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  1. #37
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    Zitat Zitat von camouflage Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,
    Hast Du bzgl. der Web-Entwicklung auch schon Erfahrungen mit Tooljet sammeln können?
    Nein hab ich noch nicht.

  2. #38
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    Schade, bin momentan am ausprobieren. Es zeigt sich jedoch wieder mal, IBM i Integration zum vergessen. Alle grossen DBs sind aufgeführt, DB2 - keine Spur. Wenn man mal alle Tools, APIs, DBs etc auf dieser Plattform anschaut, dann ist der Begriff Legacy für die IBM i durchaus gerechtfertigt.
    kf

  3. #39
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    Zumal die DTAQ nun auch via SQL erreichbar ist und wir somit auf einem Windowsserver asynchron PDF-Druckjobs erstellen. Das Programm, C#, liest per SQL aus der DTAQ den Eintrag der zu druckenden Datei incl. des Zieldruckers, liest per SQL aus dem IFS die Datei, somit kann man sich den Laufwerkszugriff schenken, und ruft dann einen Druckerprozess auf mit dem Namen der nun temporär gespeicherten PDF.
    Ist der Windows-Druckjob erledigt, wir die temporäre Datei auch wieder gelöscht.

    "Im technologischen Kontext (Legacy-System) beschreibt es veraltete Hard- oder Software, die trotz Nachfolgetechnologien weiterbetrieben wird."

    Nun, ist eine neue IBM i dann eine veraltete Hardware? Im Sinne der IBM wohl nicht und somit auch nicht Legacy.
    Entwickle ich nun auf der neuen Maschine, auf Basis der alten Programmiersprache, aber mit neuen Funktionalitäten, neue Software ist die nach dieser Definition ja nun auch nicht Legacy, da sie ja keine veraltete Hardware vewendet.

    Zumal ja die IBM i nun auch KI-Hardware bekommt, also neue Technologie, die ich ebenso dann nutzen kann.

    Man sollte immerhin auch bedenken, dass sich viele kleinere Unternehmen keine unendlichen Landschaften aufbauen und auch administrieren können.
    Da reicht es halt, eine IBM i und ein paar Windows-Server zu haben. Wer hat da noch die Zeit, und Lust, sich auch noch in Linux einzuarbeiten?

    Auf Grund der ach so neuen Technologien gibts halt leider immer weniger Standardsoftware für die IBM i und man macht sich dann abhängig von der Cloud.
    Zumindenst scheint es da allerdings eine Trendumkehr zu geben:
    https://www.heise.de/news/IDC-Viele-...-10001826.html

    Unsere moderne BI-Software ist auch nicht cloudfähig, da sie dann für die Endkunden von vorne herein gleich zu teuer wird. Immerhin werden da z.T. hohe Datenmengen in die Cloud geladen (meist ist das kostenlos), aber auch wieder an den Client (Browser) wieder zurück gesendet (kostenpflichtig).
    Gerade letzteres sollte man auch bei dem ganzen KI-Hype nicht vergessen.
    Nichts ist für umsonst. Preiswerter fährt man da mit On Premise, was ja auch wieder Legacy ist.
    Dienstleistungen? Die gibt es hier: http://www.fuerchau.de
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  4. #40
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    Ich habe das Glück bisher immer Kunden zu haben, wo es eher die Ausnahme als die Regel ist, dass Windows gegenüber Linux bei Eigenentwicklung bevorzugt wird.
    Selbst mein altes MS Surface (4GB RAM) ist wieder lauffähig als ich Windows durch Linux ersetzt habe. Teilweise sind die Zugriffe um ein vielfaches schneller als von deutlich stärkeren Laptops mit Windows.
    Es benötigt heute auch keine großen Kenntnisse mehr um Linux betreiben zu können. Wie bei Windows kann fast alles über die GUI gemacht werden.

    Wenn ich die täglichen Probleme der Kollegen, die die Windows Server betreuen müssen höre, wird mir nur schlecht.
    Es ist aber witzig, auf der einen Seite wird .Net und Windows gepriesen. Jedoch erlebe ich immer wieder: wenn bei Windows Kollegen das kollektive Raunzen startet, hören die fast nicht mehr auf. :-)

  5. #41
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    Ich habe da nur gegenteiliges erlebt. Auch Linux ist da nicht das Gelbe vom Ei, zumal es da verschiedene Distributionen gibt. Bei Windows kann man sich nur für Versionen entscheiden.
    Entweder bei der Alten oder bei einer Neuen;-).
    Bei Linux habe ich auch gelesen, dass es mitunter keine Binärkompatibilität zwischen den Distributionen gibt, was bei Windows bis auf ganz wenige Ausnahmen, seit Windows XP aber so ist.
    Wenn man also Linuxsoftware schreibt, außer nun Net-Core oder Java, muss man wohl wissen auf welchen Distributionen was installiert werden wird.
    Reine Sourcekompatibilität ist für mich nicht ausreichend, da ich nicht unter OpenSource entwickle.
    Schließlich verdiene ich damit meinen Lebensunterhalt.
    https://www.debian.org/doc/manuals/d...bility.de.html
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  6. #42
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    Ich bin mittlerweile auch auf der Linux Schiene mit Mint. Einfach zu installieren und zu bedienen und performant. Von der Office Umgebung habe ich alles was ich brauche und z.T. noch besser. Die einzige Firma die da quer schiesst, ist wieder mal IBM, da sie die neuste Version vom RDi nicht mehr auf Linux anbieten. Wobei ich dem RDi mittlerweile nicht mehr soviel Kredit gebe (schon mal in einem früheren Post erwähnt). Sonst habe ich alles. Und als grösster Vorteil, die ewige Schwatzerei mit MS ist endlich Geschichte.

    @Baldur, dachte du beziehst schon längst die Rente.
    kf

  7. #43
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    Das stimmt zwar schon, aber das Arbeiten kann mir deshalb ja keiner verbieten und in meiner eigenen Firma ja schon gar nicht;-).

    Ich weiß gar nicht, wieso alle immer so viel Schwierigkeiten mit MS haben.
    Wie schon erwähnt, seit XP sind meine Systeme (nacheinander Desktop, Laptops) äußerst stabil.
    In Win 98 musste ich im Schnitt 2x jährlich das System komplett neu aufsetzen.
    Wichtig war vor allem die richtige Reihenfolge der Installationen nach Windows:
    - Visual Studio 32-Bit (VB6, C++)
    - Office 97
    - Client Access CA
    - CA Servicepack
    Und immer mit Boot zwischendurch.
    Hat man die Reihenfolge nicht eingehalten, kam es bei CA und Servicepack schon mal zu Problemen.
    Danach konnte man den Virenscanner (damals noch McAfee) installieren und dann erst online gehen.

    Statt McAfee bin ich vor ca. 15 Jahren auf GData geschwenkt, weil McAfee begann das System auszubremsen. Mit GData passierte das nicht. Und trotz Online, Browser, Mail usw. hatte ich noch nie einen Computervirus.

    Dieses ganze Miesgerede von MS kann ich halt nicht nachvollziehen. Vielleich liegts auch daran, dass ich keine Spiele besitze sondern nur arbeite.
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  8. #44
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    Baldur,
    das mag alles schön und gut sein nur hatte ich nach MS Updates W10 und W11 ganz böse Netzwerk Bluecreens. Macht dann Spass, wenn VPN, CA mit mehreren Sessions, RDi wie auch PC Anwendungen offen sind. Was hab ich diese Firma schon verflucht.
    kf

  9. #45
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    Komisch, auf meinem Windows 10, später 11, Kundenlaptop hatte ich solche Problem auch noch nie.
    Vielleicht können meine Kunden mit Windows besser umgehen.
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  10. #46
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    Zitat Zitat von camouflage Beitrag anzeigen
    Was hab ich diese Firma schon verflucht.
    Wie gerne wüsste ich, wieviele BSOD ich mir insgesamt erspart habe:

    WIN 3.xx --> NT --> XP --> 8 --> 10 --> Linux Mint (anstehend) -> Ruhestand (unvermeidlich)

    Und, dass ich das noch erleben darf: https://office.eu/

    ;-)

  11. #47
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    Zitat Zitat von Fuerchau Beitrag anzeigen
    Vielleicht können meine Kunden mit Windows besser umgehen.
    ... oder sie machen all viertel Jahrhundert einen Update.
    Die BSOD Probleme traten hauptsächlich mit Netzwerk-Treibern auf, die mit dem Update installiert wurden.

    @Robert,
    Die aktuellen Ereignisse zeigen es deutlich, warum ich nicht der Cloud Anhänger bin, egal ob Office oder ERP. Sensible oder existenzielle Daten gehören nicht in die Cloud nach meiner Meinung. Heisst nicht, dass die Cloud aussen vor ist, nur die Abhängigkeit vom Internet ist so eine Sache - vor allem wenn es einfach abgestellt werden kann. Dann gäbe es immer noch die Brieftaubenpost. Sonst ist der Ansatz lobenswert. Hier sollte noch viel mehr passieren, Vivaldi Browser ist auch EU.
    kf

  12. #48
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    Zitat Zitat von Fuerchau Beitrag anzeigen
    Komisch, auf meinem Windows 10, später 11, Kundenlaptop hatte ich solche Problem auch noch nie.

    Genau wie kurz vorher beschrieben: Einerseits alles super ... andererseits, ich kann mich aber an einem Post von dir erinnern, in dem du ziemlich über .Net hergezogen bist (abwärtskompatibilität).


    Ich glaube aber niemandem der meint, mit Windows keine Probleme zu haben.
    Mir ist auch aufgefallen, dass Probleme meist nicht als solche erkannt werden, sondern "das gehört halt dazu".


    @Linux Distributionen
    Ich verstehe nicht warum dies immer wieder als Nachteil argumentiert wird.
    Darunter ist alles das gleiche Linux. Man entscheidet sich für eine Distro weil man das Setting des Betriebssystems auf einem besser abstimmen kann.
    Welchen Desktop will ich, wie aktuell soll meine Software sein (LTS), welchen Packet Manager will ich, ...
    Ich verwende zum Arbeiten Arch, weil es für mich als Entwickler am Besten ist.
    Fürs Heimkino habe ich Mint, weil der Audio/Video Support hier sehr gut voreingestellt ist.
    Ich sehe es also als einen großen Vorteil weil ich mir viel Zeit erspare.
    Es gibt ganz viele Videos sodass auch der Blumenhändler nicht damit überfordert ist.


    @Kompatibilität
    Ja, unter Windows ist es einfacht. Bei Linux hast du im Grunde 3 Distro Familien die man bedienen sollte (.deb, .rpm, pacman). Man kann aber auch snap oder flatpak benutzen. Diese gelten für alle.
    Ich installiere aber alles über die Packetmanager, da hier die höchste Sicherheit und Kompatibilität gewährleistet wird. Alles was du dort findest, funktioniert und ist geprüft.


    Wie Karl, beobachte auch ich die ganze Entwicklung am Markt (technisch, politisch) und bin jedes mal froh, dass mich diese Probleme wenig betreffen.
    Ich könnte mit der Verwendung von Windows/Office keinen NDA ernsthaft unterschreiben.
    Nicht ohne Grund steigen Firmen mit hohem Anspruch auf Sicherheit und Datensouveränität auf Linux um (Bundesheer AT, Dänemark, Frankreich, Gemeinden in DE, usw.)

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