von Jay Oswal und Debbie Saugen
Verwendung von CPYF zum Kopieren einer bestimmten Anzahl von Sätzen
Antwort
Für einen Test beabsichtigte ich, mit Hilfe der nachfolgend dargestellten CL-Anweisung eine Reihe von Mustersätzen aus einer indexierten physischen Datei zu kopieren.
- CpyF FromFile(MstLib/CusMst) ToFile(WrkLib/CusMst) CrtFile(*Yes) FromRcd(11) ToRcd(100)
Ich erwartete, anschließend in der Datei WrkLib/CusMst 90 Sätze vorzufinden. Tatsächlich waren aber nur zwei Sätze kopiert worden.
Nachfolgend wird eine Technik beschrieben, die in der Online Hilfe nicht dargestellt wird. Die Anweisung CpyF behandelt die in die Parameter FromRcd und ToRcd eingestellten Werte als relative Satznummern. Innerhalb der von diesen beiden Parametern festgelegten Grenzen können sich aber beispielsweise auch gelöschte Sätze befinden. Die Anweisung CpyF jedoch kopiert nur aktive Sätze und lässt gelöschte Sätze unberücksichtigt. Mit dem Parameter Compress(*No) könnte man das Kopieren gelöschter Sätze erzwingen. Das macht aber nicht viel Sinn, da diese sich anschließend trotzdem nicht verwenden lassen.
Die beste Möglichkeit, gezielt eine Anzahl von Sätzen zu erhalten, ist die Angabe dieser gewünschten Anzahl in dem Parameter NbrRcds. Um beispielsweise 90 Sätze zu kopieren, würde man folgende Anweisung verwenden:
- CpyF FromFile(MstLib/CusMst) ToFile(WrkLib/CusMst) CrtFile(*Yes) NbrRcds(90)
„Disaster Recovery„- Strategie – Zurückspeichern von Bibliotheken
Frage
Ich entwickle gerade einen Wiederanlaufplan für den Katastrophenfall. Dabei möchte ich zuerst die Bänder mit den veränderten Objekten, und dann erst die Bänder mit den Bibliotheken zurückspeichern, um dadurch die Zeit für das doppelte Zurückspeichern von Objekten einzusparen.
Meine tägliche Sicherung der veränderten Objekte erzeugt in unserer Wiederanlaufbibliothek (die ebenfalls täglich gesichert wird) eine Auflistung aller auf unserem System vorhandenen Bibliotheken. Ich beabsichtige, diese Liste zum Erstellen aller Bibliotheken auf dem Recovery-System zu verwenden um dann zuerst die veränderten Objekte, gefolgt von den Bibliotheken unter Verwendung der Option (*NEW) zurückzuspeichern. Dieser Ansatz wurde in einer kleinen Testumgebung bereits erfolgreich durchgeführt, aber ich habe ihn noch nie im praktischen Einsatz gesehen. Habe ich irgendetwas übersehen?
Antwort
Sie haben eine exzellente Strategie für einen Wideranlauf im Katastrophenfall zum Zurückspeichern von kompletten Bibliotheken und geänderten Objekten entwickelt. Dieser Ansatz erspart nicht nur Zeit durch Vermeidung des doppelten Zurückspeicherns von Objekten, sondern bringt unter Umständen einen weiteren erheblichen Zeitvorteil, da auch der doppelte Wiederaufbau von Zugriffspfaden vermieden wird. Der Nachteil dieser Methode besteht eigentlich nur in der Tatsache, dass auf dem Recovery-System vor dem Zurückspeichern der veränderten Objekte die Bibliotheken bereits vorhanden sein müssen. Aus diesem Grunde wird in der Praxis meist die übliche Methode angewandt, zuerst die Bibliotheken und dann erst die veränderten Objekte zurückzuspielen.
![Künstler Burgy Zapp [http://burgyzapp.de]](http://newsolutions.de/it/wp-content/uploads//fr5_uns_IMG_1313_Z_Negativ-Pendant-400x300.jpg)


