Da gebe ich diur nicht unrecht.
Ich habe mir das Thema Microsoft ML Anfang letztes Jahr reingezogen und in unsere BI-Lösung mal eingebaut.
Das funktioniert so ähnlich halt wie alle anderen ML-Lösungen (Google, Azure, Amazon).
Aber statt jede Lösung individuell programmieren zu müssen, also explizite Klassen zu entwickeln, Transformationen und Modelle auszusuchen um Lernphase und Predict-Phase aufzurufen, kann man das bei mir mit Checkboxen und Dropdowns auswählen.
Klassenerstellung sowie die Phasen werden dann von mir automatisiert aufgerufen.
Funktioniert hat das ganz gut, leider konnte sich bei uns der Mittelstand noch nicht so dafür erwärmen.
Ein Update geht im Moment leider nicht, weil Microsoft ML auf Net.Core umgestellt wurde.
Ich muss das noch mal überführen, von Migration möchte ich da nicht reden;-).

Wie du lesen kannst, habe ich mich dafür bereits seit längerem interessiert.
Allerdings ist dies was anderes als ChatGPT.
Ich habe da nun in vielen veröffentlichten Beispielen die Antworten mal genauer studiert.
Und was muss ich sagen?
Die propagierten Antworten zu den Fragestellungen strotzten nur so vor "Allgemeinplätzen", das die Antwort für viele andere Fragestellungen ebenso verwendet werden kann.
Auf die tatsächlich gestellte Frage wird konkret gar nicht eingegangen.
Ein Bespiel gabs auch hier im Form zu dem Absatzzahlen der IBM i.
Das hätte ebensogut jede andere Bude sein können.

Technische Lösungen wie coding, Formeln o.ä. sind ja gezielt gewünschte Ergebnisse, die ich mir bisher auch über Google geholt habe. ChatGPT o.ä. ist da nun nachweislich schneller.

Aber: das ist auch nur meine persönliche Meinung.

Wo das hinführt?

Gestern war bei mir ein Telekom-Verkäufer:
"Die Telekom erweitert das Glasfasernetz und Ihr Anschluss muss daher wieder auf uns umgestellt werden, da erst nach 2 Jahren das Glasfasernetz von Dritten verwendet werden darf."
Bei der Registrierung wurde ich nach der Handynummer gefragt.
Da ich nun mal noch immer kein Handy habe, hatte er ein Problem, da es ohne Handy nicht weeiter geht.
Letztlich kam beim direkten Kontakt mit der Telekom heraus, dass ich nicht wechseln muss, wenn ich nicht will. Insbesonders, da unser Haus das nicht kann.

Auch das vielgelobte 49€-Deutschlandticket kann nur digital bestellt werden. Alle Alten, die kein Smartphone oder Tablet geschweige denn einen Internetanschluss haben, sind da außen vor.
Früher hat man immer für eine erbrachte Leistung selber bezahlen müssen.
Heute bezahlt man fast nichts, der Rest wird über Steuern oder Kredite finanziert.
Letzters wird noch mein Enkel bezahlen müssen und das wohl ohne Gegenleistung.
So wie ich mit meinen Steuern das 49€-Ticket finanziere.
Zusätzlich wird nicht bedacht, dass wie beim 9€ mit dem 49€ Ticket i.W. nur Zusatzfahrten gemacht werden, die ohne das Ticket auch mit dem Auto nicht gemacht worden wären.
Dies wird hier dasselbe sein.
Außerdem finde ich den Preis von 49€ keine Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern des öffentlichen Diensts.

Also benötigen wir eher menschliche als künstiche Intelligenz, denn letztere scheint mehr und mehr abhanden zu kommen.