
Über die OpenPOWER-Foundation
Das Ziel der Stiftung ist es, ein offenes Ökosystem zu schaffen, das die POWER-Architektur einsetzt, um Know-how, Investitionen und serverbezogenes geistiges Eigentum zu teilen, um die sich verändernden Bedürfnisse von Kunden besser bedienen zu helfen.
- OpenPOWER ermöglicht kollaborative Innovation für gemeinsam genutzte Technologiebausteine
- OpenPOWER unterstützt unabhängige Einzelinnovationen von Mitgliedern
- OpenPOWER baut auf modernster Technologie auf
- OpenPOWER lebt als offene Entwickler-Community
Ingolf Wittmann, Technical Director, IBM Deutschland, bezeichnet den neuen POWER8 Prozessor als ganz großen Schritt in Richtung Linux und Community und für die Eröffnung neuer Geschäftsfelder. Der POWER8 Prozessor sei spezifisch für die Anforderungen von Big Data entwickelt worden und biete somit auch eine ideale Ausgangsbasis für Cloud Umgebungen.
Kürzlich stellte die Foundation ihr erstes System-Design und zahlreiche Innovationen vor, darunter viele Formen der Hardware-Beschleunigung sowie Advanced Memory- und Networking-Ansätze.
Mellanox RDMA Exploitation on POWER: Mit RDMA (Remote Direct Memory Access) konnte eine zehnfache Durchsatz- und Latenzzeit-Verbesserung bei Key Value-Store-Anwendungen beschrieben werden. Diese Möglichkeiten lassen sich durch die zukünftige Nutzung von POWER8- Fähigkeiten noch weiter ausbauen.
NVIDIA GPU-Beschleuniger-Integration: NVIDIA informierte über Details zur ersten Implementierung von GPU-Beschleunigung bei der POWER-Technologie sowie über das erste GPU-Accelerator-Framework für Java. Eine erste achtfache Performance-Verbesserung bei Hadoop-Analytics-Anwendungen wurde erreicht.
Xilinx und Altera FPGA-Beschleuniger mit CAPI-Erweiterung: IBM beschrieb zwei CAPI-(Coherent Accelerator Processor Interface-) Beschleunigerlösungen, einen memcached Key Value Store, der eine fünfunddreißigfache Verbesserung der Leistung in Bezug auf den Stromverbrauch in Kombination mit einer Latenzzeit-Verbesserung im Faktor zehn zeigte. Monte Carlo Finanzinstrument-Modelle konnten mit einer zweihundertfachen Beschleunigung unter Einsatz von Altera-FPGAs mit einer CAPI-Erweiterung beschrieben werden.
Micron, Samsung Electronics und SK Hynix-Memory: Jedes dieser innovativen Unternehmen im Gebiet der Hauptspeicher unterstützt die OpenPOWER-Foundation durch die Bereitstellung von Hauptspeicher-und Speicherkomponenten für ein offenes Ökosystem.
„Die OpenPOWER-Foundation wächst als offene Entwickler-Community schnell und weitet bereits das Potential der POWER-Architektur aus“, sagt Gordon MacKean, Chairman der OpenPOWER-Foundation.
Gegründet von Google, IBM, Mellanox Technologies, NVIDIA und Tyan, ist die Foundation inzwischen auf über 2 Dutzend Mitglieder angewachsen, darunter Micron, Hitachi, Emulex, Fusion-IO, SK Hynix, Xilinx, das Jülich Supercomputer Center und die Oregon State University.
In diesen Zusammenhang sei daran erinnert, dass IBM in 2013 circa eine Milliarde US Dollar in Linux und andere Open-Source-Technologien für IBM Power Systems-Server investierte. Die Investitionen dienten der Entwicklung neuer Produkte.
So stellte IBM jetzt zwei Linux-Entwicklungen vor, die die schnelle Cloud-bezogene Innovation auf POWER8 unterstützen:
- die Verfügbarkeit von Canonical Ubuntu Server, auf allen POWER8 Systemen und
- die Einführung von PowerKVM, einer Power Systems-kompatiblen Version des beliebten Linux-basierten Virtualisierungswerkzeugs KVM, auf allen POWER8-Systemen, die Linux exklusiv nützen.
Zwei der soeben vorgestellten neuen Scale-out Power Systems, S812 und S822, sind Linux-Maschinen mit POWER8 und preislich mit 6000 bis 7000 US Dollar so angesetzt, dass sie sich als attraktive Alternative zu Intel-Servern positionieren.


