IBM kündigt Mainframe z13 an

5. März 2015 | Von | Kategorie: Cloud, Social Media, Devices, IBM Announcements

In die 13. Generation der 1994 eingeführten CMOS Technologie, IBM z13, hat IBM eine Milliarde US-Dollar und fünf Jahre Entwicklungsarbeit investiert. Die Großrechnerlinie wurde in IBM z Systems umbenannt und erhielt weitere Features, die teilweise bisher den Power Systems vorbehalten waren.

Erklärtes Ziel von IBM ist, die 5 Modelle der z13 optimal für die Anforderungen von Cloud, Umgang mit Mobilen Daten und Big Data / Analytics auszurüsten – kurz gesagt, für die Digitale Aera. Dabei sind über 500 neue Patente entstanden. Zentrale Komponenten der Hardware sowie des Betriebssystems stammen aus dem deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum.

IBM_z13

z13 für Cloud Services und Mobile

Die z13 eignet sich sehr gut als Cloud-Architektur. In einem Scale-Out-Modell ist das System in der Lage, bis zu 8.000 virtuelle Server zu betreiben. Das entspricht mehr als 50 virtuellen Servern pro Core.
In Kombination mit IBM MobileFirst-Lösungen liefert die z13 verbesserte Leistung, Verfügbarkeit, Analysen und Sicherheit. 6.000 Mobile-Experten von IBM stehen an der Spitze der Mobile-Unternehmensinnovationen. IBM hat mehr als 4.300 Patente in den Bereichen Mobile, Social und Security angemeldet, die in IBM MobileFirst-Lösungen integriert sind. IBM MobileFirst Protect ermöglicht nahtlose Sicherheit und End-to-End-Management der Infrastruktur der Kunden und ihrer Geräte, Anwendungen, Inhalte und Geschäfte.

Technische Daten z13

Die z13 ist, wie POWER8 Systeme, mit dem 22nm Silicon-on-Insulator (SOI) Chip ausgestattet. Die höchste Ausbaustufe des Modells NE1 verfügt über 141 konfigurierbare Kerne und max. 10TB Memory. Der 8-Kern Prozessor Chip arbeitet mit 5,0 GHz und erreicht seine Performance-Gewinne durch neue Features.

So verfügt die z13 als erster Mainframe über SMT (Simultaneous Multi-Threading) und zwar mit 2 Threads pro Prozessor, was relevant ist für Linux on z Systems und Workloads im IBM Integrated Information Processor. Ferner beschleunigt SIMD (Single Instruction Multiple Data) Workloads im Bereich Analytics und mathematischer Modelle – auch COBOL und PL/1 4.5 nutzen SIMD und die verbesserte Gleitkomma-Handhabung für schnelleren Datendurchsatz.

Angekündigt wurde ferner DB2 BLU for Linux on z Systems, Data Compression Acceleration, Crypto Express 5S, KVM for z Systems (als SOD), GDPS for Linux on z (als SOD)

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