landl&auml;ufigen Meinung ohne gro&szlig;en Aufwand m&ouml;glich.&quot; </p>
<p>	<font color="#0080c0" size="+1">Welche Firmen sind bekannt?</font><br />
	Auf die Frage nach Herstellern von betriebswirtschaftlichen Software-L&ouml;sungen nennen die meisten spontan SAP, Datev, Sage bzw. KHK, Lexware und Microsoft. Auffallend an diesem Ergebnis ist, dass Hersteller wie SAP, Microsoft und Navision, die seit geraumer Zeit auch im unteren Mittelstand Fu&szlig; zu fassen versuchen, in dieser Zielgruppe zwar einen hohen Markenbekanntheitsgrad genie&szlig;en, sich im tats&auml;chlichen Einsatz aber noch nicht haben behaupten k&ouml;nnen. So liegen sie mit Nennungen zwischen 1% und 3% erst auf den Pl&auml;tzen f&uuml;nf bis sieben hinter Anbietern wie Sage Software, Datev und Lexware. </p>
<p>
	<font color="#0080c0" size="+1">Entscheidung f&auml;llt auf Messen</font><br />
	Bei der Entscheidung f&uuml;r eine Software-L&ouml;sung haben Computerzeitschriften einen gro&szlig;en Einfluss und rangieren auf dem vierten Platz in der Liste der &quot;Influencer&quot; hinter Ausstellungen und Messen, dem Fachhandel und privaten Empfehlungen. Je gr&ouml;&szlig;er ein Unternehmen ist, desto mehr spielen auch externe EDV-Berater eine Rolle in der Entscheidungsfindung. Als wichtige Entscheidungskriterien benannten die Befragten in erster Linie ein gutes Preis-/Leistungs-Verh&auml;ltnis, dicht gefolgt von leichter Installation, schneller Systemeinf&uuml;hrung, der M&ouml;glichkeit, die L&ouml;sung individuellen Bed&uuml;rfnissen anzupassen und einfacher Datenmigration vom bisherigen System. </p>
<p>	<b>Res&uuml;mee:</b><br />
	Die icon brand navigation-Studie best&auml;tigt Branchentrends, die Sage Software schon seit l&auml;ngerem in der Praxis beobachtet: Der Markt der kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmen ist zu einem nicht zu vernachl&auml;ssigenden Teil immer noch nicht mit kaufm&auml;nnischen Software-L&ouml;sungen best&uuml;ckt. Raum f&uuml;r neue Installationen ist zwar vorhanden, wird aber kaum marktwirksam, weil diejenigen Betriebe, die bislang ohne EDV gearbeitet haben, vielfach der Meinung sind, auch in Zukunft auf den Einsatz IT-gest&uuml;tzter Betriebsf&uuml;hrung verzichten zu k&ouml;nnen. Zudem planen nur wenige Unternehmen, ihre Installation in n&auml;chster Zeit zu ersetzen. Drei Viertel der Befragten setzt die betriebswirtschaftliche L&ouml;sung bereits seit bis zu zehn Jahren ein. Lediglich 6% planen, die Software f&uuml;r das Finanz- und Rechnungswesen demn&auml;chst auszutauschen. Der zweifellos bestehende Bedarf an neuen, moderneren IT-L&ouml;sungen wird im Mittelstand demnach zu selten erkannt. Vielmehr besteht eine Nachfrage nach Erg&auml;nzungs- und Integrations-L&ouml;sungen wie eCommerce-, CRM- oder Controllingtools sowie an Produkt-Updates, um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben. F&uuml;r die Hersteller und Fachh&auml;ndler ergibt sich daraus in erster Linie ein Gesch&auml;ft durch Wartungsvertr&auml;ge und erg&auml;nzende Module. </p>
<p>	Peter Dewald, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Sage Software, zu der Studie: &quot;Die Studie best&auml;tigt unsere Erfahrungen, dass viele kleine Unternehmen ihre Chance verkennen, durch den Einsatz einer ERP-Software zu einer professionelleren Betriebsf&uuml;hrung zu kommen. Da herrscht noch immer das Prinzip &sbquo;das haben wir schon immer so gemacht&#39;. Ein bisschen spielt sicher auch die Angst mit, dass Implementierungen einer solchen Software lange dauern und nachher nicht das halten, was sie versprechen. Hier haben wir als Anbieter von ERP-Software f&uuml;r kleine Unternehmen die Aufgabe, unseren Job besser zu machen als die ERP-Anbieter f&uuml;r Gro&szlig;konzerne.&quot; </p>
<p>	<b>Weitere Informationen erhalten Sie bei:</b><br />
	Sage KHK Software GmbH &amp; Co. KG<br />
	Harald Engelhardt, PR-Manager<br />
	Berner Stra&szlig;e 23<br />
	60437 Frankfurt am Main<br />
	Tel.: 069 / 50 007-1130<br />
	Fax: 069 / 50 007-1548<br />
	E-Mail: <a href="mailto:harald.engelhardt@sage.de">harald.engelhardt@sage.de</a> <br />
	Web: <a href="http://www.sage.de">www.sage.de</a> <br />
	&nbsp;</p>
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		<title>Forum Grüne IT: Umweltfreundlichkeit steht erst am Anfang</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 20:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NEWSolutions iSeries i5 Artikel: Grüne IT steckt noch in den Kinderschuhen: Einzelne Produkte ohne nachhaltige Konzepte reichen nicht aus, kritisierten die Umweltexperten auf dem WebEx-Forum "Grüne IT". Die Vertreter der IT-Industrie hingegen unterstrichen, dass sie sehr wohl ganzheitliche Strategien verfolgen und implementieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center></p>
<p><span style="font-size: 24px;"><font color="#00dd00">Forum &bdquo;Gr&uuml;ne IT&quot;:</font><br />
		</span></p>
<hr noshade="noshade" size="1" width="550" />
<p><font color="#00dd00" size="+1">Umweltfreundlichkeit steht erst am Anfang</font></p>
<p>&nbsp;</p>
<p></center></p>
<p>Gr&uuml;ne IT steckt noch in den Kinderschuhen: Einzelne Produkte ohne nachhaltige Konzepte reichen nicht aus, kritisierten die Umweltexperten auf dem WebEx-Forum &quot;Gr&uuml;ne IT&quot;. Die Vertreter der IT-Industrie hingegen unterstrichen, dass sie sehr wohl ganzheitliche Strategien verfolgen und implementieren. </p>
<p>	Die IT-Branche hat das Thema &quot;Gr&uuml;ne IT&quot; entdeckt. Doch was ist wirklich dran? &quot;Es gibt keine gr&uuml;ne IT&quot;, sagte Jonas Mey, Energieexperte beim Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), einer der Teilnehmer des WebEx-Forums &quot;Gr&uuml;ne IT &#8211; der Umwelt oder dem Umsatz zuliebe?&quot;, das am 22. November 2007 in M&uuml;nchen stattfand. Er kritisierte, nach wie vor w&uuml;rden toxische Substanzen in IT-Produkten verarbeitet. Gr&uuml;ne IT werde oft nur aus Image-Gr&uuml;nden betrieben, nachhaltige Konzepte seitens der Hersteller w&uuml;rden fehlen. </p>
<p>	Dorothee Stolzenberg, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Dell GmbH in Frankfurt, hielt dagegen: &quot;Viele IT-Anbieter implementieren sehr wohl ganzheitliche Umweltstrategien, und das nicht allein aus Imagegr&uuml;nden. Bei Dell wird die gesamte Wertsch&ouml;pfungskette ber&uuml;cksichtigt, angefangen bei Design und Produktion der Produkte bis hin zur Entsorgung.&quot; Au&szlig;erdem greifen laut Stolzenberg auch Umweltprogramme und interne Ma&szlig;nahmen, die direkt von der Unternehmensspitze angeregt und von allen Mitarbeitern unterst&uuml;tzt werden: &quot;Aktuell implementieren wir ein unternehmensweites Power-Management-Programm, das Computersysteme automatisch nachts und in Ruhephasen abschaltet &#8211; allein dadurch werden wir sch&auml;tzungsweise 8.500 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen&quot;, so Stolzenberg. &quot;Ma&szlig;geblich zu Reduzierung der CO2-Emissionen in Unternehmen tragen auch moderne Technologien wie Webkonferenzen bei&quot;, erg&auml;nzte Bert van der Zwan, Vice President EMEA von WebEx und Gastgeber des WebEx-Forums. &quot;WebEx-Untersuchungen haben gezeigt, dass bis zu 50 Prozent der Dienstreisen unn&ouml;tig sind und sich problemlos durch Online-Meetings ersetzen lassen.&quot; </p>
<p>	Auch Cisco verfolgt ein nachhaltiges Umweltkonzept, wie Dr. Bernd Heinrichs, Direktor Field Market Development von Cisco Deutschland, erl&auml;utert: &quot;Es geht auf der einen Seite darum, den Energieverbrauch unserer Produkte zu senken.&quot; Andererseits engagiert sich das Unternehmen in Umweltinitiativen wie der Clinton Global Initiative und ruft zudem eigene interne Programme ins Leben, darunter auch die Reduzierung der eigenen Dienstreisen, etwa durch die Nutzung von Videokonferenzen. &quot;Dadurch sinkt der unternehmensweite Energieverbrauch um 10 Prozent.&quot; </p>
<p>	Tats&auml;chlich geht es nicht nur um die Umweltfreundlichkeit von IT-Ger&auml;ten, wie van der Zwan bemerkte: &quot;Einen wichtigen Beitrag zur Klimafreundlichkeit leisten auch IT-Anwendungen und -Konzepte wie Webconferencing oder Software as a Service.&quot; Anwendungen wie Webkonferenzen w&uuml;rden unn&ouml;tige Dienstreisen ersetzen und die Umwelt entlasten. Bei SaaS w&uuml;rden Anwendungen zentral im Internet verwaltet und nur bei Bedarf eingesetzt. &quot;Das reduziert ebenfalls den Stromverbrauch.&quot; </p>
<p>	Eine Lanze f&uuml;r die IT-Industrie brach Michael Kuhndt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Production and Consumption (CSCP) in Wuppertal: &quot;Gerade auf dem IT-Sektor passiert viel.&quot; Hinzu k&auml;me, dass mit steigender Klima-Dramatik auch die Bereitschaft der Anwender steige, gr&uuml;ne IT einzusetzen. </p>
<p>	Au&szlig;erdem sollte die IT-Industrie langlebigere Produkte anbieten. In Unternehmen werden PCs in der Regel nach zwei oder drei Jahren ausgetauscht. &quot;Das ist viel zu kurz, au&szlig;erdem entsteht so immer neuer Schrott, der die Umwelt belastet&quot;, gab Mey zu bedenken. Langlebigere Produkte sind aber nicht unbedingt im Sinne der Hersteller, und das aus mehreren Gr&uuml;nden: &quot;Man darf die Anforderungen der Anwender nicht au&szlig;er Acht lassen&quot;, sagte Dr. Heinrichs. Au&szlig;erdem erfordert neue Software wie Windows Vista auch immer leistungsf&auml;higere Hardware. Abhilfe k&ouml;nnte hier das SaaS-Konzept schaffen: &quot;Wenn die Software zentral bereitgestellt wird, reichen beispielsweise Thin-Clients als Arbeitsplatz-PCs, die &uuml;ber mehrere Jahre hinweg genutzt werden k&ouml;nnen, weil die Leistungsanforderungen von SaaS extrem niedrig sind&quot;, erkl&auml;rte van der Zwan. </p>
<p>	Herstellern bleibt aber nichts anderes &uuml;brig, als die Entwicklungsspirale mitzumachen, schlie&szlig;lich garantiert der Verkauf neuer Ger&auml;te auch das Unternehmens-Wachstum. Steht gr&uuml;ne IT also dem Wachstum gegen&uuml;ber? &quot;Gr&uuml;ne IT schlie&szlig;t Wachstum nicht prinzipiell aus&quot;, konstatierte CSCP-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Kuhndt. Nur: &quot;Das Wachstum des Energie- und Ressourcenverbrauchs muss gestoppt werden.&quot; Gro&szlig;e Herausforderung dabei: die so genannten Rebound-Effekte zu stoppen. &quot;Die Anstrengungen der Hersteller, energieeffizientere Produkte anzubieten, wird durch die steigende Anzahl von Ger&auml;ten und den wachsenden Internet-Verkehr zunichte gemacht&quot;, so Kuhndt. </p>
<p>	Vor allem ist auch die Politik gefragt, allgemein verbindliche Richtlinien festzulegen, stimmten die Diskutanten &uuml;berein. Kuhndt: &quot;Leitlinien f&uuml;r den festgelegten Energieverbrauch von Produktgruppen gibt es teilweise schon.&quot; Diese begr&uuml;&szlig;en auch die IT-Vertreter. Energieexperte Mey: &quot;Umweltsiegel sind wichtig, damit Anwender wissen, welche Produkte wirklich klimavertr&auml;glich sind.&quot; Richtlinien f&uuml;r Hersteller stellen zudem sicher, dass sie umweltfreundliche Produkte entwickeln. </p>
<p>	Dar&uuml;ber hinaus bed&uuml;rfe es auch dringend Einkaufsrichtlinien. Dies vor allem, da nicht nur bei Regierungsstellen, sondern auch bei Unternehmen der Energieverbrauch beim Einkauf noch kein Thema ist. Oft wird lieber der g&uuml;nstige Server gekauft, der mehr Strom verbraucht. &quot;Gr&uuml;ne Server kosten vielleicht in der Beschaffung mehr&quot;, erkl&auml;rte Dorothee Stolzenberg, &quot;aber das macht sich dann auch bei den Einsparungen bezahlt.&quot; So k&ouml;nnten Unternehmen mit energieeffizienten Servern je nach Gr&ouml;&szlig;e mehrere tausend Euro Stromkosten monatlich sparen. </p>
<p>	Das WebEx-Forum fand mit der Diskussionsrunde &quot;Gr&uuml;ne IT &#8211; der Umwelt oder dem Umsatz zuliebe?&quot; am 22. November in M&uuml;nchen bereits zum zweiten Mal statt. WebEx hat das Forum ins Leben gerufen, um eine Diskussionsplattform f&uuml;r gesellschaftlich relevante Themen und Trends zu bieten. Es richtet sich an Entscheidungstr&auml;ger, Meinungsmacher und Pressevertreter. </p>
<p>	Eine Aufzeichnung des WebEx-Forum <a href="https://joinnow.webex.com/joinnow/ldr.php?AT=pb&amp;SP=MC&amp;rID=14327352&amp;rKey=8BCE931FFB587080">findet sich hier im Web</a>.</p>
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		<title>Architekturdefinitionen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 17:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Ergänzung zum Artikel "Als die Zukunft der iSeries begann" von Frank G. Soltis in der Februarausgabe 2004 der NEWSolutions, lesen Sie hier die Entwicklung der Architekturdefinitionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><font color="#ffc600" face="" size="+1">Architekturdefinitionen</font></p>
<hr noshade="noshade" size="!" width="550" /><b>von Walter Baumg&auml;rtner</b></center></p>
<p><b>Als Erg&auml;nzung zum Artikel &quot;Als die Zukunft der iSeries begann&quot; von Frank G. Soltis in der Februarausgabe 2004 der NEWSolutions, lesen Sie hier die Entwicklung der Architekturdefinitionen. Es werden die verschiedenen Formen der Architekturen beschrieben, angefangen von der &quot;Architektur&quot; als Bezeichnung der Maschinenschnittstelle bis hin zur &quot;Data Warehousing Architektur&quot;. </b></p>
<p>
	Als IBM im Jahre 1964 die System/360 Architektur einf&uuml;hrte, wurde der Begriff &quot;Architektur&quot; als Bezeichnung der Maschinenschnittstelle gegen&uuml;ber den Programmen sowohl f&uuml;r die Hardware als auch f&uuml;r den Mikrocode eingef&uuml;hrt. Allgemein ausgedr&uuml;ckt, waren damit die Instruktionen und die Datentypen gemeint, die von einem Programm genutzt werden konnten. Diese Definition war eine der ersten Verwendungen des Begriffes &quot;Architektur&quot; bez&uuml;glich eines Computersystems. </p>
<p>	Seit dieser Zeit ist der Begriff &quot;Architektur&quot; weitaus gebr&auml;uchlicher geworden und hat eine erheblich umfangreichere Bedeutung gewonnen. Heute verwendet man diesen Begriff, um sowohl Hardware- als auch Softwareschnittstellen zu beschreiben. Er dient auch zur Beschreibung von Systemstrukturen, in denen das Zusammenspiel unterschiedlichster Hard- und Softwarekomponenten in einem System dargestellt wird. </p>
<p>	Um all diese m&ouml;glichen Architekturdefinitionen aussagef&auml;hig zu erhalten, werden &uuml;blicherweise Unterscheidungskriterien hinzugef&uuml;gt, mit denen sich ausdr&uuml;cken l&auml;sst, welche Form von Architektur beschrieben werden soll. Aus Sicht der Hardware unterscheiden wir somit Prozessor-Architekturen, I/O-Architekturen und Speicher-Architekturen. Sowohl PowerPC als auch POWER sind Prozessor-Architekturen. Softwarearchitekturen decken ein breites Spektrum ab, beginnend mit der Beschreibung von Low-Level Softwareschnittstellen (z. B. &quot;IP-Architektur&quot;) bis hin zu der Beschreibung gesamter Betriebssysteme (z. B. &quot;Unix-Architektur&quot;). Der Begriff &quot;IT-Architektur&quot; dr&uuml;ckt die Beschreibung der gesamten Systemstruktur, sowie das Zusammenspiel aller in dieser Struktur zusammengefassten, unterschiedlichsten Systeme und Anwendungen aus. &quot;Data Warehousing Architektur&quot; ist ein Beispiel dieser heute &uuml;blichen Definitionsart.</p>
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		<title>ERP und MES</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/erp-und-mes/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 15:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftlichkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die zunehmende Konkurrenz aus den Niedriglohnländern zwingt traditionelle Märkte zu mehr Flexibilität und effizientere Methoden in der Produktion, woraus der Anspruch an eine IT-Infrastruktur hervorgeht, die komplette Wertschöpfungskette in einem einzigen System abbilden zu können. Eine Schlüsselherausforderung dabei ist die Verbindung zwischen der MES- (Manufacturing Execution System) und ERP- (Enterprise Resource Planning) Ebene. Mit dem Ziel der Überbrückung von Geschäfts- und Produktions-Prozessen, hat die internationale Organisation ISA (Instrumentation, Systems, and Automation Society) eine Norm ISA-95 eingeführt, welche die Unternehmens- und Betriebsleitebene integriert. Dieser Beitrag führt in die Integration beider Ebenen sowie in Wirtschaftlichkeitsbewertung von MES ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>von Carsten Brockmann, Eldar Sultanow und Prof. Dr. Norbert Gronau</b> <br />
	&nbsp;</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="2" cellspacing="2" width="250">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc"><b>Autoren:</b></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">von Carsten Brockmann (Carsten.Brockmann (&auml;t) wi.uni-potsdam.de), Eldar Sultanow (eldar.sultanow (&auml;t) testberichte.de) und Prof. Dr. Norbert Gronau (norbert.gronau (&auml;t) wi.uni-potsdam.de)</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Carsten Brockmann</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Eldar Sultanow</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">Prof. Dr. Norbert Gronau</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Die zunehmende Konkurrenz aus den Niedriglohnl&auml;ndern zwingt traditionelle M&auml;rkte zu mehr Flexibilit&auml;t und effizientere Methoden in der Produktion, woraus der Anspruch an eine IT-Infrastruktur hervorgeht, die komplette Wertsch&ouml;pfungskette in einem einzigen System abbilden zu k&ouml;nnen. Eine Schl&uuml;sselherausforderung dabei ist die Verbindung zwischen der MES- (Manufacturing Execution System) und ERP- (Enterprise Resource Planning) Ebene. Mit dem Ziel der &Uuml;berbr&uuml;ckung von Gesch&auml;fts- und Produktions-Prozessen, hat die internationale Organisation ISA (Instrumentation, Systems, and Automation Society) eine Norm ISA-95 eingef&uuml;hrt, welche die Unternehmens- und Betriebsleitebene integriert. Dieser Beitrag f&uuml;hrt in die Integration beider Ebenen sowie in Wirtschaftlichkeitsbewertung von MES ein.</strong></p>
<p>
	<font color="#ff8000" size="+2"><strong>Einf&uuml;hrung</strong></font><br />
	W&auml;hrend der fr&uuml;hen 90er Jahre pries das Management MES als Allheilmittel gegen Probleme auf Produktionsebene hoch an und versprach sich eine Alternative zu Teilautomatisierungen und gleicherma&szlig;en eine nahtlose Verbindung der Produktion mit den Unternehmensanwendungen. Ungl&uuml;cklicherweise zeichneten sich die fr&uuml;hen MES durch eine viel zu vertikale Struktur ab: So existierte beispielsweise ein MES f&uuml;r die Produktion von Siliziumscheiben, jenes f&uuml;r Chemikalien, ein anderes f&uuml;r das Verpacken und viele weitere. Sie leisteten je nur einen geringen Beitrag zur Aufhebung der Teilautomatisierung. Die nahtlose Verbindung zu ERP- und Prozesskontrollsystemen konnte nur mit immensem Programmieraufwand durch hochqualifizierte Fachkr&auml;fte erfolgen.</p>
<p>
	In gewisser Hinsicht war das Konzept von MES seiner Zeit voraus und die Netzwerk- sowie Ausf&uuml;hrungssysteme noch nicht ausgereift genug, um den notwendigen Kommunikationsgrad zwischen Unternehmensanwendungen mit der operativen Ebene zu bewerkstelligen. Eine potenzielle L&ouml;sung der Kommunikationsprobleme &ndash; im Speziellen der objektorientierten Kommunikation &ndash; schien f&uuml;r beide Systeme gefunden zu sein: f&uuml;r Serverbetriebssysteme auf operativer Ebene und f&uuml;r PCs. Das Hauptproblem bestand jedoch darin, dass die L&ouml;sung im Betriebssystemrelease-Tempo neu definiert wurde und sowohl DCOM (Distributed Component Object Model) f&uuml;r Windows wie auch CORBA (Common Object Requester Broker Architecture) f&uuml;r UNIX, AS/400 beziehungsweise i5/OS nie tats&auml;chlich vollendet erschienen, sondern sich in einem steten Weiterentwicklungs- und Optimierungsprozess befanden. Damit einhergehend unterband die Unzul&auml;nglichkeit dieser Objektplattformen, miteinander kommunizieren zu k&ouml;nnen, die allgemeine Entwicklung.</p>
<p>
	Heute dagegen &uuml;berbr&uuml;ckt die Verf&uuml;gbarkeit von XML-basierenden Webl&ouml;sungen nachhaltig die Kluft zwischen Produktionssystemen und Unternehmensanwendung und erm&ouml;glicht eine ungehinderte objektbezogene Verst&auml;ndigung. Aufbauend auf XML, konkretisiert schlie&szlig;lich das B2MML (Business To Manufacturing Markup Language)-Format den Informationsaustausch.</p>
<p>	&nbsp;</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#96aadc">
<div align="center">Ein MES vereinigt zahlreiche Funktionen, die nicht in den Kontext der Produktionskontrolle fallen. Zu diesen z&auml;hlen mitunter die Fabrikinstandhaltung, das Laborinformationsmanagement, standardisierte Produktionsprozeduren, Dokumentenkontrolle und Rohmaterialien-Management. Das MES bezieht Informationen &uuml;ber Bestellungen, Materialienrechnungen, Arbeitsanweisungen, Verm&ouml;gen und einzelne Produktionsschritte aus dem ERP-System und generiert einen Produktionsplan, der direkt auf die Fabrikgegebenheiten abgestimmt ist.</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><font color="#ff8000" size="+2"><strong>Neudefinition von MES</strong></font><br />
	W&auml;hrend MES vornehmlich die Steigerung der Produktionsagilit&auml;t, die Erleichterung der Produkteinf&uuml;hrung und iterative Fertigung sowie die Verk&uuml;rzung von Bearbeitungszeiten fokussierte, gelang auch das Erf&uuml;llen der Voraussetzungen f&uuml;r eine elektronische Bestandsf&uuml;hrung und R&uuml;ckverfolgung. Im gegenw&auml;rtigen Prozess der Globalisierung werden die Gr&uuml;nde zur Implementierung von MES anders gewichtet. Einige dieser Neuorientierungen sind globale M&auml;rkte und Produktionsst&auml;tten, Produktqualit&auml;t und Sicherheit sowie Produktionseffizienz. Heutige Fertigungssysteme m&uuml;ssen im Stande der Beantwortung untenstehender Fragestellungen aus Produzentensicht sein:</p>
<ul>
<li>Kann gepr&uuml;ft werden, dass versendete Produkte sicher sind?</li>
<li>Wie ist der aktuelle Soll-Ist-Vergleich?</li>
<li>Wie effektiv ist die Organisation bei der Verwendung von Betriebsverm&ouml;gen?</li>
<li>Welche HACCP-Warnungen sind w&auml;hrend des Produktionswechsels aufgetreten?</li>
<li>Warum sind Kapazit&auml;ten nicht ausgesch&ouml;pft?</li>
<li>Werden Ressourcen bei der aktuellen Produktion effizient verwendet?</li>
<li>Wie sind die &ouml;konomischen Auswirkungen bei operativer Ineffizienz?</li>
<li>Wie hoch waren die Verluste dieser Ineffizienz?</li>
<li>Warum produzieren zwei gleiche Teams Produkte mit solchen Unterschieden?</li>
</ul>
<p>Eine weitere Hilfe zur MES-Neudefinierung ist die ISA-95-Kontrollsystemintegration, die sich mit Modellen und Terminologien befasst, welche Standardbezeichnungen und einen einheitliches Rahmenkonzept zur Integration in eine bestehende Systemlandschaft konglomerieren. Mit den ERP-Systemen auf der Betriebsleitebene und den Kontrolleinrichtungen auf der Produktionsebene muss ein ISA-konformes MES in beide Richtungen kommunizieren k&ouml;nnen. Dies ist f&uuml;r das Management von essentieller Bedeutung, um Fragen zu dem Produktionsplan, dem Produktionssortiment und den Produktionshistorien beantworten zu k&ouml;nnen. Das ISA-Modell enth&auml;lt eine B2MML-Schicht von vorausgesetzten Schnittstellen zur erfolgreichen ERP-MES-Kopplung mit Protokollen zur Identifizierung der Produktinformationen, -kapazit&auml;ten, -pl&auml;ne und -leistungen.</p>
<p>	Die Tabelle 1 [1] liefert einen kurzen Markt&uuml;berblick zu MES und f&uuml;hrt auf, welche spezifischen Branchen/Wirtschaftszweige das jeweils genannte MES bedient. <br />
	&nbsp;</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="33%"><strong>Unternehmen</strong></td>
<td width="33%"><strong>System</strong></td>
<td width="33%"><strong>Branchenfokus</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">OR Soft J&auml;nicke GmbH</td>
<td width="33%">SCHEDULE++</td>
<td width="33%">Prozessindustrie (Chemie, Pharma), Nahrungsmittel, &Ouml;l und Gas, diskrete Fertigung, Automobilzulieferer</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">FAUSER AG</td>
<td width="33%">JobDISPO MES</td>
<td width="33%">Werkzeug-, Formen-, Maschinen-, Anlagen-, Apparate- und Sondermaschinenbau, Metall-, Kunststoffbe- und -verarbeitung, Lohnfertigung und Automobilzulieferindustrie</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Infor Global Solutions GmbH</td>
<td width="33%">Infor MES</td>
<td width="33%">Alle Branchen mit hohem Eigenfertigungsanteil, Schwerpunkt auf diskreter St&uuml;ckgutfertigung mit Einzel-, Varianten- und Serienfertigung</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Planat GmbH</td>
<td width="33%">FEPA</td>
<td width="33%">Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeugbau, Kunststoffverarbeitung, Elektronik/Elektrotechnik, Textil, Kabel, Metallbe- und -verarbeitung, Automotive/Zulieferer</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">GSI mbH</td>
<td width="33%">PSImes</td>
<td width="33%">Maschinen und Anlagenbau, Automotive, Schiffbau, Druckerei, Engineering, Chemie und Prozessindustrie</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">KRATZER AUTOMATION AG</td>
<td width="33%">intraFACTORY</td>
<td width="33%">Diskrete Fertigung: Elektronikindustrie (MES-Dienstleister), Automobilhersteller und -zulieferer</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">gbo datacomp GmbH</td>
<td width="33%">bisoft MES/BDE-100 win</td>
<td width="33%">Maschinen- und Anlagebau, Holzindustrie, Nahrungsmittelbranche, Bauindustrie, Automotive</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">SEKAS GmbH</td>
<td width="33%">PROQUIS</td>
<td width="33%">&Uuml;berwiegend diskrete Fertigung, Schwerpunkt Elektronikfertigung</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Partplan</td>
<td width="33%">ProStar</td>
<td width="33%">Das System ist allgemeing&uuml;ltig entwickelt und kann in jeder Branche mit einem Standardisierungsgrad von 90% eingesetzt werden.</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">IFS GmbH &amp; Co. KG</td>
<td width="33%">IFS Applications</td>
<td width="33%">Branchen&uuml;bergreifend einsetzbare L&ouml;sung. Spezielle L&ouml;sungen existieren z.B. f&uuml;r Automotive, industrielle Fertigung, High-Tech-Industrie, Medizintechnik etc.</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">MPDV Mikrolab GmbH</td>
<td width="33%">HYDRA</td>
<td width="33%">Kunststoff, Gummi, Metallverarbeitung, Automotive, Nahrungs-/Genussmittel, Anlagen-, Maschinenbau, M&ouml;bel und Holzverarbeitung, Druck und Verpackung, Feinmechanik, Optik, Elektrotechnik, Elektronik</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">MES-Gruppe</td>
<td width="33%">MES-Solutions</td>
<td width="33%">Serienproduktion insbesondere im Kunststoff- und Metallbereich</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">GFOS mbH</td>
<td width="33%">X/TIME-MES</td>
<td width="33%">Grunds&auml;tzlich branchenneutral. Schwerpunkt in den Bereichen: Nahrungsmittelindustrie, Handel, Prozessindustrie, Automobilzulieferer, Maschinenbau</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">sib GmbH</td>
<td width="33%">PLANOS</td>
<td width="33%">Weitestgehend branchenneutral f&uuml;r Produktionsbetriebe mit Einzel- und Serienfertigung</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">camLine GmbH</td>
<td width="33%">Modulare Produktfamilie LineWorks</td>
<td width="33%">Halbleiter, Elektronik, Solarenergie, Automotive, Medizintechnik, Lebensmittel</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">softconcept GmbH</td>
<td width="33%">DYNAPARK Produktionsmanagementsystem</td>
<td width="33%">Fertigungsindustrie</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">ADICOM Informatik GmbH</td>
<td width="33%">ADICOM Software-Suite</td>
<td width="33%">Industrie, Automobilzulieferer, Maschinenbau, Prozessindustrie, Pharma, Lebensmittelbranche, Kunststoffverarbeiter, Handel, Gesundheitswesen</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">CSG AUPOS GmbH</td>
<td width="33%">AUPOS ERP/PPS Branchensoftware</td>
<td width="33%">Metallbau, Maschinenbau, Glasbranche, Kunststoffverarbeitung, weitere Branchen auf Anfrage</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">GEFASOFT AG</td>
<td width="33%">Legato (online MES Software)</td>
<td width="33%">Industrie, Automobil, Zulieferer, produzierendes Gewerbe (St&uuml;ckgutfertigung), Geb&auml;udeleittechnik, Lager und Logistik</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Citect Software Vertriebsge. mbH</td>
<td width="33%">Citect IIM &ndash; Industrial Information Management</td>
<td width="33%">Grunds&auml;tzlich ist der Einsatz von Citect IIM in allen Produktionsbetrieben sinnvoll. Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Food &amp; Beverage (R&uuml;ckverfolgbarkeit), Industrielle Fertigung (Steigerung des OEE).</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Wassermann AG</td>
<td width="33%">wayMES (Enterprise Frontend)</td>
<td width="33%">Anlagenbau, Automobilzulieferer, Druckindustrie, Elektrotechnik, Maschinenbau, M&ouml;belindustrie, Werkzeugbau</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3" width="33%">
<div align="center">Tabelle 1: Beispielhafte Anbieter f&uuml;r MES</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>	<font color="#ff8000" size="+2"><strong>Gr&uuml;nde f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von heutigen MES</strong></font><br />
	Die Fertigung war bislang und ist immer noch in den meisten Industrieunternehmen der wichtigste Unternehmensbereich, welcher ma&szlig;geblich zur Verbesserung der Gesamt-organisationalen Wirtschaftlichkeit beitr&auml;gt. Diese Verbesserung durchzusetzen, erfordert die Applizierung neuer Strukturen und Organisationsformen, wie beispielsweise eine interdisziplin&auml;re Kollaboration, flexible Arbeitszeiten, neue Entlohnungssysteme, das Verlagern von Produktionsst&auml;tten und Reduzieren der eigenen Fertigungstiefe. Vor dem Hintergrund der Funktionsoptimierung und Effizienzsteigerung interner Produktionsprozesse wurden in den vergangenen Jahren auch f&uuml;r die Fertigungs- und Montagebereiche neue Strukturen appliziert. Der Gew&auml;hrleistung einer rapiden und kundenspezifischen Produktionsauftragsabwicklung dienen insbesondere Methoden wie:</p>
<ul>
<li>Learn Production: Vermeidung von Unm&auml;&szlig;igkeiten und Fokussierung aller Prozesse auf die Wertsch&ouml;pfung</li>
<li>Kaizen, KVP: inkrementelle Verbesserung, in die F&uuml;hrungskr&auml;fte wie Mitarbeiter einbezogen werden</li>
<li>Kanban: Produktionsablaufsteuerung nach dem Zurufprinzip mit ausschlie&szlig;licher Orientierung nach dem Bedarf einer verbrauchenden Stelle</li>
</ul>
<p>Diese Methoden sind jedoch der vorhandenen IT-Unterst&uuml;tzung weit voraus und komplexe ERP- beziehungsweise PPS-Systeme mit einer zentralen MRP-Planung beeintr&auml;chtigen die Produktionsflexibilit&auml;t in dezentralen Strukturen oft eher, als sie effektiv zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p>
	Den klassischen ERP-Systemen fehlt prinzipiell die Prozessn&auml;he, um eine rasche und flexible Prozessabwicklung im Fertigungsumfeld &uuml;berhaupt wirksam unterst&uuml;tzen zu k&ouml;nnen. MES kann hierf&uuml;r als ein vollumf&auml;nglicher Treiber f&uuml;r die Organisierung und Durchf&uuml;hrung des Produktionsprozesses angesehen werden und ist funktional das Bindeglied zwischen der unternehmerischen Planungsebene (ERP) und Fertigungsebene.</p>
<p>	Im Jahre 2004 gr&uuml;ndete der Verein deutscher Ingenieure (VDI) einen Arbeitskreis mit dem zentralen Ziel, den MES-Begriff n&auml;her zu definieren. Mit der Richtlinie VDI 5600 &bdquo;Manufacturing Execution Systems&ldquo; hat der VDI einen Aufgaben- und Nutzenorientierten MES-Leitfaden geschaffen, der die Vergleichbarkeit von MES-L&ouml;sungen erh&ouml;ht. Konkret definiert dieser acht Aufgaben, die ein MES bei der Unterst&uuml;tzung des Fertigungsmanagements zu bew&auml;ltigen hat:</p>
<ul>
<li>Feinplanung und -steuerung</li>
<li>Betriebsmittelmanagement</li>
<li>Materialmanagement</li>
<li>Personalmanagement</li>
<li>Datenerfassung</li>
<li>Leistungsanalyse</li>
<li>Qualit&auml;tsmanagement</li>
<li>Informationsmanagement</li>
</ul>
<p>Die Richtlinie beschreibt jede Aufgabe mit Hilfe eines Strukturdiagramms, den n&ouml;tigen Eingangsinformationen und Funktionen. Eine Matrix stellt dar, welche Unternehmensprozesse durch die jeweiligen Aufgaben unterst&uuml;tzt werden und welche Nutzenpotenziale zu erwarten sind.</p>
<p>	In kurzen Worten handelt es sich bei einem MES um ein modulares IT-System oder um eine komplette Systemlandschaft, wobei in jedem der zwei F&auml;lle sich die Module entweder wieder aus verschiedenen heterogen gewachsenen Systemen zusammensetzen oder Bestandteil eines integrierten Standard-MES sind. Abbildung 1 zeigt den MES-Funktionsumfang nach heutigem Stand und gibt einen Maxifall wieder, den zwar der aktuelle Markt insgesamt, aber kein einzelnes MES bietet. </p>
<p>	<font color="#ff8000" size="+2"><strong>Wirtschaftlichkeitsbewertung von MES</strong></font><br />
	Wirtschaftlichkeit beschreibt das Verh&auml;ltnis von monet&auml;r quantifizierbaren Kosten zur gemessenen Leistung. Die Wirtschaftlichkeit ist ein erfolgskritischer Faktor f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines MES sowie f&uuml;r das Gesamtunternehmen an sich. Zwar lassen sich die Kosten eines MES-Projekts verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig leicht messen, jedoch gestaltet sich die Absch&auml;tzung des realisierbaren Nutzens dagegen erheblich schwerer [3].</p>
<p>	Obgleich die Fertigung nur einen kleinen Ausschnitt der Supply Chain unter Wertsch&ouml;pfungsgesichtspunkten repr&auml;sentiert, stellt sie das Zentrum der unternehmerischen T&auml;tigkeit dar. Vor dem Hintergrund, dass eine Kette nur als so stark wie ihr schw&auml;chstes Glied angesehen werden kann, muss in der Fertigung den kundenseitigen Anforderungen durch spezifizierte und operationalisierte Zielsetzungen Rechnung getragen werden. Tabelle 2 nennt die Zielgr&ouml;&szlig;en der Fertigung bezogen auf Fertigungsauftrag, Ressourcen und Prozesse. Deren Hauptanteil l&auml;sst sich auf Zeiten und Kosten als Basisgr&ouml;&szlig;en zur&uuml;ckf&uuml;hren. <br />
	&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="33%"><strong>Auftr&auml;ge</strong></td>
<td width="33%"><strong>Ressourcen</strong></td>
<td width="33%"><strong>Prozesse</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Durchlaufzeit</td>
<td width="33%">Auslastung</td>
<td width="33%">Transparenz</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Termintreue</td>
<td width="33%">Produktivit&auml;t</td>
<td width="33%">Erf&uuml;llung externer Anforderungen</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Flexibilit&auml;t</td>
<td width="33%">Umlaufbestand</td>
<td width="33%">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td width="33%">Produktqualit&auml;t</td>
<td width="33%">Zeitunabh&auml;ngige Kosten</td>
<td width="33%">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3">
<div align="center">Tabelle 2: Zielgr&ouml;&szlig;en in der Fertigung</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>	Heutzutage erm&ouml;glicht MES die Steuerung des Produktionsgeschehens auf Basis von Echtzeitinformationen &uuml;ber Maschinen- und Anlagenzust&auml;nde. Neben der Fertigung bilden horizontal integrierte L&ouml;sungen auch die mit dem Fertigungsmanagement eng verbundenen Bereiche Personal- und Qualit&auml;tsmanagement ab.</p>
<p>	Zum einen sind Aussagen &uuml;ber die Ver&auml;nderung der direkten Kosten als Ansatz zur Quantifizierung von MES-Nutzenpotenzialen geeignet und zum anderen Zeiten aufgrund ihrer direkten Mess- und Zuordenbarkeit.</p>
<p>	Als Grundlage der Betrachtungen im weiteren Verlauf dient das RoI (Return on Investment)-Analyzer System f&uuml;r die Quantifizierung des Nutzens von MES und die Bewertung der Vorteilhaftigkeit einer MES-Investition, entwickelt am Center for Enterprise Research (CER) des Lehrstuhls f&uuml;r Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universit&auml;t Potsdam in Zusammenarbeit mit der MPDV Mikrolab GmbH.</p>
<p>	In der monet&auml;ren Bewertung liegt der Fokus klar auf den direkt messbaren Basisgr&ouml;&szlig;en Zeit und Kosten (Abbildung 2), w&auml;hrend nur unzureichend quantifizierbare Potenziale wie etwa die Erf&uuml;llung externer Anforderungen, das systematische Aufdecken von Fehlerquellen oder Verbesserungen in der Transparenz der Fertigungsprozesse in der Regel eine qualitative Bewertung erfahren.</p>
<p>	Eine RoI-Analyse beginnt mit der Spezifikation des Untersuchungsbereichs. Entsprechend den Erfahrungen aus der Beratungspraxis hat sich eine zielorientierte Vorgehensweise als zweckdienlich herausgestellt. Dem Endnutzer sind die in der VDI-Richtlinie 5600 definierten Aufgaben eines MES zur Auswahl gestellt, um</p>
<ul>
<li>diesem, der ggf. nicht vollends mit dem MES-Thema vertraut ist, die Orientierung zu erleichtern</li>
<li>seine Akzeptanz in der Anwendung zu f&ouml;rdern</li>
</ul>
<p>Die Abgrenzung des Untersuchungsbereichs erfolgt demnach &uuml;ber die Auswahl der zu betrachtenden Ziele, die Selektion spezifischer MES-Aufgaben oder als Kombination aus beidem. Entsprechend der hier getroffenen Auswahl wird f&uuml;r die anschlie&szlig;ende Analyse ein Fragebogen generiert, der die auf den Untersuchungsbereich abgestimmten und sehr spezifisch formulierten Indikatorfragen enth&auml;lt, die im Einzelnen auf m&ouml;glichst pr&auml;zise Aussagen zu den realisierbaren Potenzialen abzielen.</p>
<p>	Bezugsobjekt f&uuml;r die Ermittlung zeitinduzierter Potenziale sind Fertigungsauftr&auml;ge einerseits und die f&uuml;r die Bearbeitung der Auftr&auml;ge ben&ouml;tigten Ressourcen andererseits. F&uuml;r das Bezugsobjekt Fertigungsauftrag wird bei der Erfassung zwischen Bearbeitungszeit, Wartezeit und Liegezeit unterschieden. So ist im Rahmen der Potenzialanalyse beispielsweise die folgende Fragestellung zu beantworten:</p>
<ul>
<li>Wie viel Wartezeit im Auftragsdurchlauf l&auml;sst sich durch die M&ouml;glichkeit der Werkerselbstpr&uuml;fung an Pr&uuml;fstationen beziehungsweise den Maschinenterminals und die elektronische Bereitstellung der Pr&uuml;fdokumente vermeiden? Potenziale in der Nutzung oder vielmehr Nichtnutzung maschineller Ressourcen durch Bearbeitung, R&uuml;sten, Stillstand oder Ausfall sind ebenfalls durch detaillierte Erfassung der entsprechenden Zeitanteile zu erheben. Eine Frage aus diesem Bereich w&auml;re:</li>
<li>Wie viel Stillstandszeit bei Maschinen und Anlagen kann durch eine automatische Maschinenbelegung unter Anwendung definierbarer Planungsstrategien und Priorit&auml;tsregeln vermieden werden?</li>
</ul>
<p>In einer personalintensiven Fertigung wird die Effizienz der eingesetzten Mitarbeiter in erster Linie durch den Anteil der wertsch&ouml;pfenden Zeit (d.h. f&uuml;r Aktivit&auml;ten zur physischen Bearbeitung der Fertigungsauftr&auml;ge) an der insgesamt verf&uuml;gbaren Personalzeit bestimmt. Nicht wertsch&ouml;pfende Zeitanteile sind koordinierende und dispositive T&auml;tigkeiten, sowie alle Aktivit&auml;ten, die nicht der unmittelbaren Wertsch&ouml;pfung dienen, z.B. Such- und Rechercheaufwand oder Zeiten f&uuml;r das Zur&uuml;cklegen von Wegen. Neben diesen Zeitanteilen werden im Rahmen der Potenzialanalyse auch Zwangspausen, also Zeiten in denen der Werker auf den n&auml;chsten Auftrag oder die Verf&uuml;gbarkeit einer ben&ouml;tigten Ressource wartet, sowie Ausfallzeiten und &Uuml;berstunden erfasst. Eine typische Fragestellung zur Quantifizierung der Potenziale im Bereich der Personalzeitanteile ist beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Wie viel Zwangspausenzeit l&auml;sst sich durch die simulative Einplanung von Auftr&auml;gen vermeiden? (Durchf&uuml;hrung von What-if-Analysen) Neben den zeitinduzierten Potenzialen k&ouml;nnen sich durch den Einsatz eines MES auch Verbesserungen bei den nicht zeitabh&auml;ngigen Kosten beziehungsweise den kalkulatorischen Kosten realisiert werden. F&uuml;r die Ermittlung derartiger Potenziale kann z.B. folgende Fragestellung dienen:</li>
<li>Wie viel Kosten, z.B. f&uuml;r Vertragsstrafen, k&ouml;nnen durch die automatische &Uuml;berwachung der Termintreue vermieden werden? Zus&auml;tzlich zu den in operativen Fertigungsprozessen realisierbaren Verbesserungen m&uuml;ssen als weitere Nutzendimension gem&auml;&szlig; des Total Benefits of Ownership-Ansatzes auch die aus dem Betrieb einer integrierten Gesamtl&ouml;sung mit moderner Architektur im Vergleich zur Nutzung mehrerer herk&ouml;mmlicher Insell&ouml;sungen resultierenden Potenziale im IT-Bereich mit in die Bewertung der MES-Investition einflie&szlig;en. Eine entsprechende Frage w&auml;re:</li>
<li>Welche Kosten, z.B. f&uuml;r den Betrieb mehrerer Datenbanken, k&ouml;nnen durch die zentrale Datenhaltung innerhalb eines MES-Systems eingespart werden? Die innerhalb der Potenzialanalyse abgefragten Funktionen sollten bez&uuml;glich des spezifischen Anwendungsfalls auch einer qualitativen Bewertung unterzogen werden. Die Bewertung der Relevanz einer Funktion erm&ouml;glicht beispielsweise die folgende Fragestellung:</li>
<li>Wie wichtig ist eine automatische Ermittlung der IST-Leistungsgr&ouml;&szlig;en (Nutzgrad, Wirkungsgrad, OEE etc.)?</li>
</ul>
<p>Unternehmensspezifische Gegebenheiten sind in der Analyse durch eine entsprechende Parametrisierung des RoI-Analyzer Systems zu ber&uuml;cksichtigen, das im Bereich Stammdaten einige einfache Eingaben zu Auftr&auml;gen, Personal sowie Maschinen und Anlagen erfordert. Da nicht zwingend davon ausgegangen werden kann, dass etwa zeitliche Einsparungen f&uuml;r Planung und Koordination hundertprozentig in die unternehmerische Wertsch&ouml;pfung transformiert werden, kann eine Justierung und Gewichtung bei der monet&auml;ren Bewertung der Zeitanteile durch spezielle Korrekturfaktoren erfolgen.</p>
<p>	Aufbauend auf den mittels der zu beantwortenden Fragen erhobenen Einzelpotenzialen, den angegebenen Stammdaten und den individuell angepassten Korrekturfaktoren, berechnet und bewertet das System s&auml;mtliche durch die Einf&uuml;hrung eines MES erzielbaren positiven Nutzeneffekte. Aufgezeigt werden im Speziellen die</p>
<ul>
<li>nunmehr monet&auml;r in Euro und Cent ausweisbaren Potenziale</li>
<li>realisierbaren Verbesserungen bez&uuml;glich des Zielerreichungsgrades gew&auml;hlter Zielgr&ouml;&szlig;en wie Durchlaufzeit, Produktivit&auml;t und Auslastung der betrachteten Ressourcen</li>
</ul>
<p>Damit im Rahmen der MES-Einf&uuml;hrung denjenigen Module mit dem gr&ouml;&szlig;ten zu erwartenden Nutzen eine h&ouml;here Priorit&auml;t beigemessen werden kann, sind Analyseergebnisse sowohl auf der Ebene des Gesamtsystems als auch auf Modulebene ausgewiesen. Weiterf&uuml;hrend werden den Potenzialen neben den Investitionskosten im Sinne des TCO (Total Cost of Ownership)-Ansatzes auch die laufenden Kosten f&uuml;r den Betrieb eines MES f&uuml;r die geplante Nutzungsdauer des Systems gegen&uuml;bergestellt. Dies beinhaltet u.a. Kosten f&uuml;r Support, Qualifizierung und Wartung f&uuml;r Software und Hardware.</p>
<p>	Ein Analyseergebnis liegt in Form eines Investitionsreports vor, der neben den potenziellen Ersparnissen auch die klassischen Kennzahlen wie RoI, Kapitalwert, internen Zinsfuss und Amortisationsdauer f&uuml;r die Bewertung der Vorteilhaftigkeit der MES-Investition ausweist (Abbildung 3). Neben den im Rahmen der Potenzialanalyse identifizierten m&ouml;glichen Verbesserungen der operativen Abl&auml;ufe in Bezug auf die spezifischen Zielgr&ouml;&szlig;en der Fertigung, liefern die im Zuge der Wirtschaftlichkeitsbewertung generierten finanzwirtschaftlichen Kennzahlen eine fundierte Grundlage f&uuml;r die letztendlich zu treffende Entscheidung &uuml;ber die Einf&uuml;hrung eines MES.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fu&szlig;noten:</strong><br />
	[1] Lindemann, Marcus; Schmid, Simone: Markt&uuml;berblick &ndash; Manufacturing Execution Systems. PPS Management, Zeitschrift f&uuml;r Produktion und Logistik, Ausgabe 3/2005, GITO-Verlag. </p>
<p>	[2] Mussbach-Winter, Ute; Wiendahl, Hans-Hermann: Was leisten MES-L&ouml;sungen heute? &ndash; Merkmale ihrer Planungs- und Steuerungskonzepte. Industrie Management, Zeitschrift f&uuml;r industrielle Gesch&auml;ftsprozesse, Ausgabe 2/2003, GITO-Verlag. </p>
<p>	[3] Dibbern, P.; G&uuml;nther, O.; Teltzrow, M.: Produktivit&auml;tsmessung von ERP-L&ouml;sungen. ERP Management, Zeitschrift f&uuml;r unternehmensweite Anwendungssysteme, Ausgabe 1/2005, GITO-Verlag.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft der iSeries – eine Round Table-Diskussion, Teil 2</title>
		<link>http://newsolutions.de/it/die-zukunft-der-iseries-eine-round-table-diskussion-teil-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 22:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Internet-Artikel aus der NEWSolutions mit NEWSabo plus Zugang: Einige der Top iSeries Autoren setzen sich einmal Jährlich zu einer Strategie Round-Taple Diskussion zusammen. Der Extrakt 2 Teil befindet sich hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Paul Conte, Mel Beckman, Don Denoncourt, Sharon Hoffman, Nahid Jilovec, Scott Klement, Bryan Meyers, Michael Otey, Dan Riehl und Carson Soule</b> </p>
<p>
	<font size="+1">Der nachfolgende Auszug gibt den 2. Teil einer Diskussion wieder, die am 10. Juni 2005 in Westminster, Colorado, aufgezeichnet wurde. (Teil 1 ist in der NEWSolutions Dezemberausgabe 2005 ab Seite 6 abgedruckt.) </font> </p>
<p>	Diese Diskussion war Teil der allj&auml;hrlich stattfindenden iSeries NEWS Autorenkonferenz, die Moderation hatte <strong>Paul Conte (PC)</strong>. </p>
<p>	An der Konferenz nahmen dar&uuml;ber hinaus teil: <strong>Mel Beckman (MB), Don Denoncourt (DD), Sharon Hoffman (SH), Nahid Jilovec (NJ), Scott Klement (SK), Bryan Meyers (BM), Michael Otey (MO), Dan Riehl (DR) und Carson Soule (CS)</strong>. <br />
	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> MO:</font> Ich m&ouml;chte an dieser Stelle einige Anmerkungen machen. Zuerst einmal sollten die im Markt vorhandenen Skills nicht untersch&auml;tzt werden. Darunter sind eine Menge F&auml;higkeiten, die sich nicht speziell auf Sprachen beziehen und die dennoch f&uuml;r einen IT-Professional von gro&szlig;er Wichtigkeit sind. Da w&auml;re beispielsweise das Verst&auml;ndnis von gesch&auml;ftlichen Zusammenh&auml;ngen und Problemen, das sehr wichtig ist, ebenso gute Kenntnisse in Anwendungsdesign und Projektmanagement und dar&uuml;ber hinaus all die anderen F&auml;higkeiten, die sich nicht unmittelbar auf Sprachen oder Technologien beziehen. Ich meine all die Skills, &uuml;ber die viele RPG-Programmierer heute zus&auml;tzlich verf&uuml;gen. Erst bei der eigentlichen Probleml&ouml;sung kommt dann die Technologie ins Spiel. Und aus Sicht der Technologie erlaubt dann die Kenntnis verschiedener Sprachen die Nutzung mehrerer Tools zur L&ouml;sung der unterschiedlichen Probleme. Ankn&uuml;pfend an Dans Kommentar bin ich der Ansicht, dass in der heutigen Zeit von allen diesen Technologien vermutlich das Wissen &uuml;ber SQL und relationale Datenbanken zu den wichtigsten Kenntnissen &uuml;berhaupt geh&ouml;rt. Ich glaube, dass diese Technologien zumindest f&uuml;r die absehbare Zukunft eine entscheidende Rolle spielen werden. </p>
<p><font color="#ffc600" face="" size="+3">PC:</font> Ich denke, wir sollten uns nun den Managern zuwenden. Ist jetzt f&uuml;r IT-Manager der Zeitpunkt gekommen, an dem entschieden werden muss, ob die traditionelle iSeries Entwicklungsarbeit weiter betrieben oder ein neuer Weg in Richtung WebSphere oder .NET beschritten werden soll? Oder ist vielleicht ein Wechsel auf eine v&ouml;llig andere Plattform der richtige Schritt? Sollte sich ein IT-Manager &ndash; bezieht man die zuvor gemachten Anmerkungen mit ein &ndash; f&uuml;r die nahe Zukunft darauf konzentrieren, bei seinen Mitarbeitern SQL-Kompetenz zu schaffen? Oder aber aus einem anderen Gesichtwinkel betrachtet, welche wesentlichen Entscheidungshilfen w&uuml;rden Sie IT-Managern heute geben? </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> CS:</font> Ich denke, es ist sehr viel entscheidender, dass ein Manager heutzutage wei&szlig;, wie man eine Anwendung oder ein Projekt erfolgreich implementiert, als auf welcher Technologiebasis er es tun m&ouml;chte. Ein gescheitertes Projekt ist ein Disaster f&uuml;r ein Unternehmen, v&ouml;llig gleichg&uuml;ltig, ob es nun auf Basis von Microsoft oder iSeries gescheitert ist. Es hat viel mehr mit der Art und Weise zu tun, wie mit dem Projektmanagement und den Erwartungshaltungen umgegangen wird und wie gesch&auml;ftliche Strategien auf IT-Strategien abgebildet werden. All diese Fakten sind technologieunabh&auml;ngig und ich denke, das sind die wirklich entscheidenden Themen. </p>
<p>	Jede Technologieentscheidung birgt Risiken in sich und aus Sicht des Managements geht es in erster Linie darum, Risiken m&ouml;glichst gering zu halten. Betrachtet man aber die Geschichte der in gescheiterten Projekten verschwendeten Finanzmittel, glaube ich, dass es nicht die Technologie ist, in der die wirklich gro&szlig;en Risiken lauern. </p>
<p>	Ein weiterer Punkt, den ich f&uuml;r entscheidend halte, baut darauf auf. Was treibt Unternehmensstrategien heute voran? Es ist das, was Sie zu h&ouml;ren erwarten &ndash; es ist Security in all ihren Auspr&auml;gungsformen und das deckt wahrlich ein weites Gebiet ab. Dar&uuml;ber hinaus gibt es eine Reihe von Abh&auml;ngigkeiten zu Kontrollgremien, seien es nun SOX oder HIPAA oder Revisionsanforderungen. </p>
<p>	Das intensive Verst&auml;ndnis dieser Bereiche und die F&auml;higkeit, eine verst&auml;ndliche Relation zum restlichen Gesch&auml;ftsablauf herzustellen sowie diese in Aktivit&auml;ten umzusetzen, die innerhalb der IT und in den Anwendungen vorgenommen werden m&uuml;ssen &ndash; ich denke, das sind die wirklich entscheidenden Skill Sets. Und irgendwo ganz unten auf der Liste muss dann noch entschieden werden, ob das Projekt nun auf Basis von Microsoft oder iSeries durchgef&uuml;hrt werden soll. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3">MB:</font> Ich habe gerade noch einmal Frederick P. Brooks&#39; &bdquo;The Mythical Man-Month&ldquo; gelesen und bin eigentlich beeindruckt, dass sich im Laufe der letzten zehn Jahre im Grunde so gut wie nichts ver&auml;ndert hat. </p>
<p>	(Frederick P. BROOKS [1995] &ldquo;Mythical Man Month&quot;. Messung der Komplexit&auml;t von Software. Der Klassiker zur Softwaretechnik, definiert den Mannmonat zur Aufwandsabsch&auml;tzung in der Softwareentwicklung.) </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> CS:</font> Das Buch ist heute noch genauso aufschlussreich und aktuell wie zu dem Zeitpunkt, als Brooks es schrieb. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> MB:</font> Ja, er k&ouml;nnte das Buch ebenso gestern geschrieben haben. Ich habe &uuml;brigens gerade ein mittelgro&szlig;es Software-Projekt abgeschlossen, bei dem die urspr&uuml;ngliche Benutzerspezifikation lautete: &bdquo;Ich m&ouml;chte auf einen Knopf dr&uuml;cken und alle meine Patienten sollen automatisch terminlich eingeplant werden.&ldquo; Das war das gesamte Designdokument. </p>
<p>	Viel zu wenig Zeit wird f&uuml;r die anf&auml;ngliche Analyse des Problems aufgewandt. Eigentlich sollte ich nicht &bdquo;zu wenig Zeit&ldquo; sagen, sondern eher &bdquo;zu wenig M&uuml;he&ldquo;. Und dann &ndash; und das ist im Grunde in jedem Software-Projekt geschehen, an dem ich beteiligt war &ndash; weitet sich die Arbeit aus, bis der vorgesehene Zeitrahmen aufgebraucht ist, und am Ende fehlen regelm&auml;&szlig;ig Menschen und Ressourcen. Und was glauben Sie, kann man da tun? Sie denken, man k&ouml;nne zus&auml;tzliche Programmierer mit einbinden, um das Projekt zu beschleunigen, und so wird in den meisten F&auml;llen auch verfahren, aber es bleibt dennoch eine von Brooks&rsquo; Kernaussagen. </p>
<p>	Eine Frau braucht nun einmal neun Monate, um ein Baby zur Welt auszutragen, v&ouml;llig unabh&auml;ngig davon, wie viele Frauen Sie dieser Aufgabe zuordnen. Und das hat auch heute noch G&uuml;ltigkeit. So sollte jeder, der mit Managementaufgaben betraut ist, Brooks noch einmal lesen und sich dann um die wirklich grundlegenden Dinge k&uuml;mmern. &bdquo;Stelle zuerst sicher, dass du das richtige Problem l&ouml;st, dann sieh zu, dass du das Problem gel&ouml;st bekommst, bevor die vorgesehene Zeit abgelaufen ist.&ldquo; </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> PC:</font> Wie k&ouml;nnten denn konkrete Tipps oder Ratschl&auml;ge aussehen, die Sie Managern vor dem Hintergrund dessen geben k&ouml;nnten, was Carson und Mel soeben vorgetragen haben? </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> NJ:</font> Ich w&uuml;rde vorschlagen, sich auf eine Schulung und Weiterbildung der vorhandenen Mitarbeiter zu konzentrieren, anstatt sie zu entlassen und neue Mitarbeiter einzustellen. Und das auch dann, wenn es um neue Technologien geht, die als Teil des Gesamtkonzepts genutzt werden sollen. Die &Uuml;berlegung, die dahinter steht, gr&uuml;ndet sich auf die Tatsache, dass das vorhandene Team &uuml;ber umfassende Kenntnis des Unternehmens sowie der betrieblichen Abl&auml;ufe und Anforderungen verf&uuml;gt. Und das ist nach meiner Einsch&auml;tzung erheblich wertvoller, als die F&auml;higkeit, beispielsweise unabh&auml;ngig von der Sprache schnell irgendwelchen Code erzeugen zu k&ouml;nnen. </p>
<p>	RPG-Entwickler &hellip; irgendwer spielte vorhin darauf an, dass im Markt so etwas f&uuml;r 20 $ die Stunde zu haben sei. Tats&auml;chlich ist mir zumindest ein Unternehmen in Indien bekannt, das sich ausschlie&szlig;lich darauf fokussiert hat. Es verf&uuml;gt &uuml;ber etwa 400 RPG-Programmierer. Hinter dieser Dienstleistung steckt aber kein gro&szlig;er Wert, im Grunde ist es eine Ware. Und so sollte das Management besser in die Mitarbeiter investieren, die in der Vergangenheit den RPG-Code entwickelt haben, der heute noch im Einsatz ist. Investieren im Sinne von Ausbildung f&uuml;r neue Aufgaben, nicht notwendigerweise f&uuml;r neue Technologien, denn diese Ressourcen lassen sich recht g&uuml;nstig erwerben. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3">SK:</font> Ich m&ouml;chte dem, was Nahid gesagt hat, noch etwas hinzuf&uuml;gen. Anstatt neue Mitarbeiter f&uuml;r neue Technologien einzukaufen, besteht sicherlich auch die Option, das bestehende Team zu erhalten und mit angemessener Ausbildung auszustatten. Ich h&ouml;re beinahe t&auml;glich Klagen von Programmierern aus der iSeries Gemeinde, das Management sei nicht bereit, Zeit oder Geld f&uuml;r die Ausbildung in neuen Aufgabenbereichen zur Verf&uuml;gung zu stellen. Eigentlich sind diese Mitarbeiter ein Aktivposten f&uuml;r das Unternehmen und gerade deshalb sollten Manager Zeit und finanzielle Mittel bereitstellen, um das Wissen dieser Mitarbeiter auf den aktuellen Stand zu bringen. Von solchen Ma&szlig;nahmen profitieren nicht nur die Mitarbeiter, sondern in gleichem Ma&szlig;e auch das Unternehmen. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> BM:</font> Auch ich m&ouml;chte dem noch etwas hinzuf&uuml;gen, und das ist &bdquo;R&ldquo;, Retain und Retrain (erhalten und neu ausrichten). Wie Scott schon sagte, stellen die vorhandenen Programmierer einen unsch&auml;tzbaren Wert dar. Sie verstehen das Gesch&auml;ft, sie kennen die Abl&auml;ufe und Anwendungsstrukturen. Es macht nicht viel Sinn, neue Leute einzukaufen, nur weil sie Java oder diese oder jene Technik beherrschen, und weil sie wissen, wie Web-Anwendungen erstellt werden. Bildet man die vorhandenen Leute f&uuml;r diese Aufgaben aus, ergibt sich daraus meist auch noch ein finanzieller Vorteil. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> NJ:</font> Ich m&ouml;chte mich gerne noch einmal mit meinen eigenen Argumenten auseinander setzen. Es kann auch von Vorteil sein, neue Leute einzustellen, wenn dadurch die Wissensbasis und die Erfahrung des gesamten Teams erweitert werden kann. Man muss das sehr differenziert sehen. Ich bin nicht der Meinung, dass es Sinn macht, das gesamte alte Team durch ein neues zu ersetzen. Ich halte es hingegen f&uuml;r sinnvoll, selektiv neue Mitarbeiter mit neuen Ideen, F&auml;higkeiten und Erfahrungen in das Team einzubringen. Auf diese Weise k&ouml;nnen alle Mitglieder des Teams (die alten wie die neuen) gegenseitig voneinander lernen. Aus den zuvor schon erw&auml;hnten Gr&uuml;nden sollte keinesfalls auf das alte Team verzichtet werden. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3">DD:</font> Aus meiner Sicht ist kompetente Beratung der richtige Weg. Unternehmen sollten als Erstes die Verpflichtung eines Architekten in Angriff nehmen, der in einem neuen Projekt die Rolle des Mentors &uuml;bernimmt. Dessen Kenntnisse lassen sich nutzen, um den vorhandenen Entwicklern beispielsweise beizubringen, wie eine komponentenbasierte API erstellt wird. &Uuml;berdies schlage ich vor, f&uuml;r Front End und HTML junge Entwickler direkt von der Akademie einzukaufen. Es w&auml;re t&ouml;richt, einem RPG-Programmierer, der im Laufe der Zeit zum Entwickler und Analysten geworden ist, ein entsprechend hohes Gehalt zu zahlen, um ihn dann HTML oder JavaScript codieren zu lassen. Und dabei w&uuml;rde er wahrscheinlich noch nicht einmal besonders gute Ergebnisse erzielen. Auch ich bin nicht besonders gut darin. Die Kombination von einigen jungen Leuten, die diese Techniken perfekt beherrschen, mit dem bestehenden Team und einem Architekten in der Rolle eines Mentors oder Consultant schafft die g&uuml;nstigsten Voraussetzungen, Anwendungen mit einer neuen Architektur zu versehen oder v&ouml;llig neu zu erstellen. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> PC:</font> Ich m&ouml;chte best&auml;tigen, was Don ausgef&uuml;hrt hat. Ich habe in vielen Unternehmen erlebt, dass der an sich sehr vern&uuml;nftige Rat, das bestehende Team zu erhalten und in die Aus- und Weiterbildung zu investieren, gelegentlich zur Entschuldigung verkommt, hinter der sich sowohl Manager als auch das Team verstecken. Das geschieht aus dem Grundgedanken, dass erfahrene RPG-Programmierer einen Wert verk&ouml;rpern und nicht zu sehr unter Druck gesetzt werden sollten. Ich meine, es ist richtig, zu erhalten, neu auszubilden und zu beraten. Aber es ist auch richtig, sich von &bdquo;totem Holz&ldquo; zu trennen. Eines der Kennzeichen eines au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Managers ist die Tatsache, dass er in der Lage ist, sich von Mitarbeitern zu trennen, die einfach nur noch einen Platz belegen. </p>
<p>	Ich m&ouml;chte auch noch etwas anf&uuml;hren, das mir in den vergangenen Jahren als fast &bdquo;wundersamer&ldquo; Schutz gegen Katastrophen bei der Anwendungsentwicklung erschienen ist. Es ist die schrittweise und iterative Entwicklung. Bricht man die Entwicklung auf kurze Zyklen und kleine Schritte herunter, bew&auml;ltigt man auch die so genannten &bdquo;was man nicht wei&szlig;, kann man nicht wissen&ldquo;-Situationen. Auf diese Weise kann ein Abgleich mit der Realit&auml;t bereits sehr fr&uuml;h im Projektverlauf erreicht werden. Wenn ich einem Manager einen Rat geben sollte, st&uuml;nde die Empfehlung zu einer solchen Vorgehensweise vermutlich an erster Stelle. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> NJ:</font> Eines der Dinge, die ich bei iSeries Anwendern beobachtet habe, ist, dass das Management dazu tendiert, sich nach neuen Anwendungen umzusehen. Dabei liegt der Fokus meist auf Anwendungen, die direkt f&uuml;r iSeries Systeme entwickelt wurden. Meine pers&ouml;nliche Meinung ist, dass dies vielleicht nicht immer unbedingt die beste Managemententscheidung darstellt. Besser w&auml;re, nach der besten Anwendung f&uuml;r die Branche zu suchen, mit der sich die Unternehmensaufgaben am besten erledigen lassen. Die Hardware-Plattform sollte dabei nicht die allererste Rolle spielen, denn ich denke, wir waren uns alle dar&uuml;ber einig, dass die L&ouml;sung eines gesch&auml;ftlichen Problems die oberste Priorit&auml;t hat und der Fokus genau hierauf liegen sollte. Und selbst wenn das bedeutet, dass der Manager einen Business Case oder eine ROI-Planung erstellen muss, um eine neue Technologie oder Plattform zu rechtfertigen, so sei&rsquo;s drum. M&ouml;glicherweise endet das mit einer gewaltigen Herausforderung f&uuml;r das existierende Team, aber das muss ja nicht unbedingt falsch sein. Es steht aber zu erwarten, dass diese Vorgehensweise zur Implementierung der wirklich bestm&ouml;glichen Anwendung f&uuml;hrt und nicht nur zur besten L&ouml;sung, die f&uuml;r die existierende Plattform gefunden werden konnte. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> MO:</font> Ich m&ouml;chte Dons&#39; Kommentar noch etwas hinzuf&uuml;gen. Ich bin durchaus der Ansicht, dass Jobs mit den am besten daf&uuml;r qualifizierten Menschen besetzt werden sollten und dass sichergestellt werden muss, dass das zur Verf&uuml;gung stehende Personal auf m&ouml;glichst kosteneffektive Weise eingesetzt wird. Aber ich denke, es ist ein Fehler anzunehmen, dass nur weil jemand jung oder zu geringen Kosten besch&auml;ftigt werden kann, er auch zwangsl&auml;ufig der bessere Schnittstellenentwickler sein muss. Man darf sich nicht der Annahme hingeben, dass jemand, nur weil er geradewegs von der Akademie kommt, zwangsl&auml;ufig ein besserer Entwickler sein muss, als jemand, der &uuml;ber jahrelange Erfahrung verf&uuml;gt. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> MB:</font> IBM hatte vor einiger Zeit einen gro&szlig;artigen Werbespot, in dem ein etwa 16-j&auml;hriger Junge und ein in die Jahre gekommener, gestandener Gesch&auml;ftsmann zu sehen waren. Der Junge f&uuml;hrte eine Anwendung vor und sagte: &bdquo;Sehen Sie, hier dreht sich Ihr Logo im Raum und hier, hier steht Ihr Logo in Flammen!&ldquo; Der Gesch&auml;ftsmann antwortete: &bdquo;Und wo kann ich meine Auftr&auml;ge eingeben und die Auslieferung der Produkte an meine Kunden verfolgen?&ldquo; Darauf antwortete der Junge: &bdquo;Oh, wie man so etwas macht, das wei&szlig; ich nicht.&ldquo; </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> PC:</font> Nur zu Dons&#39; Verteidigung. Ich bin nicht sicher, dass er das ausdr&uuml;cken wollte. Ich denke, er wollte darstellen, dass der Ansatz, einen erfahrenen RPG-Entwickler, der die Arbeit eines Analysten zu leisten in der Lage ist, neu auf Java auszurichten, im Grunde eine Verschwendung von Ressourcen darstellt. Ich glaube nicht, dass er sagen wollte, dass man grunds&auml;tzlich au&szlig;ergew&ouml;hnlich gute Benutzerschnittstellen-Entwickler direkt von der Akademie verpflichten kann. Ein wirklich gutes Modell f&uuml;r die Benutzerschnittstellen kann unter Umst&auml;nden der h&auml;rteste Teil des Programmdesigns sein, erheblich komplexer als der Zugriff auf eine Datenbank. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3">CS:</font> Ich denke, die Kernfrage, auf die wir alle &ndash; einschlie&szlig;lich der meisten unserer Leser, die sich Gedanken um fundamentale Entscheidungen f&uuml;r ihre berufliche Karriere machen &ndash; gern eine Antwort h&auml;tten, lautet: &bdquo;Kann ich meinen gegenw&auml;rtigen Job bis zur Rente aus&uuml;ben oder ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich umorientieren muss?&ldquo; Diese Frage wird mir von vielen Menschen gestellt, mit denen ich zu tun habe. Es ist die Frage, die mir meine RPG-Entwickler stellen: &bdquo;Sind wir auf dem richtigen Weg?&ldquo; Ich kann dann nur empfehlen, einen Blick in die Kristallkugel zu werfen, weil dort vermutlich mehr zu erfahren ist als sonst irgendwo. Wenn der Job auf Dauer mit den vorhandenen Skills zu bestreiten ist, warum soll man es nicht einfach dabei belassen? </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> PC:</font> Ich habe eine Antwort darauf. In etwa zehn Jahren werden die letzten &uuml;berlebenden RPG-Programmierer eine hoch bezahlte, aber nur noch sehr kleine Gruppe ausmachen. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> NJ:</font> Warum sollte das so sein? </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> PC:</font> Weil es &ndash; so lange nicht ernsthaft etwas getan wird, um die prim&auml;re Programmiersprache zu neuem Leben zu erwecken &ndash; im Grunde einfach ist, Anwendungen mit den gegenw&auml;rtigen Programmierpraktiken zu entwickeln. Letztlich zeichnet sich dabei aber der Wert einer Fortf&uuml;hrung der Entwicklung in RPG nicht mehr ab, die den Einsatz von iSeries Programmierern mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 60 &#8211; 80 000 Dollar erfordert. Ungeachtet der nur langsam fortschreitenden Weiterentwicklung im Laufe des letzten Jahrzehnts, mangelt es ILE RPG immer noch an solch elementaren Sprachkonstrukten wie beispielsweise benutzerdefinierten Datentypen. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> CS:</font> Die ersten Auswirkungen zeigen sich bereits heute und das ist ein Grund mehr, warum die Frage von solcher Relevanz ist. Nach meinen Beobachtungen nimmt die RPG-Entwicklungsarbeit sehr viel schneller ab, als viele Leute geglaubt haben. Viele Menschen, die glaubten, Sie k&ouml;nnten ihre T&auml;tigkeit bis zur Rente beibehalten, sehen sich nun eines Besseren belehrt. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> PC:</font> Der Ausweg aus dieser Situation ist, dass entweder IBM und die iSeries Gemeinde etwas unternehmen, um das System mit neuem Leben zu erf&uuml;llen, oder dass ein heutiger RPG-Entwickler sich solch exzellente F&auml;higkeiten aneignet, dass er &ndash; egal, wie sehr das Aufgabengebiet insgesamt zuk&uuml;nftig auch schrumpfen mag &ndash; zu den &Uuml;berlebenden geh&ouml;ren wird. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> CS:</font> Oder man geht in Fr&uuml;hpension und hofft, dass die Sozialversicherung ausreicht. </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> PC:</font> Wir haben nur noch ein paar Minuten, darum m&ouml;chte ich sicherstellen, dass wir die &bdquo;gro&szlig;e Frage&ldquo; nicht ausgelassen haben, die unbedingt h&auml;tte gestellt werden m&uuml;ssen. Hat jemand noch einen abschlie&szlig;enden Kommentar hierzu? </p>
<p>	<font color="#ffc600" face="" size="+3"> MO:</font> Ja, ich m&ouml;chte noch ein paar Schlussbemerkungen machen. Ich denke, dass IBM im iSeries Marketing die besonderen Vorteile gegen&uuml;ber anderen Systemen nie deutlich genug herausgearbeitet hat. Das System verf&uuml;gt &uuml;ber eine integrierte Datenbank und es ist das einzige System im Markt, das so ausgestattet ist. Ich habe das Gef&uuml;hl, dass dies in den Marketingaussagen nicht deutlich wird. Und ich glaube, dass dies etwas ist, was dringend deutlicher betont werden sollte. </p>
<p>	Und da ist noch ein anderer Punkt aus technischer Sicht. Die gr&ouml;&szlig;te H&uuml;rde, die ich als Entwickler integrierter L&ouml;sungen bei Datenbankzugriffen zu meistern habe, ist die relativ langsame Verbindungszeit. Jedes Mal, wenn ich an der Implementierung eines solchen Projekts gearbeitet habe &ndash; und gut die H&auml;lfte meiner Consulting-Projekte in der Vergangenheit umfassten solche integrierten L&ouml;sungen &ndash; habe ich zusammen mit den am Projekt beteiligten Menschen versuchen m&uuml;ssen, irgendwie die Verbindungszeit zu beschleunigen. Gemeinsam haben wir jeweils versucht, Verbindungszeiten zu erreichen, die mit denen von Oracle, SQL-Server oder sogar anderen DB2-Plattformen erreichbar sind. Dieses Problem ernsthaft anzugehen, w&auml;re eine der gr&ouml;&szlig;ten Hilfen f&uuml;r das iSeries System. <br />
	&nbsp;</p>
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