BERICHT VON ISABELLA PRIDAT-ZAPP
IBM i Gratulation zum 25. Geburtstag

In der Auswertung der Studie stellt ITG fest, dass IBM i 7.1 auf Power Systems in puncto Sicherheit und Verfügbarkeit ganz wesentlich besser abschneidet, als die beiden Vergleichsysteme, was höhere Kosten durchaus rechtfertigen würde. Allerdings kam der ITG Report zu dem Ergebnis, dass die Gesamtkosten der IT für den Einsatz von IBM i 7.1 auf Power Systems tatsächlich sogar deutlich unter denen der beiden x86 Vergleichsysteme liegen.

Abbildung 1: Durchschnittliche Gesamtkosten per Plattformen im 3-Jahres-Zeitraum
Die Kosteneinsparungen des IBM i Systems führt ITG auf stärkere Konsolidierung und bessere Nutzung der Systemressourcen bei gleichzeitig geringeren Overhead- Kosten für System- und Datenbank-Administration zurück, die in dieser Form nur äußerst selten in Windows und x86 Linux Umgebungen umgesetzt werden können. In 6 repräsentativen Mittelstandsbetrieben der Bereiche Fertigung, Handel und Einzelhandel, blieben die IT Kosten im 3-Jahres-Berichtszeitraum für den Einsatz von IBM i 7.1 mit Power Systems um 44 % unter denen der x86 Microsoft Windows Server mit SQL Server und sogar um 57 % unter denen der x86 Server mit Linux und Oracle Datenbank. Als „Kosten“ wurden defi niert: Anschaffung und Unterhalt der Hardware, Lizenzen und Support Kosten für die Betriebssysteme, Datenbanken und andere Systemsoftware, Personalkosten für System- und Datenbank- Administration und anteilige Kosten am Betrieb, d. h. dem Unternehmen (größtenteils Stromkosten).

Abbildung 2: Durchschnittliche Anschaffungs-, resp. Unterhaltskosten nach Plattformen im 3-Jahres-Zeitraum
Verglichen wurden die jeweils neuesten Versionen der erfassten Plattformen, u.a. IBM Power 720 und 740 Systeme mit POWER7 Prozessoren und PowerVM Virtualisierug sowie dual- und vier-Socket x86 Server mit Intel E5 und E7 Prozessoren. Mit den Windows und x86 Linux Servers kam VMware ESXi 5 zum Einsatz.

Abbildung 3: Vergleichsbeispiel für Power Systems versus Windows Konfi gurationen
Die Kosten für den Einsatz von IBMi 7.1 und Power Systems sind in jeder Hinsicht niedriger. Die Anschaffungskosten für HW und für SW Lizenzen liegen durchschnittlich um 24 % unter denen für die verglichenen Windows Plattformen und um 47 % unter den Anschaffungskosten für die x86 Linux/Oracle Server – bei den Unterhaltskosten liegen die Vergleichswerte bei durchschnittlich 51 %, resp. 61 % zugunsten der IBM i. Einzelne X86 Server und Software Suites mögen weniger kosten, aber die Gesamtinstallation treibt die Kosten für HW, SW und Wartung hoch, denn in dieser Umgebung gibt es separate Server für die Datenbank, für die Anwendungen und für das Web-Servicing, sowie für Testumgebungen, Entwicklungsumgebungen und Produktion. Die hiermit verbundene größere Komplixität der Verwaltung schlägt sich in höheren Personalkosten nieder.
Eine visuelle Darstellung dieser beiden Szenarien zeigt Abbildung 3.
In diesem Beispiel gibt es Software für Produktion, Test und Entwicklung von ERP, SCM, CRM, BI und eCommerce-Systeme. Bei der x86 Server Konfi guration werden Failover Cluster für die Windows Datenbank Server eingesetzt.
Die Kosten der Windows und x86 / Linux Oracle Server steigen nochmals, wenn zusätzliche Tools für die Systemadministration, Sicherheit und weitere Funktionen eingesetzt werden – Funktionen, die analog in der Basisausstattung der IBM i 7.1 inclusive sind. Downtime-Kosten, geplant oder ungeplant, werden gerne hauptsächlich mit Bezug auf entgangene Verkäufe gemessen. Ein Unternehmen mag die Kosten für eine Stunde Downtime mit 43 tsd. EUR an verlorenen Bestellungen gleichsetzen, basierend auf den Erfahrungswerten des Normalbetriebs. Der tatsächliche Schaden ist nicht nur im betroffenen Unternehmen deutlich größer durch Verlust von produktiven Personal- und Maschinenstunden, verzögerte Auslieferung, Probleme mit Kunden, sondern auch im Umfeld des Unternehmens durch Störung der Supply Chain, so dass der tatsächliche Schaden doppelt bis dreimal höher liegen kann.

Abbildung 4: Kosten für aufgetretene Downtime nach Plattformen
Auch im Bereich Downtime gibt es große Unterschiede zwischen den 3 verglichenen Plattformen: Im eingangs defi nierten Vergleichsszenario verzeichnet IBM i 7.1 / Power Systems durchschnittlich 84 % weniger Downtime als die Windows Shops und 79 % weniger als die Unternehmen mit x86 / Linux/Oracle Servern.

Abbildung 5: Bedrohliche Vorkommnisse im Zeitraum Januar 2008 bis Juni 2012
Auch das Thema, Schutz vor Malware und Sicherheit wurde in der Studie untersucht – hier sind die Unterschiede dramatisch, wie zu erwarten. IBM i 7.1 ist eines der sichersten Betriebssysteme. Sicherheitsbedrohungen sind selten, Malware so gut wie unbekannt und native IBM i Viren gibt es nicht.
Alle Zahlen dieser ITG-Vergleichsstudie dürften die „AS / 400“-Gemeinschaft wohl kaum überraschen, doch gilt es immer wieder mit harten Fakten dem Ansinnen zu begegnen, doch nun endlich die Plattform XY einzuführen, die Server seien doch viel billiger. In den 25 Jahren ihres Bestehens hat die Plattform alle Stärken behalten, neue dazugewonnen und sich als IBM i allen neuen Herausforderungen mit Bravour gestellt.


