IBM i 7.x HW & SW Upgrade-Planung

30. Juni 2016 | Von | Kategorie: IBM Announcements, Strategische Berichte, Systemmanagement

Dieser Artikel beschäftigt sich im zweiten Teil mit der Planung des Softwareumstiegs, also dem Upgrade bzw. dem Releasewechsel des Betriebssystems auf IBM® i 7.2 und seit 12. April 2016 auf IBM® i 7.3.

von Michael Weber

IBM i System – Unterstützung

Diese Tabelle zeigt, welche Power Server mit welchen IBM i Betriebssystem unterstützt werden.

siehe Legende 1. 2. 3.

http://www-01.ibm.com/support/docview.wss?uid=ssm1platformibmi

Legende

  1. – POWER7+ 750/760 unterstützt nicht Native I/O. 6.1. PureFlex muss
    eine Client LPAR von 7.1 oder später sein
  2. – benötigt Technology Refresh 8 (TR8)
  3. – keine IOP oder HSL – Unterstützung

http://www-947.ibm.com/systems/support/i/planning/upgrade/osmapping.html

IBM® i 7.2 ist für die POWER6 Power Server 520, 550, 560, 570 und 595 sowie für die POWER6 BladeCenter Modelle JS12, JS22, JS23 und JS43 das letzte unterstütze Release.

Neu im März 2016 ist die Ankündigung, dass IBM® i 7.2 für die POWER7 Power Blades und für die POWER7/7+ IBM Flex System Compute Nodes das letzte unterstützte Betriebssystem sein wird.

  • IBM Flex System®™ p260 und p460 Compute Nodes POWER7 oder POWER7+
    (7895-22X , 7895-42X, 7895-23X, 7895-23A, 7895-43X, 7954-24X)
  • IBM BladeCenter® PS700, PS701, PS702, PS703 oder PS704 (8406-70Y, 8406-71Y, 7891-73X, 7891-74X)

IBM® i 7.3 unterstützt nur noch POWER8 und ­POWER7/7+ Power Systems Server.

Eine berechtigte Frage ist: Warum eigentlich IBM® i 7.1, IBM® i 7.2 installieren, oder vielleicht schon IBM® i 7.3 ?

Nicht nur die Unterstützung von neuer Hardware ­insbesondere POWER8, sondern auch das Ende des Supports für V5R4 im September 2013 und das ­Supportende für V6R1 im September 2015, sowie die vielen neuen Funktionen laden dazu ein, den Wechsel des Betriebssystems vorzunehmen.


Michael Weber

Über den Autor:

Der Autor Michael Weber ist Senior IT Spezialist für Power Systeme bei der IBM Deutschland GmbH und per Email erreichbar unter:
mweber (ät) de.ibm.com


IBM® i 7.2: Überblick über die Highlights

  • DB2

    Neue Funktionen für DB2 für i erhöhen die ­Sicherheit von Daten in einer modernen Umgebung für Zugriffe von mobilen Geräten und sozialen ­Netzwerken.

  • Role based security – RCAC (Row and Colum Access Control).
  • IBM Navigator for i wurde um System Management-Fähigkeiten erweitert, wie z.B. die Verwaltung und Überwachung von Performance.
  • PowerHA Express for i mit HyperSwap für DS8xxx.
  • Zusätzliche Flexibilität in Konfiguration von I/O durch eine neue Virtualisierung: von Ethernet mittels Single Root I/O Virtualization (SRIOV) und “WAN over LAN”.
  • Backup, Recovery and Media Services (BRMS) erhält eine Hub Funktion für einfacheres ­Management.
  • Die Single Sign-On Anwendungssuite wurde auf FTP und Telnet Authentifizierung mit Kerberos erweitert.
  • Live Partition Mobility (LPM), bereits ab IBM® i 7.1, TR4.
  • IBM i nativer SAN-Support schon seit IBM® i 7.1 TR6. Anschluss der IBM Storwize Familie ohne Virtual I/O Server (VIOS).
  • Application Development modernes RPG, ­Rational Developer for i V9.5, Open Source, PowerVC, Integrated Web Service, IBM HTTP Server Apache update, Java 8.

    Application Development

  • Client Connectivity Verwalten und Zugriff mit IBM i Access Client Solution (ACS), ACS Run SQL, ACS SQL, Performance Center.
  • Viele Erweiterungen der IBM i Produkte der IBM Software Group.
  • Viele neue Highlights, die die IBM i Integration verbessern.

IBM® i 7.3: Überblick über die Highlights DB2 for i

  • System-Periode Temporale Tabellen
  • Neue OLAP Spezifikationen
  • innerhalb partitionierter Fenster
  • für Statistik und Analyse
  • parallele Ausführung ist möglich
  • Erstellen von Spalten für das Prüfen von Zeilen
  • DB-Erweiterungen im IBM Navigator for i
  • Neue Erweiterungen für die IBM i Services

-> mehr und mehr IBM i Befehle werden zusätzlich als SQL Abfragen zur Verfügung gestellt.

SELECT * from SYSTOOLS.GROUP_PTF_CURRENCY
WHERE PTF_GROUP_RELEASE = ‘R720’
ORDER BY ptf_group_level_available –
ptf_group_level_installed DESC

Anwendungsentwicklung

Erweiterung des kostenfreien Lizenzprogramms Open Source for IBM i (5733-OPS).
Mit Ankündigung zum 12. April 2016 kamen 4 ­zusätzliche (Optionen 4 – 8) hinzu.

• Option 1 – Node.JS 2.x
• Option 2 – Python 3.x
• Option 3 – GCC / Chroot
• Option 4 – Python 2.7
• Option 5 – Node.JS 4.x
• Option 6 – Git
• Option 7 – Tools
• Option 8 – Orion

Integrated Web Services

  • REST Client Support

Binder-Quellendatei -> jetzt auch im Integrated File System (IFS) möglich

  • CRTSRVPGM
  • UPDSRVPGM
  • RTVBNDSRC

System Management und PowerHA

  • iAccess Mobile -> neue Dashboards für die Anzeige zum Beispiel der CPU-Auslastung
  • IBM i Navigator: -> Monitor visualisiert, ­Collection Service-History, Daten-Visualisierung -> über einen langen Zeitraum (Wochen, Monat, Jahre)
  • PowerHA: -> Independent ASP (iASP) Replication und HyperSwap Cluster,
    LPM ohne „downtime“ bei FM-Update (geplant)
    HyperSwap -> ohne „downtime geplant/ungeplant bei Storageausfälle,
  • PowerHA -> „vary off/on“ für iASP bei Betriebssystem geplanten/ungeplanten Ausfällen und für Disaster Recovery (DR).

Operation System Updates

  • BRMS
  • Multi-tasks Navigator
  • SAVBRM mit “Pattern”-Parameter
  • Hilfetexte für die neuesten Befehle
  • Independent ASPs (IASP)
  • Reduzierung der Wiederanlaufzeiten
  • SAVE / RESTORE
  • SAVSYS, SAVSECDTA, RSTUSRPRF und RSTAUT: Berechtigungslisten für Objekt in der Bibliothek QSYS -> automatische Wiederherstellung von Objekten in der Bibliothek QSYS.
  • Quicker -> Restore von individuellen Objekten.
  • Neues Startdatum zum Anpassen der Sicherung. Im SAVE-Menü, die Optionen 21-23 -> remount des Filesystems bis zum Ende der Operation.

Upgrade-Planung für IBM® i7.1, IBM® i7.2 und IBM® i7.3

Auf der folgenden Webseite findet man noch mehr Informationen über die Ankündigung von IBM® i7.3
https://www.ibm.com/developerworks/community/wikis/home?lang=en#!/wiki/IBM%20i%20Technology%20Updates/page/IBM%20i%207.3%20-%20Base%20Enhancements
Jede Version/Release von IBM i hat einen begrenzten Supportzeitraum. Das Ende des Produktsupports pro Version/Release wird entweder bei der Erstveröffentlichung angekündigt oder zwölf Monate vor Wirksamwerden. Ist das Supportende erreicht, sind direkte Upgrades auf nachfolgende Versionen nur für eine begrenzte Zeit verfügbar.

Wenn ein direktes Upgrade auf die neueste Softwareversion nicht möglich ist, muss ein sogenannter
Two-Step-Upgrade durchgeführt werden. Dies erfordert eine Zwischenversion um auf die neueste Version/Release zu aktualisieren.

Wenn alle direkten Upgrades auf nachfolgende ­Softwarereleases ­zurückgezogen wurden, gibt es ­keine Möglichkeit, das ­System zu aktualisieren. Die ­einzige ­Alternative ist dann ein ­Upgrade von „Scratch“ , d.h. eine ­manuelle, zeitaufwendige Aktualisierung. Dies entspricht einer ­Neuinstallation von IBM i .

Die folgende Tabelle enthält ­Informationen zu den unterstützten Versionen/Releases und nachfolgende Upgrades auf neuere Versionen / Releases. Der Bindestrich zeigt, dass ein direktes Upgrade auf den angegebenen Release nicht verfügbar ist.
http://www-947.ibm.com/systems/support/i/planning/software/i5osschedule.html

Bevor man mit einem Upgrade auf eine neue Version / ­Release beginnt, ist es empfehlenswert dies im Vorfeld zu planen.
Die Upgrade-Planungswebseite enthält dazu Informationen über Produkte oder Komponenten, die in zukünftigen IBM®i Versionen/Releases nicht mehr unterstützt werden. Auf der Seite findet man auch Hinweise auf ­mögliche Ersatzprodukte und Komponenten für die Bereiche Hardware, Software. Es gibt Absichtserklärungen und Planungsanweisungen. Diese Informationen findet man für alle derzeitigen aktuellen Betriebssystemversionen von IBM® i.

!!! http://www-947.ibm.com/systems/support/i/planning/upgrade/index.html

 

Die Software-Planung am Beispiel für IBM® i7.1

Die Hardware-Planung am Beispiel für IBM® i7.1

Absichtserklärungen am Beispiel für IBM® i7.1

Planungsanweisungen am Beispiel für IBM® i7.1

Zukünftige Planungsinformationen der IBM für ­Software und Hardware findet man auf folgender ­Webseite
http://www-947.ibm.com/systems/support/i/planning/upgrade/future.html

Diese Webseite enthält Informationen zu bestimmten Hardware-/Softwareprodukten oder deren Komponenten, welche auf Power Systemen und System i Systemen unterstützt bzw. in Zukunft unterstützt werden, sowie Informationen über nicht unterstützte Produkte auf zukünftigen Power Systemen und Releases von IBM i.
http://www-947.ibm.com/systems/support/i/planning/upgrade/futuresftwr.html

Der Version/Release – Lebenszyklus

http://www-947.ibm.com/systems/support/i/planning/upgrade/suptschedule.html

Die IBM i Upgrade Roadmap

Aktivitäten vor der Installation

Was benötigt man, um den Upgrade auf das neue ­Betriebssystem zu beginnen?

Die Planung

Rechtzeitige Bestellung des Betriebssystems (7.1, 7.2 oder 7.3) durch den IBM Business Partner oder über die Entitled System Support-Webseite (ESS). Bei ­gültiger Software Maintenance (SWMA) ist dort der ‘Update“ und der ‘Download“ möglich.
http://www-304.ibm.com/servers/eserver/ess/OpenServlet.wss

Der automatische Update auf das neue Betriebssystem

Der Software-Download

Prüfen der Lizenz-Keys: Hat sich durch neue Softwareversionen der Schlüssel geändert?

Bestellung der Preventive Service Planning (PSP) – PTFs für 7.1, 7.2 oder 7.3
https://www-912.ibm.com/s_dir/sline003.nsf/ALLPSPBYREL

Das Herunterladen von Handbüchern

Die „Memo to User”-Handbücher

Analyze Object Conversion

Ein sehr wichtiger Schritt ist es, wenn man ein ­Upgrade von V5R4 nach 7.1 durchführen möchte, dass man mit dem Befehl ANZOBJCVN (Analyze Object ­Conversion) die Programmobjekte auf Lauffähigkeit im zukünftigen Release überprüft.
Der Befehl ANZOBJCVN wird für V5R4 über ein PTF zur Verfügung gestellt.
http://www-01.ibm.com/support/docview.wss?uid=nas23af47a966c4df94586257306003c6868
Für weitere Information zum Thema IBM i Conversion gibt es ein Redpaper
http://www.redbooks.ibm.com/abstracts/redp4293.html?Open
Der Upgrade von V6R1 und höher erfordert die ­Analyse der Objekte nicht mehr.

Die Bestellung von PTFs: Diese erfolgt am besten über die IBM Fix Central Webseite für Cum-PTFs und Group PTFs sowie über individuelle Fix-IDs.

Prüfen der Load Source (LC) Plattenkapazität für interne Platteneinheiten

  • IBM® i7.1 > 17 GB
  • IBM® i7.2, 7.3 > 70 GB (im SAN(virtuell) ­angeschlossene Platteneinheiten können seit IBM® i7.2 TR1, 35 GB Größe haben)
  • Befehl: WRKDSKSTS

Bei Verwendung einer Hardware Management ­Console (HMC) sollte auch der entsprechende Firmwarelevel des Servers über die POWER Code Matrix-Webseite überprüft und ggf. die HMC Hardware bzw. das HMC Release angepasst werden.


Info: Eine aktuelle Fortsetzung der beiden HMC Beiträge – NEWSolutions Juli 2015, Seite 24 und September 2015, Seite 22 – ist von den Autoren Edelgard Schittko und Michael Weber bereits für kommende Ausgaben in 2016 geplant „Neues von der HMC“.


Power Code Matrix
https://www-304.ibm.com/webapp/set2/sas/f/power5cm/supportedcodep8.html

Feststellen des Server-Firmwarelevels erfolgt mit dem Befehl: DSPFMWSTS

Twinaxkonsole / Operations Konsole

Direkt angeschlossene Konsolen, wie z.B. die Twinaxkonsole oder die Operations Konsole werden ab IBM® i7.1 und höher nicht mehr unterstützt. Eine Umstellung auf LAN-Konsole ist vor dem Upgrade erforderlich.

Die Gesamtsicherung des Systems: Dies erfolgt am besten über das Menü „Go SAVE“ und mit der
Auswahl 21.
Das Lizenzprogramm BRMS bietet auch ­hervorragende Möglichkeiten einer Gesamtsicherung des Systems.

Upgrade-Prozess

Starten sie nun den eigentlichen Upgrade auf eine neue Version/Release mit dem Befehl „GO LICPGM“.
Falls die Plattenkapazität für den LIC-Code nicht ausreichend ist (siehe auch Anpassung der Load Source-Kapazität) erhöhen Sie die Kapazität über die Auswahl 5 („Prepare for install“)

und dann „Allocate additional Space for LIC”

Die folgenden PTFs sind vor der eigentlichen ­Erweiterung für den LIC-Code und der Installation des neuen Releases, notwendig:

• IBM® i 6.1.0 MF51695 & SI51661
• IBM® i 6.1.1 MF51696 & SI51661
• IBM® i7.1 MF51697

Call QLPALCSP PARM(‘V7R2M0’ ‘0’)

Noch ein Tipp: Legen Sie alle PTFs permanent an. Mit dem Befehl:
• APYPTF LICPGM(*ALL) APY(*PERM) DELAYED(*IMMDLY) IPLAPY(*YES) -> dies spart Platz

Dokumentieren Sie folgende Systemwerte. Der Befehl lautet: WRKSYSVAL

• QSYSLIBL
• QUSRLIBL
• QALWOBJRST -> sollte *ALL haben
• QVFYOBJRST -> sollte auf 3 stehen
• QSTRUPPGM -> falls das „Default“-Programm (QSTRUP/QSYS) angepasst wurde, existieren diese Anpassungen nach dem Releasewechsel nicht mehr.

… in meinem Beispiel erfolgt nun der Upgrade auf ein neues Release mit Hilfe des

„Image Catalog“

Die erforderlichen Schritte werden jetzt auf den ­folgenden Seiten beschrieben.

Schritt 1:

Erstellen eines Directories mit dem ­Befehl MKDIR DIR(V7R2)

mit dem Befehl WRKLNK OBJ(V7R2) kann das ­Directory verwaltet werden

In das erstelle Directory werden nun alle Installations-Images kopiert. Wenn man einen Software-Download des Betriebssystems und der dazugehörigen Lizenzprogramme (LPP) über die ESS-Webseite auf seinen PC durchgeführt hat, kann mit Hilfe von „File Transfer Protocol“ (ftp) nun die Übertragung in das Directory
/image/catalog/v7r2 erfolgen.

Schritt 2:

Erstellen eines virtuellen DVD-Laufwerks mit dem Befehl CRTDEVOPT DEVD(OPTVRT01) RSRCNAME(*VRT) LCLINTNETA(*N) … mit der Type 632B

Schritt 3:

Erstellen des Image Catalogs mit dem Befehl CRTIMGCLG IMGCLG(V72UPGRADE) DIR(‚/V7R2‘)

Mit dem Befehl Work with Image Catalogs / ­WRKIMGCLG können nun alle weiteren Schritte ­ausgeführt werden.

Schritt 4:

Hinzufügen der Image Catalog Einträge in den Image Catalog mit der Auswahl 12 (Work with entries).

Mit der Auswahl 1 (Add) werden jetzt die ­Installations-Images vom Directory in den Image ­Catalog hinzugefügt. Der Befehl lautet ­ADDIMGCLGE IMGCLG(V72UPGRADE) FROMFILE(‚/V7R2/I_BASE_01_CD1.UDF‘) TOFILE(*FROMFILE). Dies muss nun für alle Images erfolgen, die installiert ­werden sollen!

 

Mit der Funktionstaste F6 (Load/Unload Image ­Catalog) wird der Image Catalog nun dem ­virtuellen Laufwerk (in unseren Fall OPTVRT01) bekannt ­gemacht und angehängt. Das Laufwerk muss aktiv sein.
Mit dem Befehl WRKDEVD und der Auswahl 8 kann dies im Vorfeld überprüft werden.

Schritt 5:

Erstellen einer Liste, welche Programmprodukte (Lic-Code, Betriebssystem, betriebssystemnahe Software, LPPs) beim Upgrade auf das neue ­Release berücksichtigt und ersetzt werden sollen.
Mit dem Befehl GO LICPGM und der Option 5 und auswählen von „Work with licensed programs for ­target release“

kann diese Liste erstellt werden.

F11 = Anzeige des „Expected Release“

und noch einmal F11 = Anzeige der „Expected Action“.

Schritt 6:

Festlegen des Konsoltypes (LAN-­Console, HMC). Starten Sie die System Service Tools mit dem Befehl STRSST und dann die Auswahl 8,

festlegen der Konsole mit Auswahl 3.

Schritt 7:

Bestätigen, dass mit dem ­entsprechenden Image Catalog nun das Upgrade auf ein neues ­Release erfolgen soll. Dies wird mit dem Befehl ­VFYIMGCLG IMGCLG(V72UPGRADE) SORT(*YES) ­durchgeführt.

Schritt 8:

Starten des Upgrades durch den Befehl PWRDWNSYS

… und dann:

Anzeigen an der Konsole

Schritt 9:

Installation vervollständigen

  • prüfen der Meldungen im LOG mit dem Befehl GO LICPGM und dann Auswahl 50
  • prüfen ob die Lizenzprogramme das richtige Release haben. GO LICPGM und Auswahl 10

  • prüfen der Meldung für den QSYSOPR
  • prüfen der Lizenz Keys auf der ESS-Webseite und ggf. mit dem Befehl WRKLICINF vervollständigen

  • Installation der PTFs Cumulative, Group-PTFs, Datenbank, LPPs usw..

Das Laden und die Installation der PTFs kann, analog dem Releasewechsel, über Image Catalog erfolgen.

  • Neustart (IPL) des Systems oder der LPAR (Initial Program Loading)
  • Nach erfolgreichem Booten des Systems oder der LPAR erfolgt nun die Initialisierung mit dem Befehl INZSYS. Ob der INZSYS erfolgreich war, wird in einer Meldung an den QSYSOPR bestätigt

Aktivitäten nach der Installation

  • Anpassungen
  • Prüfen und aktualisieren von Systemwerten (falls Änderungen gemacht wurden) mit dem Befehl WRKSYSVAL.
  • Mit dem Befehl CFGACCWEB2 iAccess ­Mobile konfigurieren und testen (falls das Produkt im ­Einsatz ist)
  • bereinigen der Image Kataloge
  • Test des Befehls SNDPTFORD & SNDSRVRQS
  • bereinigen der PTF Groups mit dem Befehl WRKPTFGRP
  • aktualisieren der Client Access Clients oder Access Client Solution (ACS) bei Windows 10 Clients

aktualisieren von iSeries Integrated Windows Server


Sicherung des Servers oder der LPAR

  • Gesamtsicherung über GO SAVE und Auswahl 21
  • mit Hilfe von BRMS
  • andererseits über GO SAVE und Auswahl 22
  • SAVSYS
  • SAVLIB *IBM
  • SAV (‚/QIBM/ProdData‘) + (‚/QOpenSys/QIBM/ProdData‘))

Schlagworte: , , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.