Highlights von IBM i 7.3

22. April 2016 | Von | Kategorie: IBM Announcements

Als wichtigste Themenbereiche dieses neuen Releases bezeichnet Steve Will, IBM Chief Architect: 1. Vereinfachung der Informations-Gewinnung, 2. intelligente Sicherheit und 3. Nutzen durch Integration. Hier kurz vor dem Drucktermin ein paar der Highlights – ausführliche Beiträge folgen in den nächsten beiden Ausgaben der NEWSolutions.

at1_Metall Teile I_Z_ft_o_Negativ_cutvon Isabella Pridat

Als wichtigste Themenbereiche dieses neuen Releases bezeichnet Steve Will, IBM Chief Architect: 1. Vereinfachung der Informations-Gewinnung, 2. intelligente Sicherheit und 3. Nutzen durch Integration. Hier kurz vor dem Drucktermin ein paar der Highlights – ausführliche Beiträge folgen in den nächsten beiden Ausgaben der NEWSolutions.

In seiner Einleitung des IBM White Paper IBM i Strategy and Roadmap von April 2016 erklärt Doug Balog, General Manager IBM Power Systems: „IBM i spielt eine wesentliche Rolle in unserem Power Systems Portfolio…. unser anhaltendes Commitment gegenüber IBM i spiegelt sich in unseren regelmäßigen halbjährlichen IBM i Technology Refreshes wider. Und zur Zeit arbeiten ­unsere IBM i ­Entwicklungs Teams in Rochester und Beijing bereits ­hochkonzentriert an dem nächsten Release.“

Mit den Announcements zu IBM i 7.3 kündigt IBM neue Funktionen und Verbesserungen für fast alle Komponenten des Betriebssystems und für viele der zugehörigen Software Produkte an. Zusätzlich ­werden ab Release 7.3 neue Hardware I/O Komponenten unterstützt.

Ein Blick auf die neuen Funktionen:

Temporal Tables

DB2 for i ermöglicht jetzt den vielfach angefragten Support für Zeit-bezogene Abfragen und verbesserte OALP-Funktionen. Dank Temporal Tables gibt es jetzt eine Möglichkeit, die Datenbank eine automatische History einer SQL Tabelle vorhalten zu lassen. Ist solch eine History einmal aufgebaut, so können Sie jetzt mit SQL Ihre Queries auf bestimmte Zeitabschnitte oder für einen bestimmten Zeitpunkt laufen lassen.

at1_Metall Teile I_Z_ft_o_Negativ_cut_HochMit Temporal Tables und generierten Spalten können die Verkaufszahlen eines bestimmten Produktes für einen Zeitraum vor 2 Jahren oder ein Lagerbestand für einen bestimmten Zeitpunkt ausgeben werden. Sie können abfragen, wer eine bestimmte Zeile gelöscht oder upgedatet hat.

Authority Collections

Mit den neu im Betriebssystems enthaltenen Authority Collections können Daten gesammelt ­werden, die durch die automatische ­Authority Prüfungen des Systems ­generiert werden. Diese werden in einem System-Repository gespeichert und können per Interfaces angezeigt und analysiert werden. Die Verwendung von Objekten (native IBM i) durch Anwendungen und Benutzer wird nachvollziehbar und kann abgefragt werden. Aus dem Repository kann auch ausgelesen werden, welche Berechtigungen das System für eine bestimmte Berechtigungs-Prüfung abgefragt hat.

Verfügbarkeit

Der IBM  PowerHA SystemMirror for i 7.2 HyperSwap Cluster ermöglicht die Reduzierung geplanter und ungeplanter Downtime von Storage Servern auf fast Null, indem im Rahmen einer Konfiguration mit Servern in einem DS8000 Metro Mirror Cluster (2-Site) ein ununterbrochener Zugriff auf die Daten des einen DS8000 Servers gewährleistet ist, für den Fall dass der andere DS8000 Server nicht verfügbar sein sollte.

Anwendungsentwicklung

Wie bei früheren Releases wird nicht nur die ­herkömmliche Entwicklungsumgebung mit ­neuen Features und Funktionen in RPG IV versehen ­sondern es gibt auch eine erweiterte Open ­Source Umgebung durch die Hinzufügung von Git und ­Orion. Neu sind zum Beispiel die %SCANR Built-in Function, für ­reverse scanning sowie Verbesserungen beim ­Umgang mit Null-Werten. Ferner bietet das ­Release einige ­Features die mit 7.1 und 7.2 bereits als PTFs verfügbar waren, wie einfacherer Umgang mit Datenstrukturen für I/O Operationen, volle ALIAS Unterstützung für Feldnamen, free-form RPG ohne Spalten-­Begrenzungen oder verbessertes Handling für PCML.

IBM i Performance Tools

Diese Tools erhielten mit Release 7.3 ­wichtige ­Verbesserungen, wie ein neues Dashboard für die Kontrolle der System Performance, wesentliche ­Verbesserungen bei den System Monitoren, die Fähigkeit, historische Daten zu sammeln und in Grafiken zu präsentieren ­sowie zum Beispiel auch Verbesserungen in den ­Collection Services.

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