von Isabella Pridat-Zapp
Im 2. Quartal 2014 wurden mit POWER8 für das Betriebssystem IBM i 2 neue Server angekündigt – Power S814 und S824 – sowie die beiden reinen Linux-Server Power S812L sowie S822L (siehe NEWSolutions print+online als PDF: http://newsolutions.de/it/ibm-power-systems-mit-power8-technologie/).
Die POWER8 Produktlinie wurde danach sowohl bei den Scale-out Servern als auch den Enterprise Servern vervollständigt (siehe u.a. NEWSolutions print+online als PDF: http://newsolutions.de/it/power-8-linie-komplett/).
Der neue IBM Power System S812-Server ist ein leistungsstarker 1-Sockel-Server, der mit einem (IBM i) oder vier (AIX) aktivierten 3.026 GHz getakteten POWER8-Kernen ausgeliefert wird. Es handelt sich um ein 2U-System, das für Rechenansprüche von größeren Installationen zum Beispiel im Einzelhandelsbereich und als Einstiegspunkt für noncompute-intensive Workloads, die hohe Zuverlässigkeit und Stabilität erfordern, entwickelt wurde. (siehe Abb. 1)
Der S812-Server bietet, wie die anderen POWER8 Modelle von IBM, eine enorme Leistung pro Kern und Sockel. Darüber hinaus bietet er eine hohe I/O-Leistung, internen Storage und Hot-Plug-PCI-Fähigkeiten sowie eine hohe Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Betriebsfähigkeit. Das System ist mit einem 3 GHz-Prozessor POWER8-Kern für IBM i für bis zu 25 Anwender und mit bis zu vier Kernen für AIX verfügbar. (siehe Abb. 2 & 3)
Die IBM-Tabelle mit allen technischen Werten zu einer noch detaillierteren Gegenüberstellung der beiden Systeme S812 und S822 finden NEWSolutions-Abonnenten in der Online-Version dieses Beitrags oder bei IBM mit der Bezeichnung IBM_S812_P8F&F.pdf.
Der Power S812-Server unterstützt zwischen 16 und 64 GB DDR4-Speicher für IBM i-Workloads und 32 bis 128 GB DDR4-Speicher für AIX-Workloads mit einer Geschwindigkeit von 1600 Mbps. (siehe Abb. 4)
Der Power S812-Server verfügt über sechs hot-swap PCIe Gen3 Slots und verschiedene Backplane- Optionen, welche flexible I/O-Konfigurationen ermöglichen.
Durch die Nutzung der EnergyScale- Technologie fällt der Energiebedarf im Vergleich zu älteren Servern geringer aus. Der Entry Server verfügt über 7 PCIe Adapter, die ohne VIOS verbunden sind. Es können die folgenden Anschlüsse genutzt werden: 1 Ethernet (4-port 1GB), 2 SAS – PCIe1 und PCIE3, 2 Fibre Channel – 2-port 8GB und 2-port 16GB, 1 Async 4-port sowie 1 USB 4-port.
Ferner gibt es integrierte I/O Ports: 2 USB-3.0 vorne, 2 USB-2.0 unten am Service Prozessor z.B. für den Anschluss der USV-Einheit, 2 HMC Ports am Service Prozessor, die jedoch nur selten benötigt werden, da es nur eine Partition gibt und keine Vitualisierung, 1 seriellen RJ45 Port am Service Prozessor.
Auf der IBM i Variante des S812 Servers laufen die Betriebssystemversionen 7.2 /R6 oder höher und 7.3 TR2 oder höher, auf der 4-Kern AIX Version laufen die BS Version ab 6.1 TL7, 7.1 TL1 und 7.2 TL0 und spätere.
Gerüchtsweise war zu erfahren, dass die Hardware in Deutschland circa 25 % günstiger sein soll, als die kleinste S814. Allerdings kommt noch Software dazu, wobei jedoch eventuelle Transfer-Optionen zum Tragen kommen. Ihr Business Partner ist hier der richtige Ansprechpartner. Wer sich vorab einen Eindruck von den einzelnen Preisen für eigene Konfigurations-Überlegungen verschaffen möchte, findet die netto-Preise vom Tag des US-Announcements in dieser PDF bei IBM USA:
https://www-01.ibm.com/common/ssi/rep_ca/3/897/ENUS117-023/ENUS-117-023-LIST_PRICES_2017_02_14.PDF
Weitere technische und Konfigurations-Einzelheiten lesen Sie bitte in dieser PDF nach:
https://www-01.ibm.com/common/ssi/rep_ca/3/897/ENUS117-023/ENUS117-023.PDF










