Vorbereitung auf die Zukunft der Arbeit

11. Juni 2019 | Von | Kategorie: Solutions & Provider

Künstliche Intelligenz (KI) und Automation werden die Art und Weise, wie wir arbeiten, transformieren. Dies gilt für jeden Unternehmensbereich, auch für Personalabteilungen. Um Unternehmen in diesem Prozess zu unterstützten, bietet IBM Talent & Transformation an. Das neue Angebot beinhaltet sowohl Trainingseinheiten zum Thema KI als auch KI-gestützte Lösungen, die den HR-Abteilungen helfen, Mitarbeiter auf die Zukunft vorzubereiten, Vorurteile abzubauen und eine zukunftsorientierte Belegschaft zu formen.

© IBM Video-Still

Dass Automation und KI den Arbeitsplatz verändern werden, wissen sowohl Führungskräfte als auch deren Mitarbeiter. Zugleich zeigen verschiedene IBM Studien jedoch, dass sich heute nur wenige Unternehmen in der Lage sehen, die damit verbundenen Vorteile ­tatsächlich zu nutzen:

  • In den kommenden drei Jahren müssten allein in den zehn größten Industrien weltweit etwa 120 Millionen Angestellte neue Qualifikationen erwerben.
  • Während zwei Drittel der CEOs glauben, dass KI ihren Unternehmen helfen wird, sind nur 11 ­Prozent der Personalführung (Chief Human ­Ressource ­Manager) davon überzeugt, dass die hierfür ­benötigten Fähigkeiten in den Unternehmen bereits ausreichend vorhanden sind.
  • 82 Prozent der Angestellten glauben, dass KI ein Wettbewerbsvorteil sein kann, aber die Hälfte gibt an, dass die Unternehmen auf die Nutzung nicht vorbereitet sind oder die Unternehmenskultur der Einführung im Weg stehen würde.

Personalabteilungen können Talent & Transformation nutzen, um die Belegschaft ihres Unternehmens weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bieten diese neuen Technologien dem Personalwesen die Chance, sich von einer Service-Abteilung hin zu einem Wachstumstreiber zu transformieren, der eine vielfältige und gut ausgebildete Belegschaft gewinnen und dauerhaft an das Unternehmen binden kann.

Das erprobte IBM Modell im eigenen Unternehmen nutzen

Die neuen KI-Tools und Trainingsinitiativen wurden auf Basis von Methoden entwickelt, die IBM selbst für die Transformation der eigenen Belegschaft anwendet. Die Services nutzen die Möglichkeiten von KI beispielsweise in Form von personalisierten Schulungsangeboten, um Mitarbeiter bei der Weiterentwicklung im Unternehmen zu unterstützten. Personalabteilungen können außerdem Abwanderungstendenzen messen und diesen mit individuellen Maßnahmen entgegenwirken. Sentiment-Analysen helfen dabei, Anliegen der Mitarbeiter zu erkennen und zu adressieren. Zudem zeigen die Tools, wenn eine Stellenausschreibung nicht alle Bewerber gleichermaßen anspricht und Potenziale nicht nutzt. So können Recruitment-Bemühungen ­effektiv unterstützt werden. Bei IBM haben diese Tools mehr als 300 Millionen US-Dollar eingespart, 107 Millionen US-Dollar allein in 2017. Besondere Erfolge sind die verbesserte Qualität der Bewerber/innen, außerdem konnte die Zufriedenheit und Motivation von Mitarbeitern und Managern gesteigert werden.

Unternehmen, die Recruitment, Personalentwicklung und andere routinemäßige HR-Vorgänge mit IBM realisieren, erhalten Zugang zu leistungsstarken Services, die das Humankapital entscheidend verändern können. KI kann die Fähigkeiten der Mitarbeiter ergänzen, Aufgaben neu definieren und Produktivität erhöhen – dafür sind Training, Entwicklung und neue Formen der Zusammenarbeit erforderlich, damit die Tools überhaupt richtig eingesetzt und kalibriert werden können.

Die IBM AI Skills Academy umfasst ein Fortbildungsprogramm, mit dessen Hilfe Unternehmen KI-Strategien in ihrer Organisation planen, entwickeln und einführen können. Die Kurse erstrecken sich von Rollen- und Qualifikationsevaluation über den Aufbau der nötigen Qualifikationen bis hin zur Entwicklung einer Organisationsstruktur, die die KI-Strategie fördert. IBM Experten begleiten alle Phasen des Programms.

Das Angebot richtet sich an verschiedenste Rollen und Funktionsbereiche im Unternehmen – vom Manager über den Senior Executive, von der Personalabteilung bis hin zu Marketing oder Buchhaltung. Die Inhalte umfassen grundlegende KI-Themen wie Deep Learning, Frameworks für maschinelles Lernen, Algorithmen-Einsatz, Open-Source-Technologien und Datenvisualisierung. Das Programm dient dazu, dass Unternehmen ihre Entscheidungen künftig auf Daten und nicht auf das Bauchgefühl allein stützen.

Um die richtigen Talente zu finden und die derzeitigen Mitarbeiter bei der beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen, arbeitet IBM Talent & Transformation mit Unternehmen wie Citizens Financial Group Inc und Ernst & Young LLP zusammen, um IBM Watson Talent Lösungen einzusetzen. Von Experten aus den Bereichen Verhaltensforschung, KI und Organisations-Psychologie wurden folgende Lösungen entwickelt, die Vorhersagen mit KI-Leistung optimieren:

  • Watson Recruitment – Analysiert nicht nur die Historie der Unternehmensbelegschaft sondern auch externe Quellen, um Kerneigenschaften für Erfolg in den verschiedenen Rollen zu definieren. Mit Hilfe der KI-gestützten Funktionen werden anschließend die passendsten Kandidaten unvoreingenommen ermittelt.
  • Watson Candidate Assistant – Interagiert als interaktive KI im Dialog mit dem Jobsuchenden und durchsucht die Lebensläufe, Erwartungen, Wünsche und Beschreibungen der Interessenten hinsichtlich Ausbildung und Qualifikationen und schlägt die passendsten Stellenangebote vor.
  • Watson Career Coach – Dieser virtuelle Coach erfasst den bisherigen Werdegang des Mitarbeiters und zeigt ihm aktuelle offene Stellen, Entwicklungsmöglichkeiten durch Schulungsangebote oder mögliche Karrierepfade auf.
  • Watson Talent Frameworks – Definiert die Kompetenzen und Fähigkeiten, die heute für eine erfolgreiche Talent-Strategie benötigt werden, zugeschnitten auf die spezifische Industrie, in der das Unternehmen tätig ist.
  • Adverse Impact Analysis (AIA) – Dieses Feature analysiert mit Hilfe von KI die Daten eines Unternehmens, um zu prüfen, ob es in der Vergangenheit voreingenommene Entscheidungen – z.B. aufgrund von Alter, Geschlecht, Herkunft, Ausbildung oder bisherigen Arbeitgebern – getroffen hat, was es in Zukunft zu vermeiden gilt.

Um in der Zukunft erfolgreich zu sein und die Potenziale von KI auszuschöpfen, müssen Unternehmen auch eine Unternehmenskultur entwickeln, die schnelle, datengestützte Entscheidungen ermöglicht. Oft geht damit ein Wandel einher: Wo, wann und nach welchen Prinzipien Teams arbeiten, wird sich grundlegend ­ändern.

Um diesen Wandel zu vereinfachen, können Unternehmen die IBM Garage nutzen. Dort arbeiten ­Unternehmensvertreter Seite an Seite mit IBM Experten in einem agilen Prozess zusammen, um neue Ideen zu ­generieren, schnell zu testen und je nach Ergebnis ­weiter zu verfolgen.

In der IBM Garage werden die Teilnehmer dazu ermutigt, Neues zu probieren, keine Angst vor dem Scheitern zu haben und sich aktiv in den Wandel der Organisation einzubringen. Auch in den deutschen Standorten der IBM Garage in München und Böblingen sind Unternehmen dabei, sich für die KI-geprägte Zukunft aufzustellen.

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