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  1. #1
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    Schön, dass die IBM das auch mal implementiert.
    Per Definition ist das schon mit ANSI SQL 2011 festgelegt worden.

    Aber du glaubst nicht, wie schnell, je nach Tabelle, du da deine Platten vollschreibst.
    Es gibt nämlich Anwendungen, die Satzsperren logisch über Feldinhalte durchführen und so am Tag zig1000de Updates durchführen.
    Das hatten wir bei Infor ca. 2001 schnell festgestellt, als mal zum Versuch die Journalisierung eingeschaltet wurde;-).
    Dienstleistungen? Die gibt es hier: http://www.fuerchau.de
    Das Excel-AddIn: https://www.ftsolutions.de/index.php/downloads
    BI? Da war doch noch was: http://www.ftsolutions.de

  2. #2
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    Naja, wenn du im Wiki die ANSI SQL 2011 Beschreibung liest, dann wirst du lesen, dass die IBM DB2 sogar die erste DB war die das implementiert hat.
    Oracle erst mit 12c.

    Das gleiche Problem mit vollschreiben hast du bei Triggern auch ;-)
    Reorg ist in beiden Lösungen das Stichwort.
    Dies sollte jedoch bei Bewegungsdaten nur sehr gezielt eingesetzt werden.
    Für Stammdaten (so wie hier gefragt) ist es perfekt.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Andreas_Prouza Beitrag anzeigen
    Naja, wenn du im Wiki die ANSI SQL 2011 Beschreibung liest, dann wirst du lesen, dass die IBM DB2 sogar die erste DB war die das implementiert hat.
    Oracle erst mit 12c.

    Das gleiche Problem mit vollschreiben hast du bei Triggern auch ;-)
    Reorg ist in beiden Lösungen das Stichwort.
    Dies sollte jedoch bei Bewegungsdaten nur sehr gezielt eingesetzt werden.
    Für Stammdaten (so wie hier gefragt) ist es perfekt.
    Hallo zusammen,

    zum Thema Temporal Table

    Haben wir auf der IBM i eine Möglichkeit die Anzahl der updates und Inserts einer Tabelle auszuwerten ?
    Für Stammdatentabellen wäre es hilfreich vorher zu wissen wieviel Daten sich in einem Zeitraum
    ansammeln könnten .
    Gruß
    Michael

  4. #4
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    Hallo Michael,

    ja das ist einer der Vorteile dabei.
    In der History-Table gibt es ein paar zusätzliche Spalten (Aktion, Start- u. Endedatum, Änderungsuser usw.)
    Damit kannst du dir eine Liste auswerten lassen, in welchem Zeitraum welche Aktionen (Insert, Delete, Update) von welchen Usern durchgeführt wurden.

    lg Andreas

  5. #5
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    Zitat Zitat von Andreas_Prouza Beitrag anzeigen
    Hallo Michael,

    ja das ist einer der Vorteile dabei.
    In der History-Table gibt es ein paar zusätzliche Spalten (Aktion, Start- u. Endedatum, Änderungsuser usw.)
    Damit kannst du dir eine Liste auswerten lassen, in welchem Zeitraum welche Aktionen (Insert, Delete, Update) von welchen Usern durchgeführt wurden.

    lg Andreas
    Hi Andreas,

    sorry da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt.

    Ich möchte wissen bevor ich eine Tabelle umstelle wie viele Änderungen an einer Table stattfinden

    Gruß Michael

  6. #6
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    Zitat Zitat von mk Beitrag anzeigen
    Ich möchte wissen bevor ich eine Tabelle umstelle wie viele Änderungen an einer Table stattfinden
    Ich vermute, das dafür die Künstliche Inteligenz erfunden wurde.
    Hieß früher Glaskugel.

    Sorry ...

  7. #7
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    Zusätzlich zur Glaskugel - die meist viel zu sehr Unterschätzt wird :-) - gibt es die Möglichkeit via ACS bei den Tabellen --> Rechts Klick --> Beschreibung --> Aktivität ... die Statistik der Operationen zu einer Tabelle anzusehen.
    Du kannst vorher mit Rechts Klick auf die Tabelle dies zurücksetzen lassen um nach z.B. 1 Tag oder Woche zu sehen wie es sich verhält.

  8. #8
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    Zusätzlich zur Glaskugel - die meist viel zu sehr Unterschätzt wird :-) - gibt es die Möglichkeit via ACS bei den Tabellen --> Rechts Klick --> Beschreibung --> Aktivität ... die Statistik der Operationen zu einer Tabelle anzusehen.
    Das kann erfahrungsgemäß nur die Vergangenheit anzeigen!

  9. #9
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    Zitat Zitat von ILEMax Beitrag anzeigen
    Das kann erfahrungsgemäß nur die Vergangenheit anzeigen!
    Außer du kombinierst es mit der Glaskugel

  10. #10
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    geht auch ein Glasauge?
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  11. #11
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    Problematisch sind aber auf jeden Fall Pseudoänderungen wie sie z.B. bei Infor XPPS angewendet werden.
    Dies gilt auch ins besonders bei Stammdaten.
    Bei jeder Veränderung von stammdatenbezogenen Werten, wird ein Update auf die Stammdaten mit User/Jobname gemacht, die nach dem Erfolg der Buchung wieder zurückgenommen wird.
    Dies ist halt der Nicht-SQL-Methode und dem Nichtwissen von Satzsperrlogiken geschuldet.
    Dies war auch das Problem des o.g. Journalversuches, dass ca. 10GB je Stunde an Journaldaten erzeugte.
    Bei Temporaltabellen muss man also höllisch aufpassen, dass auch nur tatsächliche Updates stattfinden.
    Sonst hast du plötzlich 100te Änderungen 1 Satzes pro Tag.

    Wenn man aber Bewegungswerte (Lagerbestand, Auftragsbestand o.ä.) in Stammdaten unterbringt sind Temporaltabellen nicht empfehlenswert. Hier muss man auf jeden Fall genau prüfen bevor man das umsetzt.

    Zur Auswertung solcher Änderungen ist hier tatsächlich nur ein Journal möglich, wie es Dieter schon beschrieben hat, da hiier nur auf Satzebene protokolliert wird. Auditjournale beobachten nur Objektveränderungen.
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  12. #12
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    Auch wir verwenden Trigger für die 'Historisierung'.
    Das gibt uns die Möglichkeit unnötige Historische Daten gar nicht erst zu schreiben.
    U.a. weil unsere Anwendung auch mit Software seitigen Sperren arbeitet und dabei auch
    konkurierende Updates zulässt. Die Schreib/Lese Programme verwalten alter-Satz, neuer-alter-Satz und neuer Satz. Änderungen an Feldern, z.b. mit technischem Hintergrund, deren Änderung nicht relevant ist, werden bei der Historisierung nicht beachtet. Zunächst ist das aufwändig, aber sehr bewährt.
    Das Notwendige steht über dem technisch machbaren.
    (klingt komisch, funktioniert aber!)

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