IBM Announcements Oktober 2011

21. Juni 2011 | Von | Kategorie: IBM Announcements

Andreas Wodtke, der die Systems und Technology Group bei IBM Deutschland leitet, bezeichnet die neuesten IBM Oktober-Ankündigungen als konsequente Fortsetzung der Anfang 2011 auf der CeBIT erstmals vorgestellen Smarter Computing Ankündigungsreihe, die sich mit den steigenden Herausforderungen an die IT beschäftigt. Im Lichte dieser Ankündigungen defi niere, so Wodtke, Smarter Computing die IT als gesamtheitliches System und konzentriere sich darauf, IT-Entscheider zu unterstützen ihre IT-Investitionen beim Übergang in die Cloud, hin zu Big Data oder hin zu Workload-optimierten Systemen zukunftssicherer zu machen.

VON ISABELLA PRIDAT-ZAPP

Als sinnvolle Gliederung unterteilt Wodtke die Ankündigungen in drei Abschnitte:

  1. Speicherlösungen, wie die IBM Eigenentwicklung Storwize, um der riesigen unstrukturierten Datenmengen Herr zu werden,
  2. Werkzeuge und optimierte Systeme, um die Analyse von allen Informationen, die in einem Unternehmen vorhanden sind, zwecks besserer Entscheidungsfindung zu unterstützen und
  3. die von IBM geschaffenen Lösungsbausteine, die einen schnellen Übergang in Cloud-basierte Betriebsstrukturen – primär im Private Cloud Bereich – ermöglichen.

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Kommentar Andreas Wodtke

Vice President IBM Systems & Technology Group (STG)

NEWSolutions-2011-OktoberNovembe1r„Smarter Computing bedient sich der bestmöglichen Werkzeuge, die in einer Gesamtkostenbetrachtung die richtige Lösung darstellen. Das kann einmal ein Service-Bezug, ein andermal ein Eigenbetrieb oder ein drittes Mal eine intelligente Mischform sein, die Rücksicht auf die wechselnden Belange des Geschäftsbetriebs nimmt. Zusammenfassend bin ich persönlich der Auffassung, dass sich fundierte Erkenntnisse aus der explosionsartig wachsenden Menge an dynamischen Daten nur noch mittels optimierter Systeme gewinnen lassen und genau hier setzen wir an, indem wir kontinuierlich über alle Plattformen hinweg in Forschung und Entwicklung investieren – 8 Mrd. US Dollar pro Jahr – um unseren Kunden eine klare und sichere Roadmap aufzeigen zu können.“

Die weiteren bedeutenden Ankündigungen enthalten wesentliche Erweiterungen des Power Systems Portfolios, sehr wichtige Ergänzungen im Systems Software Bereich sowie neue interessante Einstiegslösungen im System x Bereich.

Einige Tage vor diesen größten Ankündigungen des Jahres 2011 stellte IBM bereits wesentliche Neuerungen seines Cloud Portfolios vor. Da das IBM Cloud Computing Technical Symposium (siehe Agenda Seite 10/11) bevorsteht, nachfolgend noch mehr zum IBM Cloud Offering.

Die Highlights der Announcements (hierzu auch Keynote Jürgen Wiegand, Direktor Power Plattform, COMMON Konferenz, Seite 16/17) finden Sie jetzt im NEWSolutions Online-Magazin: www.newsolutions.de/it/.

Es gibt noch einen weiteren Artikel über die Announcements 2011

  • und dieses Video

Neue IBM SmartCloud Services

Mit der Ankündigung neuer und erweiterter Cloud Services reagiert IBM auf die Ergebnisse ihrer neuen Studie zum Thema Cloud Computing in Unternehmen. Bis Ende 2012 will IBM allein 200 Millionen

Cloud-Nutzer dabei unterstützen, ihre Kernanwendungen und -prozesse in die neue IBM SmartCloud zu verlagern.

IBM Studie zu Cloud

Von über 500 befragten Führungskräften aus Business und IT haben aktuell nur 33 Prozent mehr als ein Cloud-Pilotprojekt in ihrem Unternehmen eingeführt. Diese Zahl soll sich innerhalb der nächsten drei Jahre mehr als verdoppeln. Das ist das Ergebnis einer neuen IBM Studie. Sie zeigt, dass Unternehmen zwar den Mehrwert von Cloud Computing sehen, aber auch große Herausforderungen bei den Themen Sicherheit, Zuverlässigkeit, Standards und Kontrolle. Diese Einschätzung verhindert häufig, dass Cloud Computing über die reine Virtualisierung von IT und Rechenzentren hinausgeht. 40 Prozent der Befragten meinen, die Cloud bringe bis zum Jahr 2015 „substanzielle Veränderungen“ und 30 Prozent sagen, sie treibe die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle voran und generiere Umsatzströme.

Kommentar Uwe Witulski

Marketing Manager Deutschland, IBM Systems & Technology Group

NEWSolutions-2011-OktoberNovembe2r„Mit der aktuellen Ankündigung gehen wir einen weiteren Schritt bei der Implementierung der IBM Smarter Computing Strategie. Diese umfasst im Wesentlichen drei Elemente. Als erstes das Thema Cloud: Hier wollen wir unseren Kunden Einstiegslösungen anbieten, sodass sie sehr schnell in die Implementierung von Cloud-Anwendungen gehen können und entsprechende Test-Umgebungen und Produktionsumgebungenaufbauen können. Als zweites Thema Business Analytics: Hier sehen wir einen sehr hohen Bedarf bei unseren Kunden. CIOs fragen immer mehr nach Informationen, die aus ihren Daten zu gewinnen sind und integrierten Systemen, die bereits Hardware, Software vorintegriert haben, sodass eine schnelle Implementierung im Unternehmen
möglich ist, um diesen Anforderungen entsprechend gerecht zu werden. Und nicht zu vergessen auch am Ende das Thema Storage, die Daten wollen irgendwo gespeichert werden. Hier sehen wir zwei wesentliche Elemente, die wir ankündigen. Auf der einen Seite der Entry-Bereich von Storage. Hier haben wir die Storwize V7000, die jetzt auch die klassischen Windows Systeme unterstützen wird und auf der anderen Seite im Highend-Bereich das Thema SONAS … … All das zusammen bietet unseren Kunden … wesentliche Vorteile auf ihrem Weg zum Smarter Computing.“

Überblick: Neue CloudServices und Lösungen

Öffentliche Cloud

IBM SmartCloud Application Services (Betaversion) – Neue, sichere, skalierbare und auf öffentlichen Clouds aufbauende Platform as a Service-Lösung (PaaS), die speziell auf die Anforderungen von Unternehmenskunden ausgerichtet ist, die unternehmenskritische Geschäftsanwendungen innerhalb kürzester Zeit entwickeln, implementieren, verwalten und integrieren wollen. Mit der neuen PaaSLösung für Unternehmen können Kunden von der Wirtschaftlichkeit der Cloud profi tieren und dabei sowohl herkömmliche als auch neue Anwendungen einsetzen. Gleichzeitig gewährleistet die neue Lösung genau die Sicherheit, Portabilität und Steuerungsmöglichkeiten, die entscheidend für die Kontrolle in der Cloud sind. Mit der Smart Cloud Enterprise 2.0 kündigt IBM eine neue Version ihrer Public Cloud an.

Private Cloud

  • IBM SmartCloud Foundation – Die SmartCloud Foundation ist ein Set von Private Cloud-Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, schnell private Clouds zu entwickeln und in Betrieb zu nehmen, mit den entsprechenden Cloud- Software- und -Hardwarekomponenten. Die SmartCloud Foundation umfasst drei Angebote:
  • IBM SmartCloud Entry: Eine Lösung, die über die IBM Starter Kit-Technologie bereitgestellt wird. Diese schlanke Lösung für den Einstieg nutzt die vorhandenen virtualisierten Infrastrukturen und erlaubt dem Kunden den schnellen Wechsel zur Cloud bei gleichzeitiger Senkung seiner Betriebskosten.
  • IBM SmartCloud Provisioning: Eine echte Infrastructure as a Service-Cloud, die zur Kostensenkung beiträgt und als hoch skalierbare, schnell zu implementierende Umgebung mit zahlreichen Vorteilen zu sehen ist, wie automatisierte Wiederherstellung, effizientes Life-Cycle- Management für Images. • IBM SmartCloud Monitoring bietet Einblick in die physischen Cloud-Ebenen inklusiv Speicher, Netzwerk und Server als Basis für die Kapazitätsanalyse der Cloud-Umgebung.

Cloud vom Partner

IBM Ecosystem of Cloud Partners: IBM Partner und ISVs bieten zusammen mit IBM eine Vielzahl neuer Services an, die kleine und mittelständische Unternehmen bei der erfolgreichen Implementierung von Cloud-Modellen und der Verwaltung von Millionen cloudbasierter Transaktionen unterstützen. Der Fokus liegt auf Kunden in unterschiedlichsten Branchen wie Banken, Telekommunikation, Gesundheitswesen und Behörden.

 

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