IBM stellt neue Systeme für intelligentere IT-Infrastruktur vor.
Die Video-Aussagen von Uwe Witulski, Marketing Manager Deutschland, IBM, STG, sind in der Niederschrift durch die NEWSolutions Redaktion leicht gekürzt worden. Wenn Sie sich das komplette IBM YouTube Video (deutsch) ansehen wollen, verwenden Sie bitte diesen Link zum Video:
Es gibt noch einen weiteren Artikel zu den Announcements 2011
Neues im 4. Quartal 2011…
http://www.youtube.com/watch?v=1V3gGCuDEXM
Announcements Oktober 2011:
Zitate Uwe Witulski, Marketing Manager Deutschland, IBM Systems & Technology Group
Zu: wichtigste Trends im Rechenzentrum – Daten
„Grundsätzlich haben sich die Themen für das Rechenzentrum nicht wesentlich geändert, wenn wir die letzten zwei, drei Jahre betrachten: Wir haben gleichbleibende Budgets, bzw. nur leicht steigende und auf der anderen Seite deutlich höhere Anforderungen, die aus den Daten heraus entstehen.
Wir haben die klassischen Daten, die aus der Datenbankverarbeitung heraus entstehen und auf der anderen Seite die Daten, die duch die ganzen neuen Geräte, die jetzt auf das Rechenzentrum zugreifen, dazukommen. Nehmen wir mal zum Beispiel Tablet PCs, Smart Phones, die auch völlig neue Arten von Daten ins Rechenzentrum bringen. Also strukturierte Daten und sogenannte unstrukturierte Daten. Beide müssen sicher verarbeitet werden, sicher gespeichert werden. … zwei Themen unter dem Sicherheitsaspekt..“ ((…Schutz….Verfügbarkeit))
Zu: IBM Smarter Computing Strategie
„Unsere Antwort auf die heutigen Anforderungen an das Rechenzentrum ist die Smarter Computing Strategie, die im wesentlichen auf 3 Bausteine aufbaut. Das erste ist das Thema Big Data, das zweite ist das Thema optimierte Systeme, das heißt: Wie kann ich die Daten, die im Unternehmen entstehen, optimal verarbeiten, und drittens das Thema Cloud, das heißt: Wie kann ich die Daten sehr flexibel meinen Nutzern sowohl intern als auch extern zur Verfügung stellen. All das zusammengefasst ergibt das Thema Smarter Computing, im Sinne von: Wie kann ich flexibel auf die Geschäftsanforderungen reagieren.“
Zu: Aktuelle IBM Ankündigungen
„Mit der aktuellen Ankündigung gehen wir einen weiteren Schritt bei der Implementierung der IBM Smarter Computing Strategie. Diese umfasst im wesentlichen 3 Elemente. Als erstes das Thema Cloud: Hier wollen wir unseren Kunden Einstiegslösungen anbieten, so dass sie sehr schnell in die Implementierung von Cloud Anwendungen gehen können und entsprechende Test-Umgebungen und Produktionsumgebungen aufbauen können. Als zweites Thema Business Analytics: Hier sehen wir einen sehr hohen Bedarf bei unseren Kunden. CIOs fragen immer mehr nach Informationen die aus ihren Daten zu gewinnen sind und integrierten Systeme, die bereits Hardware, Software vorintegriert haben, so dass eine schnelle Implementierung im Unternehmen möglich ist, um diesen Anforderungen entsprechend gerecht zu werden.
Und nicht zu vergessen auch am Ende das Thema Storage, die Daten wollen irgendwo gespeichert werden. Hier sehen wir zwei wesentliche Elemente, die wir ankündigen. Auf der einen Seite der Entry-Bereich von Storage, hier haben wir die Storage V7000, die jetzt auch die klassischen Windows Systeme unterstützen wird und auf der anderen Seite im Highend-Bereich das Thema SONAS…
All das zusammen bietet unseren Kunden …wesentliche Vorteile auf ihrem Weg zum Smarter Computing.“
IBM Announcements 2011
In der bisher größten Ankündigung dieses Jahres hat IBM am 19. Oktober 2011 mehr als fünfzig neue und verbesserte Server- und Speichersysteme vorgestellt. Diese können Kunden dabei unterstützen, präziser aus ihren Daten Geschäftsentscheidungen abzuleiten, vorhandene IT-Kapazitäten flexibel zu erweitern und schneller neue IT-Services bereitzustellen, wenn sich entsprechende Geschäftschancen bieten.
Die neuen Lösungen umfassen preislich attraktive Analytik-Systeme, automatisierte Werkzeuge für die Implementierung von Sicherheits- und Compliance-Standards und Starter-Lösungen für den Aufbau von Private Clouds.
Erweiterung des Power Systems Portfolios
Zusätzlich zu den bestehenden Express Modellen gibt es jetzt die neuen Modelle 710, 720, 730 und 740 mit doppelter Hauptspeicherkapazität für noch anspruchsvollere Workloads. Außerdem verfügen die neuen Modelle über die doppelte E/A Leistung zur noch besseren Virtualisierung und E/A Komponenteneinsparung. In den den neuen Enterprise Servern 770 Future und 780 Future ist neben den genannten Erweiterungen nun auch Hypervisor Mirroring möglich, um absolut mission-critical Workloads entsprechend abzusichern.
Der Hypervisor kann jetzt gespiegelt werden!
Performance-relevante Neuerung im Datenbank-Umfeld: statt im Arbeitsspeicher werden Daten nun auf der Datenbank vorgehalten.
Hintergrund der umfangreichen Ankündigung vom 19. Oktober 2011 ist die weiter stark wachsende Datenmenge aus der Nachfrage nach IT-Services sowie der Gegebenheit beschränkter IT-Ressourcen. Organisationen rutschen dabei leicht in eine Situation, in der aufgrund starrer IT-Infrastrukturen und dem Fehlen verlässlicher Daten nur reaktiv oder anhand risikobehafteter Informationen Entscheidungen getroffen werden. Versuche, diese Situation durch zusätzliche IT-Investitionen zu bewältigen, resultieren dabei aber oft in einer noch unflexibleren und teureren Infrastruktur.
Die neuen Lösungen adressieren diesen Punkt mit intelligenten Computing-Technologien für Business Analytik, integrierten Speicherkonzepten, optimierten Systemen und stärker virtualisierten Rechenzentren. IBM konnte in der ersten Hälfte dieses Jahres bereits 1485 Migrationen bei Kunden von Wettbewerbersystemen auf IBM Lösungen durchführen,und dabei intelligente Computing-Lösungen im Rahmen des Smarter-Computing-Ansatzes einführen.
Daten richtig handhaben
Organisationen, die sehr große Datenmengen vorhalten, müssen diese auch in Echtzeit auswerten können, um Geschäftsentscheidungen zeitnah zu treffen. IBM stellt deswegen neue Einstiegs-Business-Analytik-Systeme, Akzeleratoren für Business Analytik und erweiterte Speicherlösungen vor:
- Das IBM POWER7® Prozessor-basierte IBM Smart Analytics System 7710 (auf AIX) und das x86-Prozessor-basierte IBM Smart Analytics System 5710 sind Single-Server-All-in-One-Systeme, die Analytik- und Reportingservices schnell und zu einem äußerst attraktiven Preis im Vergleich zu vorherigen Lösungen bieten. Entwickelt für eine Bereitstellung und Inbetriebnahme in wenigen Tagen und ein breites Werkzeugportfolio wie BI-Reporting, Analysen, Dashboards, Data Mining, Cubing-Services und Text-Analytik gestalten die Implementierung einfach.
- Das IBM Storwize® V7000 Unified Midrange-Plattenspeichersystem vereinfacht den Speicherbetrieb mit File- und Block-basierter Speicherung auf dem gleichen System mit einem leicht verständlichen GUI. Es beherrscht die automatische, policy-basierte Verschiebung von Dateien auf den gewünschten Laufwerkstyp für eine vereinfachte Administration. Es skaliert innerhalb eines Systems oder durch das Clustern zweier Systeme. Remote-Mirroring-Möglichkeit besteht ebenfalls. Das Unified-Management-Interface bietet dabei große Vorteile gegenüber Wettbewerbslösungen in der Einfachheit der Bedienung. Das System ist die ersteIBM-Eigenentwicklung im Midrange-Umfeld für den NAS-Bereich. Verbessert: höhere Performance für XIV Gen3 und fast dreifache Kapazität für DS8000 mit optimierter Easy Tier-Funktionalität.
- Der IBM System Storage® DS8000 Release 6.2 Enterprise-Plattenspeicher bietet höhere Leistung und gesteigerte Gesamtkapazität sowie Optimierungsmöglichkeiten. Damit können unterschiedliche Workloads effizient und automatisch ohne Administratoreinbindung verwaltet werden. Easy-Tier-Verbesserungen umfassen die automatische Datenmigration zwischen drei Speicher-Tiers und automatisches Daten-Rebalancing innerhalb eines Tiers. Dies trägt zur weiteren Leistungssteigerung bei. Mit nur zwei zu setzenden Parametern ist Easy Tier weitaus einfacher als vergleichbare Wettbewerberprodukte zu verwalten.
- Der IBM XIV® Storage System Gen3 Enterprise-Plattenspeicher wurde im Juli mit erweiterten Hardware-Upgrades für extrem anspruchsvolle Workloads vorgestellt. Jetzt ergänzt IBM den Support für 3-TB-Laufwerke, die die Gesamtkapazität um bis zu 50 Prozent im gleichen Footprint erhöhen und die nutzbare Kapazität auf 243 TB pro Rack heraufsetzen. Dazu kommen weitere Innovationen wie das IBM XIV Mobile Dashboard, eine kostenfreie Apple® iPad®-App, die es ermöglicht, den XIV-Systemstatus von überallher zu monitoren.
Unabhängig davon hat IBM den ersten Storage Performance Council (SPC)-Wert für das XIV Storage System als Teil der SPC-Ankündigung neuer Energy Extensions für SPC-2 (SPC-2/E) and SPC-2C (SPC-2C/E) vorgestellt . Das XIV-System lieferte ein SPC-2/E-Ergebnis, das seine Fähigkeit, mit Big Data umzugehen, ebenso nachwies wie die Bereitstellung damit verbundener Energieverbrauchswerte. The SPC-2/E-Resultat zeigt, daß das XIV-Storage-System ein herausragendes Enterprise-Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und dabei eine Large File Processing (LFP)-Performance, die höher ist als alle derzeitigen SPC-2-Einreichungen von Mitbewerbern.
Optimiert für die jeweilige Aufgabe
Systeme, die für ihre jeweilige Aufgabe optimiert sind, ermöglichen bessere Geschäftsergebnisse als Allzwecksysteme. IBM stellt daher neue Technologien bereit, die Security und Compliance virtualisierter Umgebungen automatisieren. Die Multi-System-Virtualisierungseigenschaften beschränken dabei das unkontrollierte Wachstum von Server- und Speicherfarmen.
- Die IBM Power Security and Compliance (PowerSC™) -Technologie liefert automatisierte Werkzeuge für Security und Compliance virtualisierter Umgebungen auf Power Systems™ mit dem Einsatz von PowerVM™-Virtualisierungstechnologie. Zentral verwaltetes Reporting für Compliance-Messungen und Audits reduziert die Kosten bei Cloud-Computing-Security in virtualisierten Rechenzentren. Kunden können automatisiert Sicherheitsprofile anwenden und Compliance-Reports erzeugen. Damit können die Administrationskosten für Konfiguration und Auditing von Systemen sinken, die besonderen Industriestandards unterliegen.
- Der IBM Systems Director® v6.3 bietet Verbesserungen in Leistung, Skalierbarkeit und Nutzbarkeit. Nach IBM Messungen kann damit die Produktivität des IT-Staffs um bis zu 20% steigen, bei Senkung der IT-Admin-Kosten um 34-42 % und sinkenden Energiekosten um 15-20%.
- Der neue IBM 1-Socket Tower Server: System x3100 M4 ist nicht nur als Einstiegssystem für Anwaltskanzleien und Arztpraxen gedacht sondern gewährt auch SMBs Enterprise-Funktionalität.
Die Cloud managen
IBM Cloud-Infrastruktur-Lösungen beschleunigen die flexible Bereitstellung von High-Value-Services.
- IBM Starter Kit for Cloud , Teil der IBM SmartCloud Entry-Lösung, ist ein Baustein zur Schaffung von Private Clouds auf virtualisierter IBM System x-und Power Systems- Hardware. Die Lösung ermöglicht einen vereinfachten Aufbau und Verwaltung von Cloud-Umgebungen auf Power- und x86-Systemen. Organisationen können schnell und einfach auf größere Cloud-Lösungen skalieren, wenn die Workload wächst.
Siehe zu diesem und weiteren neuen Cloud Produkten auch die Ankündigung vom 12.10.2011, die in der print NEWSolutions Oktober/November, ET 28.10., und dann noch einmal sehr ausführlich in der Themen-Fokus Ausgabe NEWSolutions eDossier Cloud, ET KW 46, behandelt wird.
- Die IBM BladeCenter® Foundation for Cloud ist eine umfassende Cloud-Computing-Plattform, die Server, Speicher, Netzwerk und Managementlösung kombiniert. Sie erlaubt Kunden die schnelle Schaffung einer x86-basierten Cloud-Umgebung, die einfach zu betreiben und verwalten ist, und das bei hoher Skalierung. Sie beginnt bei 7 TB an Speicher und 150 virtuellen Maschinen und bietet die 6-10-fache Leistung zum nächsten vergleichbaren Mitbewerberprodukt, bei 26 Prozent weniger Energieverbrauch und bis zu 36 Prozent geringerem Platzbedarf. Die Lösung ist erhältlich in den „T-Shirt-Größen“ S, M und L.
- Die IBM Active Cloud Engine ™ skaliert Cloud-Filesysteme effizient durch die Ablage von Files dahin, wo sie benötigt werden. Sie verbessert das Management und die Effizienz von Cloud-Speicher dramatisch. Die Hardware-Grundlagen für globale Clouds sind mit dem IBM Scale-Out Network Attach Storage (SONAS) und für mittelgroße Clouds über das Storwize V7000 Unified System gegeben.
- IBM Systems Director VMControl™ 2.4 bietet jetzt ein erweitertes Management virtueller Images und System-Resource-Pool-Fähigkeiten auf System x für Kernel-basierte VMs (KVM), der nächsten Generation von Open- Source-Hypervisorn. Die neuen cloudbereiten Virtualisierungsfähigkeiten helfen, die Systemauslastung um bis zu 50 Prozent zu erhöhen und verkürzen die Zeit für die Bereitstellung neuer Workloads.
- IBM System Networking stellt eine Reihe neuer Networkinglösungen im Hardware-, Software- und Appliancebereich vor. Darunter sind Angebote wie die IBM 16Gbps-Fibre-Channel-SAN-Backbones und Switche für eine leichtere Migration hin zu private Clouds, der neue 1.28Tb/sec-40GbE-IBM RackSwitch™ G8316 zur Schaffung “flacher” Netze für hohe Leistung und Einfachheit, der OpenFlow-fähige 10/40GbE-IBM RackSwitch G8264, iFlow Director™ für IBM BladeCenter-basierte Appliances im Umfeld von Mobil- und Web 2.0-Anwendungen, und das neue IBM Networking Operating System™ .
Finanzierungsangebote
Und – last nocht least – die aktuellen Finanzierungsangebote von IBM Global Finance
Kommentar Andreas Wodtke Vice President IBM Systems & Technology Group (STG)
„Smarter Computing bedient sich der bestmöglichen Werkzeuge, die in einer Gesamtkostenbetrachtung die richtige Lösung darstellen.
Das kann einmal ein Service-Bezug, ein andermal ein Eigenbetrieb oder ein drittes Mal eine intelligente Mischform sein, die Rücksicht auf die wechselnden Belange des Geschäftsbetriebs nimmt.
Zusammenfassend bin ich persönlich der Auffassung, dass sich fundierte Erkenntnisse aus der explosionsartig wachsenden Menge an dynamischen Daten nur noch mittels optimierter Systeme gewinnen lassen und genau hier setzen wir an, indem wir kontinuierlich über alle Plattformen hinweg in Forschung und Entwicklung investieren – 8 Mrd. US Dollar pro Jahr – um unseren Kunden eine klare und sichere Roadmap aufzeigen zu können.“













