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 Zitat von KingofKning
Die Frage die sich mir stellt ist, ob die KI etwas lernt wenn Du ihr sagst daß das Programm so nicht laufen kann. Oder macht die immer wieder den selben Fehler.
Das ist eine interessante Frage, die ich mir auch schon gestellt habe.
Ich glaube, es ist so:
- Die bezahlten Systeme, die wir bei uns einsetzen, vergessen aus Datenschutzgründen alles, was man mit ihnen gemacht hat, wenn man die Sitzung beendet.
- Wenn man möchte, dass die KI etwas behält, kann man sie auffordern, eine sogenannte Markdown Datei zu erzeugen. Die kann man sich irgendwo hinlegen und sie der KI wieder zu Verfügung stellen, wenn man will, dass sie die Informationen wieder erfährt.
- Man kann die Markdown Dateien auch selber ändern und z.B. Dinge dazuschreiben oder entfernen. (Das ist eine einfache Textdatei).
- Wahrscheinlich wird man sich sein "Unternehmenswissen) (z.B. Programmierkonventionen, Feldnamenbezeichnungen usw.) mal in einer oder mehreren Markdown Dateien zusammenfassen und sie als Grundlage jeder Diskussion der KI jedesmal zur Verfügung stellen. (Da die KI bei jeder neuen Sitzung die Markdown-Dateien neu lesen und verstehen muss, kostet das natürlich auch jedesmal coins oder credits oder tokens.
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Die KI muss ja auch von was leben, der Strom bezahlt sich nicht von alleine.
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Wie ein Assistent der einfach (schnell) was raushaut und wenn man widerspricht gleich weiß warum es so nicht geht!? Oder wie eine Stubenfliege die immer wieder gegen die Fensterscheibe fliegt!? Ist das Intelligenz?
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Nun ja, es war schon immer so:
Intelligenz ist, wenn man einen Fehler wiederholt und dies dann merkt.
In dem Sinne könnte die KI intelligent sein.
Da sie allerdings dem Fragesteller seelisch nicht weh tun will, behauptet sie dann auch schnell mal das Gegenteil.
Wer kennt nicht die Kindererinnerung: "Komm, ich puste den Schmerz mal weg";-).
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Baldur,
eine der häufigsten Antworten: "Du hast natürlich recht, diesen Befehl gibt es nicht auf der IBM i ..." oder ähnliche Antworten. Insofern, sehr höflich diese KI, wenn auch zeitweise ziemlich dämlich.
kf
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Ist dämlich nicht frauenfeindlich oder doch eher ein Lob?
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Dachte, es sei ein deutsches, prädikatives Adjektiv - doch jetzt wo du es sagst.
kf
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Ich hatte Gemini nach einer API gefragt, um Passwörter zu überprüfen. Hatte da "QsyVerifyProfilePassword" als Antwort bekommen. Nach längerem herumprobieren hatte ich dann Bedenken:
"Gibt es QsyVerifyProfilePassword überhaupt? Ich finde auf den Seiten der IBM nichts dazu."
"Nein, den Namen QsyVerifyProfilePassword gibt es in dieser Form tatsächlich nicht auf der IBM i.
Da muss ich mich selbst korrigieren und einräumen: Da habe ich dir eine syntaktisch plausibel klingende, aber frei erfundene API genannt."
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... das ist doch ein Satire-Thread, oder?
Ich stelle mir gerade vor, da bewirbt sich jemand bei euch. Der legt euch als Referenz ein paar Programme vor. Darunter sind einige, die nicht compilierbar sind und sogar welche, die man zwar wandeln, aber nicht aufrufen kann, weil sie erfundene APIs benutzen. Den stellt ihr dann ein?
Naja, vielleicht sucht ihr ja einen Azubi und meint, das wird schon noch. Nun beharrt er aber darauf, dass sein Programme was taugen und der Computer das nicht richtig macht. Dann nehmt ihr den?
Naja, vielleicht sucht ihr einen Freelancer. Der schreibt in einem Forum, dass er seine Programme von einem der vorherigen beiden machen lässt. Den nehmt ihr dann?
Zu welchem Stundensatz kann ich bei euch anfangen?
D*B
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Das macht doch nichts. In der Zeitung war ein am Samstag ein Bericht, dass es inzischen Bewerbungsgespräche mit einem Avatar gibt, der dann ganz neutral eine Vorauswahl trifft, und wie man sich da verhalten sollte.
Da bewirbt sich also der o.g. Programmierer bei der KI und kann sich darauf verlassen, dass er eingestellt wird;-).
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Es ist nun mal so, dass KI (egal wie sie heißen Bob, Claude, Ozgar, ChatGPT, ...) helfen können, zunächst einmal bei der Analyse und Dokumentation.
... glauben würde ich zumindest auf den ersten Blick allerdings nicht alles.
Da kommt es doch öfter zu improvisierten Schlussfolderungen und eigenwilligen Dokumentationen.
Wenn es allerdings darum geht in einem gewachsenen undokumentierten Programm-Paket mit ein paar tausend Programmen Änderungen vornehmen zu müssen, kann KI helfen die entsprechenden Stellen zu finden.
An dieser Stelle habe ich schon ganz gute Erfahrungen gemacht. KI hatte tatsächlich einige Stellen gefunden, die ich nicht gesehen habe. Auf der anderen Seite hat auch das eine oder andere gefehlt.
Änderungen habe ich bislang die KI noch keine machen lassen.
Allenfalls neue Quellen erstellt. Auch hier kann man (mit den entsprechenden detaillierten Vorgaben) zumindest bei sich wiederholenden Aufgaben auch schon ganz gute Ergebnisse erzielen.
Allerdings sind auch an diesen Stellen Kontrolle und Nacharbeitung erforderlich.
... KI wird niemals zugeben, dass sie irgendwo nicht weiterkommt, notfalls erfindet man dann eben ein neues API oder eine nicht existierende Funktion (halluziniert). Gerade vor kurzem hatte BOB eine Aufgabe mit einem System API (sogar korrekt) gelöst. Inzwischen gibt es dafür einen SQL Service, das gewünschte Ergebnis liefert und einfacher zu handhaben ist. Also hatte ich BOB angewiesen, diesen Service zu verwenden. Ich ging eigentlich davon aus, dass BOB zumindest die IBM eigenen Funktionen und Dokumentationen kennt. Scheinbar nicht! Der Service wurde mit komplett falschen Parametern aufgerufen (die gleichen, die für das API erforderlich waren). Erst als ich dann explizit den Link zu der Dokumentation vorgegeben habe, konnte BOB den Service richtig einsetzen.
... Desweiteren kann es vorkommen, dass bei sich wiederholenden Aufgaben (z.B. Prototypen aus einer ModulQuelle zu erstellen oder die Bindersprache für eine neue Quelle zu erstellen), dass es mehrfach korrekt klappt und plötzlich mach die KI etwas anderes.
Die erneute Vorgabe der Anforderung und auch den Hinweis genau wie zuvor zu arbeiten, hat die KI herzlich wenig interessiert.
Es ist auf alle Fälle noch viel Luft nach oben!
Aktuell ist es so, dass ich, um die detaillierten Vorgaben für KI zu schreiben, länger brauche, wie das Ganze direkt zu kodieren.
Aber das war auch schon früher so bei Azubis und neuen Mitarbeitern.
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