Da man sich an einem Winserver anmeldet, ergänzt dieser die Domäne automatisch, wenn nur der Username angegeben wird. Deshalb findet er auch einen Domänenuser.
Bei der Anmeldung wird dann allerdings erst mal alles vom Domänecontroller geladen (wenn er es nicht selber ist) um das Profil zu initialisieren. Beim Abmelden wird dann alles wieder gespeichert.
Was die Kennwortrichtlinien angeht, so ist hiermit nicht das Passwortlevel auf der AS/400 sondern die Kennwortrichtlinie auf dem Server (Local/Group-Policity) gemeint.
Der Standard steht hier meist auf Groß/Klein, mindestens eine Zahl und ein Sonderzeichen.
Damit lässt sich ein AS/400-Kennwort mit Passwortlevel 0 nicht erstellen.
Man kann diese Richtlinie auf dem Server aber temporär reduzieren (wirkt auch ohne Neustart) und nach dem Anlegen des Users wieder zurücksetzen.

QNTC ist wohl wirklich die einfachste Variante.
Es besteht aber das Problem, dass geerbte Berechtigungen nicht funktionieren. D.h., jeder User der das QNTC verwenden soll, muss im Server registriert sein, Passwortsynchronität inklusive.
Ein Programm mit Ausführung *OWNER wird also trotzdem mit dem User angemeldet.

Zwischen 2 AS/400 gibt es auch das "QFieleSrv.400" (oder so) dass einfacher ist.
Auch hier gilt natürlich wieder die User-Anmeldung.

Man kann auch per MOUNT auf der AS/400 auf NFS-Freigaben zugreifen. Auch hier wieder die selbe Anmeldeproblematik.

Die einzig "neutrale" Anmeldung am Server ist dann halt FTP.
Hier kann man per Script Benutzer/Kennwort mit allen Varianten übergeben, Dateien transferieren und auch auf dem Ziel ein Script ausführen.
Nachteil hier: keine richtige Kontrolle über Erfolg oder Nichterfolg. Man muss das Ausgabeprotokoll analysieren (kann in eine PF umgeleitet werden) um den Erfolg einer oder mehrerer Aktionen zu prüfen.
Über gibt man mehrere FTP-Kommandos werden diese gnadenlos abgearbeitet, egal ob erfolgreich oder nicht. Ist z.B. der "cd destdir" nicht erfolgreich erfolgt der nachfolgende "put myfile" dann halt in das aktuelle Verzeichnis (falls die Berechtigung es erlaubt).

Die einzig sichere Kommunikation bietet nur eine Client/Server-Anwendung, die über Schnittstellen (DataQueue ist am einfachsten) oder TCP-Socket oder sonstwas Daten austauscht.