Norton Anti-Virus: Erfolgreicher Virenschutz punktet mit interessanten Neuerungen

31. Juli 2014 | Von | Kategorie: Leitartikel, Security, Solutions & Provider

Die Zahlen sind durchaus alarmierend: Laut einer Umfrage des Softwareherstellers „Kaspersky“ sind 17 Prozent aller Deutschen in den vergangenen zwölf Monaten Opfer eines Virenbefalls mit erpresserischer Absicht geworden. Etwa 21 Prozent der Befragten, die einen solchen Virenbefall vermeldeten, mussten einen finanziellen Verlust beklagen – es lohnt sich also, mit einer hochwertigen Anti-Viren-Software gegenzusteuern.

cl7_IMG_4892 Norton Antivirus mit langer Historie

Dabei ist der Name „Norton“ für jeden versierten PC-Nutzer ein Begriff: Wann immer schädliche Viren und Trojaner gefürchtet werden, gehört die Anti-Viren-Software des Herstellers Symantec zu den beliebtesten Gegenmaßnahmen. Dieser gute Ruf kommt nicht von ungefähr. In der Vergangenheit konnten die Produkte des kalifornischen Softwareunternehmens immer wieder überzeugen. Bereits 2006 zeigte Norton Antivirus ein besonders einfach handhabbares User-Interface, welches alle relevanten Informationen an zentraler Stelle zusammenführte und eine intuitive Bedienung ermöglichte. Vor allem weniger versierten Nutzern wurde so der Umgang erleichtert, was in dieser Zeit auch notwendig war. Denn vor einigen Jahren war das Surfen im Internet für einen bestimmten Benutzerkreis noch keine Selbstverständlichkeit. Für die hierbei lauernden Gefahren waren viele User noch nicht ausreichend sensibilisiert. Mobile Betriebssysteme spielten vor der Markteinführung des iPhones übrigens noch keine Rolle: 2006 war Norton Antivirus nur für Windows 2000 und Windows XP erhältlich. Im Folgejahr wurde erstmals eine Funktion implementiert, die heute eine Selbstverständlichkeit ist: Beim Websurfen werden alle Hintergrundprozesse sorgsam überwacht; ein Virenbefall sollte somit sofort entdeckt werden. In den Jahren zuvor musste eine umfangreiche Prüfung noch vom Nutzer angestoßen werden, und auch die damals schon üblichen Firewalls boten keinen vollumfänglichen Schutz. In den Jahren 2008 und 2009 wurde dieser Schutz noch umfangreicher, indem auch mit der Überwachung des E-Mail-Verkehrs begonnen wurde. Es ist jedoch immer noch besonders wichtig selbst wachsam zu sein um nicht auf eine Phishing-Attacke hereinzufallen und ahnungslos Bankdaten weiterzugeben. Die Sicherheits-Software kann zwar sehr viel, jedoch ist wie ein aktuelles Beispiel von Phishing-Attacken zeigt, große Vorsicht geboten, da auch die Cyberkriminellen immer kreativer werden.

Prophylaktisch Rettungsmedien erstellten

Zu den üblichen jährlichen Überarbeitungen gesellte sich im Jahre 2012 noch ein wichtiger Meilenstein: Durch die sogenannten Rescue-Tools lassen sich auch Rechner wieder benutzbar machen, die so stark infiziert sind, dass eine normale Verwendung schon nicht mehr möglich ist. Sogar eine Vorsorge ist implementiert, indem mithilfe von Norton Antivirus Rettungsmedien erstellt werden können, wenn noch keine Infizierung des Systems vorliegt. Nachdem 2013 ein besonders schneller Systemscan eingeführt wurde, halten sich die technischen Überarbeitungen für die 2014-Version in Grenzen.

Die wichtigsten Neuerungen dennoch hier im Überblick:

  • Systemauslastung wurde verringert, was vor allem Windows-Tablet-Usern wegen des geringen Arbeitsspeichers entgegenkommen dürfte
  • Benutzerführung wurde durch ein überarbeitetes Interface verbessert
  • Schutzsystem „Norton Insight“ wurde verbessert: Viren werden durch Informationen aus der Community noch schneller als Bedrohung erkannt
  • Passwortmanager „Norton Identity Safe“ wurde verbessert, sodass eine plattformübergreifende, mobile Nutzung möglich wird

Doch abgesehen von diesen Neuerungen ist natürlich die Erkennungsrate von Viren und Trojanern das bedeutendste Qualitätsmerkmal eines Virenschutzes – und genau hier kann Norton Antivirus auch in der aktuellen Version punkten. Wie ein kürzlich von netzsieger.de durchgeführter Test zeigte, ist zudem die Bedienung besonders einfach. Außerdem wird der Nutzer nicht ständig durch aufpoppende Fenster genervt. Leider scheint der Ressourcenverbrauch beim kompletten Systemscan recht hoch zu sein, die Tester bemängelten währenddessen eine spürbare Verlangsamung des Rechners.

Schlagworte: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.