Virtuelles Netzwerk innerhalb des Unternehmens

28. Januar 2015 | Von | Kategorie: Human Resources, Personal, Leitartikel

Neben den offiziellen Kommunikationsebenen und Organisationsstrukturen gibt es in allen Unternehmen auch immer informelle Netzwerke. Sprich, es werden unter den Kollegen Erfahrungen ausgetauscht und Ratschläge eingeholt.

HRDies passiert dabei nicht allzu selten nur innerhalb eines kleinen Angestelltenkreises, sei es weil man sich ein Büro teilt oder vielleicht gemeinsam zur Raucherpause geht. Dabei bleiben mitunter einige wissenswerte Informationen für die anderen Kollegen im Dunkeln. Um diese verborgenen Wissenspotentiale zu nutzen, hält immer mehr Social Media Einzug in die interne Kommunikation vieler Unternehmen.

Social Media als wichtiges Kommunikationsmittel

Als Social Media werden digitale Technologien bezeichnet, die es Nutzern erlaubt, Kontakt miteinander aufzunehmen, sich untereinander auszutauschen und Texte, Bilder oder Videos miteinander zu teilen. So kommen in Unternehmen immer häufiger auch virtuelle Netzwerke zur Anwendung, die wie das Angebot der Firma umantis speziell auf Unternehmen zugeschnitten sind. Diese virtuelle Interaktion gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Berufswelt; aus dem medialen Monolog werden sozial-mediale Dialoge – jeder fühlt sich als wichtiger Teil des Teams. Damit wird auch die Identifikation mit der Firma gefördert und Transparenz innerhalb des Unternehmens geschafft. Darüber hinaus können zusammen Inhalte erstellt und gemeinsam bearbeitet werden. Einige Softwarelösungen unterstützen die Nutzer dabei zusätzlich mit interaktiven Anwendungen und Tools.

Der Nutzen für Mitarbeiter und Chefs

Die Personalreferentin Dr. Julia Brennecke erläuterte in ihrem Beitrag im Wissenschaftsmagazin „Personal Quarterly“ bereits, dass es sich für Unternehmer auf alle Fälle auszahle, zu ergründen, wie die informellen Mitarbeiternetzwerke im Haus aufgebaut sind und funktionieren.

Der Nutzen für die Mitarbeiter liegt dabei in erster Linie im Kennenlernen der Kollegen mittels Profilen, einfachen und raschen Austausch von Meinungen und Wissen sowie im unmittelbaren Feedback bei Fragen oder Anregungen, ob von Kollegen oder gar dem Chef direkt.

Ein großer Vorteil der sozialen Medien ist auch die effiziente Kommunikation: Schnell kann bei einem Problem der richtige Ansprechpartner, durch eine für alle sichtbare Anfrage gefunden werden. Darüber hinaus können sich im Netzwerk Gruppen bilden, die gemeinsam ein Projekt erstellen und bearbeiten. Sie tauschen sich dabei regelmäßig aus und halten sich mit dem Erstellen von Nachrichten und virtuellem Transport von Informationen auf dem Laufenden. Die Zusammenarbeit wird aufgrund transparenter Strukturen wesentlich effektiver, verbessert das Arbeitsklima und erhöht die Motivation. Davon profitiert wiederum das Unternehmen, ebenso wie von der positiven Gruppendynamik, die im Verlauf der Kommunikation entsteht, wenn man gemeinsam an einem Projekt arbeitet.

Mitarbeiterbindung durch Transparenz

Mitarbeiternetzwerke ermöglichen eine transparente Firmenkultur, in der sich die Angestellten wohlfühlen und produktiv sein können. Die Transparenz entsteht dabei durch die unmittelbare Vernetzung aller Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Arbeitsgruppen. Ob die Angestellten nun an einer Diskussion teilnehmen oder diese nur verfolgen, es entsteht in jedem Fall ein besserer Einblick in die anderen Bereiche des Unternehmens. Zudem erscheinen Probleme von etwas Distanz betrachtet häufig in einem anderen Licht und können somit gelöst werden. Durch den virtuellen Austausch kann jeder Mitarbeiter seinen Beitrag leisten, seinen Ideen Gehör verschaffen und sich somit stärker mit der Firma identifizieren.

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