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... wird montiert hört sich nach bestellt an, dann ist es eh zu spät und es hilft allenfalls beten, was ich nicht kann und Gottvertrauen, was ich nicht habe. Ansonsten ist das immer bei gegebener Workload die Frage, wo meine vorhandene Hardware meine vorhandenen Applikationen am ehesten am rennen hindert. Bildlich gesprochen hilft es nix, wenn du einen Ferrari und 20 Tonnen zu transportieren hast, wenn du dir ein Auto mit mehr PS kaufst. Also vor dem Kauf ist eigentlich messen angesagt, wo die Flaschenhälse sind und da verstärkt man sich gezielt und auf Vorrat kaufen hilft eher dem Verkäufer.
D*B
 Zitat von pmvstrm
Nochmals Moin Moin!
Also die Überschrift sagt es eigentlich
schon. Unser System, eine i5 V3 ist momentan manchmal etwas lahm in Punkto Batchjobs, aber eine neue Maschine steht ins Haus und wird im November 2008 montiert.
Die neue Maschine hat zwar eine grössere
CPU und mehr RAM aber ich frage mich
nach dem bisherigen Studium des OS/400 ob das wirklich der Punkt ist
wo man die Verarbeitungsgeschwindigkeit wesentlich erhöhen kann. Unmöglich
wird es jedoch sein alle Jobs zu optimieren, da gibts kein Budget und
keine Freigabe, aber angesichts dessen,
daß wir eine neue Maschine bekommen,
könnten wir ja auf bestimmte Dinge achten.
Nach meinem Eindruck scheint sich beim
OS/400 Performancemässig im Hardwarebereich das meiste mit einem
sehr schnellen Disksubsysten herrausholen zu lassen.
Gerade als Assembler und Lowlevel
Programmierer auf 68er und Intel x86
Blech scheint die CPU und der RAM
immer Ewigkeiten warten zu müssen bevor von dort die Daten angeladen wurden. Kann einer gute Komponenten
empfehlen die wir noch bei der Bestellung berücksichtigen können und die in der Praxis nennenswert was gebracht hätten?
ps: Bitte keine Google Empfehlungen,
denn wie Google funktioniert weiß ich schon selbst ein weilchen.
LG PMV
-
Manchmal ist es sinnvoller mehr kleinere als wenige große Platten zu nehmen (Parallelität der Zugriffe), aber bei der AS/400 hilft immer RAM ohne Ende, da damit wesentliche Daten einfach im Speicher vorgehalten werden.
Und wenn man von den CPW-Werten ausgeht, so kannst du ca. 3-5 CPW per parallelem Dialog-User ausgehen.
Beim Batch ist das wieder eher uninterressant.
Es sei denn, du hast ClientServer-Applikationen, deren Workload i.W. im Batch stattfindet.
Ansonsten muss man da (wie immer) Dieter zustimmen, ohne Analyse der Prozesse kann man eh nur raten.
Eine pauschale Aussage wie bei Windows-Büchsen gibts da einfach nicht.
-
zur Ergänzung vielleicht noch:
@Platten: da gabs immer ein paper disk arm requirements (google fragen) das Anforderungen für CPU/IO balancierte Systeme benennt.
@messen: relativ einfach lässt sich für Batch Jobs aus den Start Ende messages (DSPLOG MSGID(CPF1100) ) ermitteln ob diese IO oder CPU bound sind
@Windows: es wäre um dieses Umfeld besser bestellt, wenn es professioneller administriert würde (gilt umgekehrt auch für AS/400: je mehr oopsNerv, desto mehr Probleme!)
D*B
 Zitat von Fuerchau
Manchmal ist es sinnvoller mehr kleinere als wenige große Platten zu nehmen (Parallelität der Zugriffe), aber bei der AS/400 hilft immer RAM ohne Ende, da damit wesentliche Daten einfach im Speicher vorgehalten werden.
Und wenn man von den CPW-Werten ausgeht, so kannst du ca. 3-5 CPW per parallelem Dialog-User ausgehen.
Beim Batch ist das wieder eher uninterressant.
Es sei denn, du hast ClientServer-Applikationen, deren Workload i.W. im Batch stattfindet.
Ansonsten muss man da (wie immer) Dieter zustimmen, ohne Analyse der Prozesse kann man eh nur raten.
Eine pauschale Aussage wie bei Windows-Büchsen gibts da einfach nicht.
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Hallo,
danke für deine Antwort.
Kannst Du mir genau sagen wie ich das herrausfinde mittels CPF1100?
Ich bekomme da jede Menge Jobs angezeigt aber eine Info hinsichtlich CPU oder Platten bound finde ich einfach nicht.
Gruß, P
-
du hast darin die Job Beginn und Jobende messages, die man über Jobnummer einander zuordnen kann. Die Completion message sagt dir wieviel CPU Sekunden der Job verbraucht hat und aus Beginn und Ende kann man die Laufzeit ermitteln.
Jetzt weiß man folgendes:
- wie hoch war der CPU Anteil an der Laufzeit
- wenn keine Wartezeiten oder Überlast vorgelegen hat, dann ist der Rest fast komplett I/O Zeit
- setzt man die Leistung der neuen Prozessoren (bei RPG/CL single CPU, da bringt die Anzahl erst mal nix)) in Relation zur vorhandenen, so hat man einen guten Näherungswert, wieviel so ein Job mit der neuen CPU schneller wird, den man als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen nehmen kann, wenn denn der Job bedeutend oder kritisch ist.
D*B
 Zitat von pmvstrm
Hallo,
danke für deine Antwort.
Kannst Du mir genau sagen wie ich das herrausfinde mittels CPF1100?
Ich bekomme da jede Menge Jobs angezeigt aber eine Info hinsichtlich CPU oder Platten bound finde ich einfach nicht.
Gruß, P
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